4. DIALOGWORKSHOP des BMBFSFJ-geförderten Forschungsvorhabens „Kulturelle Bildung in gesellschaftlichen Transformationen – TP1“ (kubi-meta.de)
in Kooperation mit der Nürnberger Akademie für digitale Kultur und performative Bildung und der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern
Kulturelle Transformationen eröffnen neue Zukunftsmöglichkeiten, führen jedoch auch zu Zukunftsunsicherheiten und rufen regelrecht Ängste hervor. Sie werden dementsprechend – und das zum Teil gleichzeitig – sowohl als Chance als auch als Herausforderung erfahren und nötigen Menschen dazu, sich zu ihnen zu verhalten. Dabei stellt sich die Frage, wie bspw. in Kontexten kultureller Bildung produktive Umgangsweisen mit den Effekten von Transformation ausgebildet, Formen zukunftsbezogener Beteiligungspraxis an Transformation entdeckt und Handlungsblockaden überwunden werden können. Vor diesem Hintergrund widmen wir uns in der mittlerweile vierten Ausgabe unserer Dialogworkshopreihe unterschiedlichen Möglichkeiten kultureller Resilienzbildung und zukunftseröffnenden Umgangsweisen mit kultureller Transformation.
Kulturelle Resilienz meint dabei mehr als die individuelle Fähigkeit, Krisen zu bewältigen oder sich kurzfristig an veränderte Bedingungen anzupassen. Sie lässt sich vielmehr als offener, gemeinschaftlicher und zukunftsgerichteter Bildungsprozess verstehen, in dem menschliche und nicht-menschliche Akteure, kulturelle Praktiken, Wissensformen, Orte, materielle Ressourcen und technische Infrastrukturen in ihrem Zusammenwirken bewusst wahrgenommen, neu perspektiviert und neu organisiert werden. Im Zentrum steht dabei die nachhaltige Gestaltung von Beziehungen und Gemeinschaften sowie Fragen nach alternativen und widerständigen Formen des Zusammenlebens und Handelns.
Ziel des Dialogworkshops ist es, kultureller Resilienzbildung mit Perspektiven und Bedarfen aus der pädagogischen Praxis zu verschränken. Gemeinsam mit Akteur:innen aus kultureller Bildung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Bildungsadministration und -politik möchten wir diskutieren, wie kulturelle Bildung solche Prozesse unterstützen bzw. (mit-)gestalten kann, sprich: wie kulturelle Bildung als Agent zukunftseröffnender kultureller Resilienzbildung gedacht und gestaltet werden kann. Dabei gehen wir u.a. folgenden Fragen nach: Welche kulturellen Ressourcen und Praktiken stärken die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Wandel umzugehen? Wie werden alternative Zukünfte vorstellbar und praktisch erprobbar? Und wie können neue Formen der Zugehörigkeit, des Lernens und des verantwortungsvollen Handelns entstehen?Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen, Fragen und Zukunftsentwürfe aktiv in den Dialogworkshop einzubringen und gemeinsam mit uns Handlungsmöglichkeiten für eine kulturell resiliente Gestaltung gesellschaftlicher Transformation zu erkunden.
WANN Freitag, 11.12.2026 von 15:00-17:00 Uhr
WO Online via Zoom
ANMELDUNG bis 15.11.2026 an elke.moeller (at) fau.de
Die Teilnahme ist kostenlos und steht allen Interessierten offen. Den Zugangslink sowie ggf. weitere Informationen erhalten Sie nach Anmeldung. Auf Anfrage kann eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden.
HINWEISE ZUR AUFZEICHNUNG
Die Veranstaltung wird zu Forschungszwecken sowie zu Zwecken der Wissenschaftskommunikation aufgezeichnet. Aus der Audioaufzeichnung wird im Nachgang ein Podcast erstellt. Wortbeiträge aus dem Publikum werden nur nach vorheriger Zustimmung veröffentlich oder anonymisiert, verfremdet und/oder paraphrasiert verwendet. Für die Auswertung im Forschungskontext werden die Daten pseudonymisiert. Eine Teilnahme ohne Aufzeichnung ist möglich, sofern Sie auf Wortbeiträge verzichten und Ihre Kamera ausgeschaltet lassen. Nähere Informationen zur Datenverarbeitung erhalten Sie mit dem Zugangslink.
