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Theater/Darstellendes Spiel

Programm 2018

(c) Olaf Möller

Uhrzeit: 9:30 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Olaf Möller

Kursbeschreibung:

Wie kann ich den Zauber, der in meiner Puppe wohnt, freisetzen? Worauf muss ich achten und was sollte ich besser vermeiden, damit das Spiel in Fluss kommt, Spaß macht und auch das Spiel aus dem Stehgreif leicht fällt? Und was hilft mir, meine Puppe in der pädagogischen Arbeit einzusetzen?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich der Workshop in Praxis und Theorie. Das Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden einen leichten und fröhlichen Einstieg in die Kunst des Handpuppenspiels zu vermitteln. Eine Mischung aus Tipps, Spielen und Übungen hilft ihnen, ihre Freude am Spiel mit den Handpuppen zu wecken bzw. zu vertiefen und sich ganz spielerisch Routine in der Puppenführung anzueignen, Sicherheit im Spiel zu gewinnen und etwaige Spielhemmungen abzubauen.

Tricks für das Spiel aus dem Stehgreif sowie Strategien für einen spielerischen Umgang mit kritischen Situationen und Störungen werden vermittelt und ausprobiert und Anregungen für den spielpädagogischen Einsatz von Handpuppen gegeben.

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Spiel mit großen Klappmaulpuppen, die besonders lebendig wirken, da sich der Mund und die Hand separat bespielen lassen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Eine große Anzahl dieser Puppen kann zur Verfügung gestellt werden und eigene Klappmaulpuppen sind ganz besonders willkommen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten!

Olaf Möller, Dipl. Sozialpädagoge, Theaterpädagoge, Puppenspieler und Schauspieler. Autor von „Große Handpuppen ins Spiel bringen“ und „Starke Stücke für große Handpuppen“. Ausbildung in Improvisation und Theater bei Franki Anderson, in der Zirkusschule “FOOL-TIME National Centre for Circus Skills and Performing Arts” (Bristol/England) und der Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Frankfurt. Schwerpunkte in Figurentheater, Improvisationstheater und Spielpädagogik. Seit 1999 bildet er bundesweit und international für den spielpädagogischen Einsatz großer Handpuppen aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.lebendiges-handpuppenspiel.de oder www.lebendiges-handpuppenspiel.de/gallery

 

Anmeldeschluss: 20.9.2018

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Liz Rech

Ein Kurs zum Thema des SDL 2019 „Raum.Bühne“ mit Unterstützung des BV.TS und der Stiftung Mercator!

Kursbeschreibung:

„Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm eine anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“

(Peter Brook, Der leere Raum, Berlin 1997)

Der mathematische Raum, der üblicherweise in ein orthogonales Achsensystem (X-,Y-,Z-Achse) gegliedert ist, erstreckt sich in alle Richtungen in die Unendlichkeit. In ihm kann man jeden beliebigen Punkt im Raum zum Koordinaten-Mittelpunkt machen. Dagegen spielt im theatralen System häufig der „erlebte Raum“ (Minkowski) eine entscheidende Rolle; in ihm gibt es einen Mittelpunkt, der durch den Ort des erlebenden Menschen im Raum gegeben ist. Dieser erlebte Raum muss aber schon längst nicht mehr immer die Guckkastenbühne sein – Theater an anderen Orten im besten Fall innovativ, progressiv und zeitgenössisch; hier gibt es Raum für Ausstellung, Inszenierung, Interaktion, Veränderung und Alltagsforschung.

Der Raum im Theater ist, neben dem Körper, einer der Schwerpunkte, mit denen wir uns bei diesem Workshop beschäftigen wollen: Mithilfe von performativen und choreographischen Verfahren erkunden wir den Raum und erforschen, wie er sich durch die Ansammlung von Objekten und Körpern verändert. Außerdem werden folgende Fragen eine Rolle spielen: Wie entstehen Beziehungen im Raum? Wie kann man einen bestimmten architektonischen Raum jenseits der Guckkastenbühne optimal nutzen?

Wie läßt man sich wirklich ein auf die besonderen Herausforderungen, vor die einen der jeweilige Ort stellt? Am Ende sollen eigene Konzepte für unterschiedliche Räume entwickelt und erprobt werden. Der Workshop soll Mut zu machen, performative und choreographische Verfahren in schulischen Räumen auszuprobieren.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referentin:

Liz Rech studierte von 1995 bis 2002 Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie in München. Während ihres Studiums arbeitete sie u.a. als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater in Berlin und besuchte die Schauspielklasse am Conservatoire D‘Art Dramatique in Avignon/Frankreich. Von 2002 bis 2007 studierte sie Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seit 2007 realisierte sie zahlreiche Projekte im Grenzbereich zwischen Schauspieltheater und Performance. Daneben erarbeitete sie zahlreiche Projekte im professionellen Kinder- und Jugendtheater, leitete regelmäßig Werkstätten und Workshops bei „Theater macht Schule“, übernahm Coachings im theaterpädagogischen Bereich und war in den letzten Jahren auch verstärkt in der Lehrerfortbildung tätig.  rech

Anmeldeschluss: 22.9.2018

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Uhrzeit: 9:30 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 40,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 20,- € für Lehrkräfte

Leitung: Marina Krauß und Karlheinz Frankl

Kursbeschreibung:

Zum 5. Mal findet nun schon der Fachtag Theater an beruflichen Oberschulen an der Akademie für Schultheater und performative Bildung statt. Wir – der Fachverband TaBO und das Akademieteam – befinden uns gerade noch mitten in der Planungsphase. Weitere Informationen finden Sie daher erst in den nächsten Monaten auf dieser Homepage. Wir freuen uns aber schon jetzt auf eine weiteren spannenden Fortbildungstag u.a. mit Karlheinz Frankl, der uns im Workshop „Raum. Ort. Weg“ in das Thema „Bühne.Raum“ einführen wird.

Im Mittelpunkt des Workshops steht der Bühnenraum. Er bietet viele Chancen für ein Ensemble, für dessen Anliegen, Absichten, Spiel, aber auch für das Publikum. Er hält Orte unterschiedlichen Geschehens und diverser Positionen bereit. Er eröffnet Wege auf der Bühne, in der Dramaturgie, in der Inszenierung und während der Rezeption. Nicht zuletzt trägt ein genau kalkulierter Raum zu einer plausiblen Produktion bei. Ziel des Workshops ist, unsere Sensibilität für die Möglichkeiten und Grenzen, die Gesetzmäßigkeiten und Freiheiten des Bühnenraums lustvoll und ziemlich praktisch zu erweitern.

Falls möglich, bringen die TeilnehmerInnen bitte einen einfachen, gern auch alten Hocker, Schemel oder Stuhl mit. Bequeme Kleidung ist vorteilhaft.

Karlheinz Frankl (*1961)

Lehrer für Deutsch, Geschichte und Theater. Leiter schulischer und außerschulischer Theatergruppen. Referent in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Theater und Szenisches Lernen. Autor von Stücken, Aufsätzen, Rezensionen.

 

Anmeldeschluss: 2.10.2018

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Karlheinz Frankl

Kursbeschreibung:

Dialekt ist im Alltag weit verbreitet und seit den guten PISA-Ergebnissen Sachsens, Bayerns und Baden-Württembergs bei Bildungsforschern und Sprachdidaktikern wieder angesagt. Dialekt im Schultheater dagegen passiert häufig unabsichtlich. Dabei könnte er als sprachliches Mittel, als didaktische Hilfe und Instrument authentischer Darstellung wertvolle Dienste leisten. Was Dialekt im Zusammenhang des Schultheaters genau ist, warum und wie mit Dialekt im Schultheater gearbeitet werden kann, ist Gegenstand dieses Workshops.

Falls möglich, sollten Dialekt sprechende TeilnehmerInnen bitte einen alltäglichen, möglichst klischeefreien Satz in der persönlichen Dialektvariante mitbringen. Bequeme Kleidung ist vorteilhaft!

Karlheinz Frankl (*1961)

Lehrer für Deutsch, Geschichte und Theater. Leiter schulischer und außerschulischer Theatergruppen. Referent in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Theater und Szenisches Lernen. Autor von Stücken, Aufsätzen, Rezensionen.

 

Anmeldeschluss: 3.10.2018

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Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 0,00 €

Konzeption, Leitung und Durchführung: Johannes Uschalt (BLZ), Anne Paffenholz (bpb) und Elke Bauer (MK)

Eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Bundeszentrale für politische Bildung und Münchner Kammerspiele mit Unterstützung der Akademie für Schultheater und performative Bildung

Kursbeschreibung:

Das Theater gilt nicht erst seit Bertolt Brechts Konzeption des epischen Theaters als Ort des Politischen – wieso im Rückschluss nicht auch der Politikunterricht als Ort des Theaters?

In der Fortbildung wird das Theater als Mittel politischer Bildung erprobt. Die Fortbildung gibt szenische Mittel und Methoden der Theaterpädagogik an die Hand, die exemplarisch zeigen sollen, wie kleine Inszenierungen im Unterricht Ausgangspunkt für den politischen Diskurs im Klassenzimmer sein können. Es werden so beispielhaft konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für das „Gesamtkonzept für die Politische Bildung an bayerischen Schulen“ vermittelt.

Der Fortbildungstag findet im Rahmen des Schul- und Jugendprogramms Politik im Freien Theater statt. Die an diesem Tag vorgestellten Methoden stellen das Festivalthema „reich“ in den Mittelpunkt, lassen sich aber auch ohne Weiteres auf andere Fragestellungen und Inhalte übertragen. Zudem werden im Rahmen der Fortbildung Bezugspunkte zum Festivalprogramm hergestellt, sodass sich hier auch Anknüpfungspunkte für den möglichen Festivalbesuch mit Schulklassen bieten. Auch die Bedeutung des Theaters als Ort der politischen Bildung wird dabei diskutiert.

Diese Fortbildung verlangt kein Vorwissen in der Theaterarbeit und richtet sich an bayerische Lehrkräfte aller Schulformen und Unterrichtsfächer. Lehrkräfte, die als politische Bildner fungieren oder sich besonders für die Umsetzung politischer Bildung im Schulunterricht interessieren, sind besonders angesprochen.

Das 10. Festival „Politik im Freien Theater“ ist eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung mit den Münchner Kammerspielen und dem Spielmotor München e.V. Das Festival wird gefördert durch die Landeshauptstadt München.

>> Zur Anmeldung!

Ort: Langes Haus der Stiftung Nantesbuch (Karpfsee 12, 83670 Bad Heilbrunn)

Teilnahmegebühr für Lehrkräfte: 60,- € (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

Kursbeschreibung:

Natur spielt bei weitem nicht nur in den naturwissenschaftlichen, sondern in nahezu allen Schulfächern eine Rolle. Dabei wird das, was als Natur verstanden wird in unterschiedlichen fachlichen Kontexten jeweils spezifisch perspektiviert. Die Stiftung Nantesbuch und die Akademie für Schultheater und performative Bildung laden Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Fachrichtungen dazu ein, mithilfe künstlerisch-ästhetischer Forschungsansätze den eigenen Naturbegriff zu reflektieren und dabei nicht nur Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft, sondern auch Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Fachkulturen zu erforschen und für die schulische Praxis produktiv werden zu lassen. Angeregt durch wissenschaftliche Impulsvorträge sowie durch die Erkundung der herbstlich verzauberten Landschaft rund um das Lange Haus der Stiftung Nantesbuch gehen die Teilnehmer*innen dabei gemeinsam folgenden Fragen nach:

  • Welche Naturverständnisse gibt es?
  • Welches Naturverständnis liegt der eigenen Tätigkeit als Lehrer*in zugrunde?
  • Wie können ästhetische und künstlerisch-forschende Zugänge (bspw. durch Film, Performance und Bildender Kunst) zur Natur aussehen und gestaltet werden?

Praxisphasen und Spaziergänge wechseln sich somit auf inspirierende Art und Weise mit wissenschaftlich-theoretischem Input ab. Im Plenum und in Kleingruppen werden vor diesem Hintergrund schließlich konkrete Ansätze erarbeitet, wie die neu gewonnenen Erkenntnisse gewinnbringend in den Unterrichtsalltag übertragen werden können.

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Susanne Carl

Kursbeschreibung:

Neugierig, naiv und unvoreingenommen – das ist der Blick des Clowns auf die Welt.

So können Unzulänglichkeiten, Hindernisse und Fehler zu vergnüglichen Spielanlässen werden. In einmaliger Weise kommuniziert der Clown seine Abenteuer mit dem Publikum – herzlich, voller Gefühl und oft ganz ohne Worte. In diesem intensiven Workshop erforschen die Teilnehmer*innen Scheitern als spielerisches Potenzial, öffnen sich für überraschende, clowneske Reaktionen und lernen wesentliche Spielprinzipien kennen. Der Perspektivwechsel mit der roten Nase lädt zu Spielfreude und neuen Freiheiten ein. Jede Persönlichkeit gibt ihrem Clown die ganz eigene Färbung. Im Mittelpunkt steht das Ausprobieren. Vielfältige Übungen, z.B. für Achtsamkeit und Timing, unterstützen das Entdecken von Momenten voller Imagination und Phantasie. Vielleicht werden auch schon kleine Szenen entstehen, die in die Schultheaterproduktionen übertragen werden können.

Ob mutig, schüchtern, ernst, heiter oder stolz …. Hereinspaziert!

Müssen sie in diesem Kurs lustig sein? Nein!

Ihr Spiel kann auch  melancholisch oder berührend sein… Aber sie dürfen eben auch lustig werden!

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten!

Susanne Carl ist freischaffende Künstlerin in Nürnberg. Ihr Kunststudium absolvierte sie an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Sie besitzt  das  1.  und  2.  Staatsexamen  für  das  Lehramt  Kunsterziehung  an  Gymnasien. Darüber hinaus durchlief sie die Ausbildung zur Clownin sowie  weitere  Ausbildungen  im  Bereich  des  Körpertheaters  und  der  Performance im In-­‐ und Ausland (u.a. Empty Space Research Studio / Franki Anderson England).
Im  Jahr  2000  erfolgte  die  Gründung  des  Rote  Nase  Clowntheaters,  das  auch Produktionen für Schulen anbietet.
Darüber  hinaus  ist  Susanne  Carl  langjährige  Dozentin  für  Spielformen  (Schwerpunkt Maskenbau-­ und Spiel) am Kunstinstitut der Universität Regensburg  und  Gründungsmitglied  der  LeoPARTS,  einer  Künstler-­  und  Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt Kunst, Partizipation, öffentlicher Raum.
 

Anmeldeschluss: 1.11.2018

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Martina Leeker

Ein Kurs zum Thema des SDL 2019 „Raum.Bühne“ mit Unterstützung des BV.TS und der Stiftung Mercator!

Kursbeschreibung:

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Fortbildung zu „Theater und Raum“ im Kontext von digitalen Kulturen. In diesen wird Raum zu umfänglichen, nicht mehr zu entkommenden technischen Umwelten. Es soll gezeigt werden, wie sich Theater und Performance Kunst mit proaktiven smarten Dingen, unsichtbaren algorithmischen Architekturen und Infrastrukturen sowie mit ubiquitären Datenerfassungen so auseinandersetzen können, dass z. B. Räume der Sichtbarmachung, der Distanz, der Unterbrechung, des Versteckens oder des Geheimnisses entstehen. Wenn diese kritische Auseinandersetzung mit digitalen Kulturen im Vordergrund steht, braucht es weder großes und teures technisches Equipment noch viel Know-How für die Herstellung von virtuellen Realitäten. Vielmehr reicht schon die Nutzung von mobilen Geräten und Apps, sozialen Medien und Video in Kombination mit szenischem Spiel für die Erzeugung „digitaler Theaterräume“. Gemeinsam widmen wir uns am Ende des Workshops der Frage, wie daraus konkrete Unterrichtseinheiten für das Schultheater entwickelt werden können und wie sich die behandelten und experimentell erlebten Sachverhalte in die Schule übertragen lassen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und passendes Schuhwerk wird gebeten!

Martina Leeker: Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und Paris; Theaterausbildung in Mime und Theater bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq, Paris; wissenschaftlicher und künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Theater/ Performance mit Medien; bis Herbst 2010 Juniorprofessur für Theater und Medien an der Universität Bayreuth; 2012 – 2013 Gastprofessorin für Theaterpädagogik an der UdK Berlin, seit 2013 Senior-Researcher für Methoden digitaler Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg (http://projects.digital-cultures.net/dcrl-experiments-interventions/). Mitbegründerin von transARTES und der Sommerakademie Theater/Schule, Brandenburg (https://www.facebook.com/pages/Sommerakademie-TheaterSchule-Brandenburg/216138725146832).

 martina_leeker_portrait

Anmeldeschluss: 23.11.2018

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Ausblick auf 2019

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Alan Brooks

Kursbeschreibung:

Tanz als Kommunikations- und Ausdrucksmittel nimmt in der Schule im Allgemeinen und im Schultheater im Besonderen eine immer größere Rolle ein.

Dieser Kurs ist für Lehrkräfte gedacht, die die vielfältigen Möglichkeiten des Tanzes nutzen und in ihre schulische Arbeit integrieren möchten.
Unter der Leitung des renommierten Kinder- und Jugendchoreographen Alan Brooks (Tanz mal drei/Schultanz in Bayern/Move!) erfahren die Teilnehmer*innen wie wichtig Bewegung und Ausdruck für zwischenmenschliche Kommunikation sind und lernen an praktischen Arbeitsbeispielen die Möglichkeiten des Modernen Tanzes für das Schultheater und die schulische Arbeit im Allgemeinen gezielt und richtig einzusetzen.
Einige der behandelten Themen sind:
  • Grundlagen des Modernen Tanzes für Schüler*innen
  • Jugend und Tanz
  • Kreative Aufgabenstellung
  • Aufbau und Entwicklung einer Choreographie
  • Grundlagen der Duettarbeit
  • Tanz als Selbstfindungsprozess
Der Kurs wird in deutscher Sprache gehalten!
Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und passendes Schuhwerk wird gebeten!

Alan Brooks wurde in der Nähe von London geboren. Nach einer Kindheit in England und Indonesien studiert er klassischen und zeitgenössischen Tanz an der Rambert School in London. Nach einem ersten Engagement am Scottish Dance Theatre, Dundee, wechselt er als Solist zum Ballett Theatre Munich. Dort tanzt er u.a. in Werken von Philip Taylor, Jiri Killian und Rui Horta, bevor er zu Carolyn Carlson und dem CCN nach Roubaix wechselt, wo er u.a. mit Malou Airaudo und Catharina Sagna zusammenarbeitet.

Neben seiner Arbeit als Tänzer arbeitet Alan Brooks schon früh an eigenen Choreographien. Die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen entwickelte sich dabei für ihn zur großen Leidenschaft. In seiner Zeit beim Balletttheater München (BTM) initiiert er mit „Tanz mal drei“ das erste Schulprogramm eines staatlichen deutschen Theaters. Es folgte das Projekt „Schultanz in Bayern“ für das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Derzeit arbeitet Alan Brooks als Dozent an der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, für die er auch das Projekt „Tanz an Bayerischen Schulen“, gefördert von dem Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, realisiert  sowie als „Youth Dance Consultant“ der National Dance Company Wales.

 

Anmeldeschluss: 3.1.2019

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Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Agnes Manier und Ayse Özel

Kursbeschreibung:

Gemeinsam mit Agnes Manier (Theaterwissenschaftlerin) und Ayse Özel (Bühnenbildnerin) erkunden die Teilnehmer*innen auf ganz praktische Weise ungewöhnliche und spannende Konzepte der Bühnengestaltung im Schultheater.

Weitere Informationen folgen in Kürze!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Susanne Carl

Kursbeschreibung:

Masken bewegen die Menschheit in der ganzen Welt und von Anbeginn der Kulturgeschichte bis heute. Durch sie begegnen wir etwas in uns, das archetypisch die menschliche Wesenheit berührt.

Dieser Workshop bietet spielerisch neue Erfahrungen für die Theaterbühne. Das Gesicht wird hinter der Maske unsichtbar, und trotzdem kann diese Theaterform besonders lebendig und berührend sein. Wie geht das?

Die zahlreichen, von Susanne gestalteten Charaktermasken und viele Perücken, laden zu überraschenden Entdeckungen unzähliger Typen ein. Was gibt die Maske dir und was gibst du der Maske? Kreatives Ausprobieren steht dabei im Mittelpunkt. Darüber hinaus unterstützt ein systematisches Bewegungstraining für Körperwahrnehmung und Ausdruckskraft diesen Prozess. Ausgewählte Übungen und Spiele erweitern das Spektrum non-verbaler Bühnensprache in Bezug zu Spielpartner*in, Raum und Publikum. So entwickeln sich Improvisationen voller Gefühl, Imagination und Komik.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Susanne Karl

Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, beide Staatsexamina Lehramt Kunsterziehung, Ausbildung zur Clownin / Körpertheater im In- und Ausland, Performancekonzept The Fool / Franki Anderson in England. Fortbildungen bei Familie Flöz, Maskentheater. 20 Jahre Lehrauftrag Spielformen/ Masken an der Universität Regensburg. Seminare und Projekte in  Kooperation mit Staatstheater Nürnberg , Landestheater Salzburg u.v.a.. Zahlreiche Kunstprojekte im öffentlichen Raum. 2007 Kulturpreis der Stadt Nürnberg, 2015 Paula Maurer Preis.

Buch:  »Ich bin nicht auf dieser Welt«, Inszenierte Fotografie mit Masken, Susanne Carl, Bruno Weiß, zahlreiche farbige Abbildungen. Herausgegeben vom Institut für moderne Kunst Nürnberg im Verlag für moderne Kunst, Wien. 2016.

 

Anmeldeschluss: 24.1.2019

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Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Eleonora Allerdings

Kursbeschreibung:

Foto: Eleanora Allerdings

VIEWPOINTS  ist ein Trainings-, und Kompositionssystem, das von der Choreografin Mary Overlie (USA) entwickelt wurde und von professionellen Theatergruppen ebenso genutzt wird wie im Amateurbereich oder in der Ausbildung von Schauspieler*innen und Tänzer*innen.

Mit VIEWPOINTS werden elementare Prinzipien von Bewegung, Zeit und Raum benannt, untersucht und trainiert.

Es sind zeitlose Ideen, die Performern/Schauspielern/Tänzern dazu dienen, ihre Wahrnehmung zu schärfen und nonverbal und dabei vielschichtig zu kommunizieren. Das Training der VIEWPOINTS kann zur Bildung eines Ensemblegefühls eingesetzt werden, zur Schulung eines allgemeinen Kompositionsverständnisses aber auch dazu, konkrete Bewegungen für die Bühne zu generieren.

In ihrer Einfachheit und ihrer Unbedingtheit eignen sich die meisten Übungen wunderbar für die Arbeit mit Schüler*innen, da sie gleichzeitig Struktur geben und zum Spiel damit herausfordern. Sie trainieren die Spieler*innen in der Wahrnehmung „abstrakter“ Prinzipien, die sichtbar und nachvollziehbar in Raum und Zeit erlebbar werden.

Folgende viewpoints und Übungen dazu werden vorgestellt:

RAUM: Kinästhetik, Architektur, Topografie – Geste, Gestalt, Bewegung

ZEIT: Geschwindigkeit, Dauer, Pause, Wiederholung – Impuls und Reaktion

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Eleonora Allerdings studierte Tanz und Choreografie am European Dance Development Centre in Arnhem, NL; davor und danach war sie außerdem „ unterwegs“ im Bewegungstheater, in der Kontaktimprovisation, als Theatertechnikerin und Lichtdesignerin.

Sie realisierte zahlreiche eigene Arbeiten als Choreografin/Performerin, bevor sie sich Anfang der 2000er Jahre verstärkt der Arbeit als Theaterpädagogin zuwandte und 2011 durch den BuT die Anerkennung als Theaterpädagogin erhielt. Sie ist Mitgründerin des cojc Theaternetzwerks Böhmen Bayern, wo sie sich in binationalen Projekten mit Jugendlichen Projekten unterschiedlichster Formate u.a. Expertise in der nonverbalen Anleitung und in Inszenierungen mit minimalem Text erarbeitete. Seit 2003 ist sie Referentin in der Ausbildung Theaterpädagogik bei DAS Ei, TPI Bayern, mit den Schwerpunkten „pädagogische Regie“/ „physisches Theater“/„dokumentarisches Theater“.

Seit dem Jahr 2015 konzipierte und realisierte sie Großgruppen-Events mit Grundschüler*innen, deutschen und teschechischen Jugendlichen und AZUBIs der Aufzugfirma S+.

 

Anmeldeschluss: 27.3.2019

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Yves Regenass

Kursbeschreibung:

 

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Yves Regenass
 

 

Anmeldeschluss: 9.5.2019

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Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Christine Haas und Marie Kropf

Foto: Christine Haas und Marie Kropf

 

Kursbeschreibung:

Figurentheater, das kann doch nicht so schwer sein! Jeder*r hat früher oder später schon einmal mit Puppen gespielt. Doch was ist der Unterschied zwischen dem kindlichen Puppenspiel und professionellen Puppentheater? Wie schafft man es, eine Figur nicht nur zu bewegen, sondern richtig zum Leben zu erwecken? Wie wird aus dem leblosen Material eine spannende Bühnenfigur?

Im Workshop beschäftigen wir uns mir den Basics des Figurentheaters, lernen verschiedene Figurentypen und Spielformen kennen und erproben diese. Der Workshop richtet sich an alle, die Erfahrungen im Bereich Figurenspiel sammeln wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Christine Haas sammelte bereits während ihres Studiums an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg praktische Erfahrung in der Theaterpädagogik am Staatstheater Nürnberg. Anschließend war sie als Theaterpädagogin am Schauspiel Frankfurt engagiert. Seit der Spielzeit 2017/18 arbeitet sie am Theater Salz+Pfeffer.  

 

Marie Kropf ist Figurentheaterpädagogin und Puppenspielerin am Theater Salz+Pfeffer in Nürnberg. Ihr Studium der Theater- und Medienwissenschaft sowie Theaterpädagogik absolvierte sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Während des Studiums arbeitete sie u. a. freiberuflich im theaterpädagogischen Bereich im Gostner Hoftheater.  

 

Anmeldeschluss: 20.6.2019

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