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Kursprogramm

Winterhalbjahr 2016/17

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Lise-Meitner-Gymnasium (Jahnstraße 3, 82008 Unterhaching)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 50,- € für bay. Lehrkräfte (Ab einer festen Gruppe von 15 Teilnehmer*innen sind weitere Vergünstigungen möglich!)

Kursleitung: Ulrike Endres und Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Er eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern) und Jurorin in der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den bayerischen Gymnasien. zeitler

Anmeldeschluss: 3.10.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Marina Krauß, André Studt

Kursbeschreibung:

Wie schon in den letzten Jahren orientiert sich das Programm dieses Fachtags an den aktuellen Themen und Entwicklungsdynamiken der Beruflichen Oberschulen. Dabei wechseln sich informative Einheiten mit theoretischen und rezeptiven Inputs auf spannende Weise ab.

Zum Einstieg informiert der Verband „Theater an Beruflichen Oberschulen“ über das Wahlfach Theater, Theater in der F- Vorklasse und die Theatertage im März 2017 in Amberg.

Im Anschluss spricht André Studt, Dozent für angewandte Theater- und Medienwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg, zum Thema „Die Krise der Repräsentation – Herausforderung für das Schultheater“.

Um die Theorie gleich mit einer praktischen Rezeptionserfahrung verknüpfen zu können, besuchen wir zum Abschluss des Fachtages gemeinsam die aktuelle Performance „ROMANTIC ROOM“ des Theater „zwo sieben“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit den Performern im Rahmen einer Diskussionsrunde, die von André Studt moderiert wird, selbst ins Gespräch zu kommen.

Zur Performance „ROMANTIC ROOM“

Mehr blaue Blumen, mehr Drama, mehr Zeit, mehr Liebesbriefe. Wir feiern das große Gefühl, die verklärte Erinnerung, die sinnlose Schwärmerei. Das Gewöhnliche soll geheimnisvoll werden, das Bekannte die Würde des Unbekannten bekommen und das Endliche den Schein der Unendlichkeit. Ein Theaterraum wird zum ROMANTIC ROOM; ein Schauplatz, um uns aus der Hölle der Zweckmäßigkeit herauszukatapultieren.

In ROMANTIC ROOM nehmen sechs Performer*innen des Theaters „zwo sieben“ romantische Motive auf, um Verschüttetes wiederzufinden und einen neuen, feineren Blick auf die Gegenwart zu erhalten.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Kursleitung:

André Studt studierte Theater- und Medienwissenschaft, Politologie, Philosophie und Neuere und Neueste Geschichte in Kiel und Erlangen. Im Anschluss war er zunächst freiberuflich in den Bereichen Kulturadministration, -management, Theaterpädagogik, Schauspiel, Dramaturgie und Regie (Inszenierungen u.a. in Erlangen, Siegen, Groningen/NL) tätig. Heute arbeitet er als Dozent für pragmatische Theaterwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen hierbei insbesondere in den Bereichen „Dramaturgie ästhetischer Kommunikation/ästhetischer Prozesse“, „Regie(theater) und Inszenierungsprozesse“, „Projektarbeit als Lehr- und Lernsetting“ sowie „Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel“.
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Anmeldeschluss: 3.10.2016

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 9:00 – 16:00 Uhr

Ort: Gymnasium Landau (Harburger Str. 12, 94405 Landau/Isar)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 20,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Lehrer sämtlicher Schulfächer- insbesondere auch der MINT-Fächer-, die im Bereich des Schultheaters oder im Bereich des Szenischen Lernens (Theater als Unterrichtsmethode) arbeiten bzw. arbeiten wollen.
Beim Stichwort Szenisches Lernen denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieser Fortbildung ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Kursleitung:

Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern) und Jurorin in der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den bayerischen Gymnasien.
 

Anmeldeschluss: 25.9.2016

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 50,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Susanne Bentzien

Kursbeschreibung:

„Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind, wir sind glücklich, weil wir lachen.“

Im ersten Teil dieses Workshops wird durch einfache Übungen und Spiele gemeinsam eine Atmosphäre geschaffen, in der etwas Außerordentliches möglich wird: „Das Lachen ohne Grund“.

Lachen entspannt und befreit von Stress und von eingefahrenen Verhaltensmustern. Mit den vorgestellten Methoden schaffen wir in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern gelöst den Übergang zum Schauspiel sowie zum Stimmtraining.

Im Linklater-Training, auf das im zweiten Teil des Workshops näher eingegangen wird, geht es darum durch einfache Ton-, Stimm- und Sprechübungen die individuelle Stimme zu befreien.

Dabei werden im Zuge des Workshops spielerische Phonetik sowie gezielte Atem- und Körperübungen gezeigt, die leicht auf die Arbeit im Schultheater übertragen werden können. Ziel ist dabei unter anderem die Kräftigung der Stimme sowie die Stärkung der Ausdrucksvielfalt der Sprache der Schauspieler.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referentin:

Susanne Bentzien, ist Schauspiel- und Sprachcoach. Ihre Ausbildung zur Schauspielerin absolvierte sie an der Hochschule der Künste, Berlin. Es folgten diverse Theaterengagements (u.a. Schauspielhaus Zürich) sowie zahlreiche TV-und Filmrollen. Darüber hinaus arbeitet sie als Rundfunksprecherin und als Lehrbeauftragte für Theater und Stimmbildung am Schauspiel München, an der Bayerische Theaterakademie, der Europäischen Filmschauspielschule Zürich, am Konservatorium Musikschule Zürich, an der Stage Academy of Switzerland sowie der Volkshochschule München.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.schauspiel-stimmtraining.de

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Anmeldeschluss: 14.10.2016

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im ersten Teil (Ia) liegt der Schwerpunkt auf Ingo Schellers Ansatz und damit auf der Körperarbeit zur Einstimmung sowie ganzheitlich orientierten Verfahren (z.B. in Anlehnung an Albrecht Schau).
Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern) und Jurorin in der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den bayerischen Gymnasien. zeitler

Anmeldeschluss: 7.11.2016

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Kursleitung: Beatrice Baier

Kursbeschreibung:

Beim Szenischen Lernen handelt es sich um ein besonders performatives Lehr- und Lernverfahren, das den ganzen Körper involviert. Die Schüler bleiben beim Szenischen Lernen konzentriert und motiviert, weil sie selbst aktiv sind und selbst entscheiden, wie sie sich verhalten. Sie finden ihre eigene Beziehung zur Welt und erleben sich als handlungsfähig. Gleichzeitig werden grundlegende im Lehrplan verankerte Kompetenzen wie Bewegungskoordination, körperliches und sprachliches Ausdrucksvermögen, Teamfähigkeit und Selbstvertrauen gefördert.

Damit Szenisches Lernen gelingt, muss es vorbereitet werden. Daher wird in diesem Kurs auch der Einsatz theatraler Mittel (Raum, Körper, Stimme, Objekt) sowie theatraler Methoden als Übungsmuster aus der Theaterpraxis vermittelt.

Alle Übungen werden im Hinblick auf die praktische Umsetzung im Unterricht mit Inhalten aus dem Lehrplan Plus Grundschule verknüpft. Auf diese Weise werden wir spielerische Stundenbilder zu verschiedenen Themen entstehen lassen.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentin:

Beatrice Baier ist als Grund- und Hauptschullehrerin tätig und unterrichtet derzeit als Klassenlehrerin eine Theaterklasse im Ganztag am Förderzentrum in Sonthofen/ Allgäu. Darüber hinaus ist sie Referentin an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie 1. Vorsitzende von PAKS, dem Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater an Grund-, Mittel- und Förderschulen.

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Anmeldeschluss: 12.11.2016

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>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 14:30 – 17:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Leitung für die Akademie: Tanja Klepacki

Beschreibung:

Im neuen Zentrum für Kultur und Kulturelle Bildung finden Lehrkräfte aller Schularten Fort-und Weiterbildungsangebote für sich und eine breite Palette an kreativen Workshop-Angeboten für Ihre Schülerinnen und Schüler im Klassenverband. Der KinderKunstRaum ist ihr Partner für bedarfsgerechte Projektentwicklung für ihre Schulklasse oder Hortgruppe, wenn es um die Auseinandersetzung mit bildender Kunst, die spartenübergreifend mit Medien, darstellender Kunst oder interkulturellem Lernen kombiniert wird, geht. Um Angebote bedarfsgerecht zu entwickeln, ist die Reflexion der eigenen Arbeit und der Erfahrungsaustausch mit Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern ein wichtiger Teil der Arbeit.

Um ins Gespräch zu kommen lädt der KinderKunstRaum regelmäßig in die Kulturwerkstatt auf AEG ein. Bei der ersten Veranstaltung ist auch die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik dabei, deren Schwerpunkt in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sämtlicher Schularten liegt, die im Bereich des Schultheaters oder im Bereich des Szenischen Lernens (Theater als Unterrichtsmethode) arbeiten bzw. zukünftig arbeiten möchten. Das Angebot richtet sich also sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an erfahrene (Theater-)Lehrkräfte und umfasst beispielsweise Kurse, Fachtage und Tagungen aus den Themenbereichen Schauspieltheorie und -praxis, Regie und Dramaturgie, Sprache und Sprechen, Didaktik des Schultheaters, Improvisation sowie Körperarbeit.

Der KinderKunstRaum und die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik informieren über ihre Arbeit. Sie können einige Angebote aus dem Programm selber ausprobieren und lernen die Räume und Möglichkeiten der neuen Kulturwerkstatt auf AEG kennen.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Anmeldeschluss: 30.11.2016

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

Uhrzeit: Fr. 14:00 – 19:00 Uhr und Sa. 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 45,- € für Lehrkräfte

Kursbeschreibung:

In den Theorie- und Praxisinputs dieses Fachtags wird es vor allem darum gehen die gegenwärtigen Korrespondenzen zwischen Theater und Film zu thematisieren und aufzuzeigen, wie diese für das Theater in der Schule fruchtbar gemacht werden können.

Impulsvortrag: „Theater und Film – theoretische und historische Perspektiven“

Referent: Dr. Hans-Friedrich Bormann (Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg)

***

Workshop 1: „Theater.Film – Digital: Remix“

Leitung: Prof. Dr. Martina Leeker (Leuphana Universität Lüneburg)

In dieser Werkstatt soll die Übersetzung von Film auf die Bühne unter den besonderen Bedingungen digitaler Kulturen betrachtet werden. Film und Kino haben sich hier im Vergleich zum guten alten Kintopp grundlegend verändert. Zum einen können digitale Filme schnell und einfach zusammengeschnitten und auf Grund der Codierung in Datenfiles sogar im einzelnen Bild verändert werden. Zum anderen haben sich mit dem Internet in Gestalt von Plattformen wie YouTube oder Vimeo neue Wege und Formate der Distribution sowie mit Plattformen wie Mozilla’s Popcorn Maker neue Weisen der Produktion ergeben. Es ist eine Ästhetik des „Remix“ oder „Mashup“ – ursprünglich aus der elektronischen Musik kommend – entstanden, in der unterschiedliche Filmschnipsel exzessiv kopiert und neu gemischt werden. Mit diesem Verfahren kamen eigene Montagetechniken wie z. B. der Supercut auf, mit dem Fragmente aus unterschiedlichen Filmen zu einem Thema montiert werden. Neben diesen Verfahren werden unterschiedliche Gestaltungsweisen des Films wie Einstellungsgrößen, Montage- sowie Zeitformen verkörpert und szenisch erprobt.

Es wird der Frage nachgegangen, welche Gestaltungweisen im Theater durch diese Übersetzungen und Verkörperungen erschlossen werden und welche kulturelle Aufgabe sie haben könnten.

Bitte bequeme Arbeitskleidung sowie Zollstöcke mitbringen!

Martina Leeker: Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und Paris; Theaterausbildung in Mime und Theater bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq, Paris; wissenschaftlicher und künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Theater/ Performance mit Medien; bis Herbst 2010 Juniorprofessur für Theater und Medien an der Universität Bayreuth; 2012 – 2013 Gastprofessorin für Theaterpädagogik an der UdK Berlin, seit 2013 Senior-Researcher für Methoden digitaler Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg (http://projects.digital-cultures.net/dcrl-experiments-interventions/). Mitbegründerin von transARTES und der Sommerakademie Theater/Schule, Brandenburg (https://www.facebook.com/pages/Sommerakademie-TheaterSchule-Brandenburg/216138725146832).

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***

Workshop 2: Hol den Film ins Theater!

Leitung: Andres Müller in Kooperation mit Ulrike Mönch-Heinz

Dieser Workshop richtet sich v.a. an Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe. Wo und wie bereichert der Film den theatralen Prozess? Wir drehen und verwenden das Material zur Verstärkung bzw. Kontrastierung des Spiels auf der Bühne. Darüberhinaus betrachten wir typische Gestaltungsmittel des Films und suchen nach deren theatralen Umsetzungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer durchlaufen den Prozess von der Ideen-und Themenfindung bis zur Möglichkeit einer Präsentation.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Andres Müller, Journalist und Fernsehautor, war nach seinem Medienwissenschaftenstudium in Erlangen mehrere Jahre für die großen privaten Sender tätig. Seit über 10 Jahren realisiert er regelmäßig mit Kindern verschiedenste Film-Projekte und produziert Filme für verschiedene Firmen und Institutionen.  amueller
Ulrike Mönch-Heinz, Lehrerin in der Oberstufe am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nürnberg-Langwasser, Theaterlehrerin (Staatsexamen, Studiengang Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg), Organisatorin der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Haupt- und Förderschulen, Referentin in der Weiterbildung von Theaterlehrern in der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, Multiplikatorin für Szenisches Lernen, 2. Vorsitzende des Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater in Bayern (PAKS) und Vorsitzende des Bundesverbandes für Theater in Schulen (BV.TS/Doppelspitze).  moench-heinz

Anmeldeschluss: 26.11.2016

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>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Michael Assies

Kursbeschreibung:

Märchen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschichten und erfreuen sich – bei Menschen aller Altersstufen – immer noch einer hohen Bekanntheit. Wenn sie Kindern heute auch nicht mehr regelmäßig von ihren Eltern vorgelesen werden, so tauchen sie doch als Hörspiele, Hörbücher und natürlich als Filme regelmäßig in den Kinderzimmern auf. Was macht Märchen heute noch so interessant für die Theaterarbeit in der Grundschule?

Dieser auf insgesamt zwei Termine angelegte Workshop versucht Antworten auf diese Frage zu finden und praxisorientiert Wege aufzuzeigen, wie man zu einer theatralen Umsetzung „märchenhafter“ Spielvorlagen kommen kann ohne dabei an eine „verstaubte“ oder veraltete Theaterpraxis anknüpfen zu müssen, die der Lebenswelt der Kinder eher fern zu sein scheint.

Beim ersten Termin (am 2.11.2016) werden die Grundlagen gesetzt und erste Schreibversuche durchgeführt. Jede/r Workshopteilnehmer/in wählt ein Märchen, das für die eigene Gruppe/Klasse dramatisiert werden soll. Anschließend versuchen wir die übergreifende Intention des Textes zu erkennen bzw. eine eigene Intention – also das, was mit dem Stück transportiert werden soll – zu entwickeln.

Passt der Stoff und die Rollen zu meiner Theatergruppe?
Möchte ich mit den Schülerinnen und Schülern eigene Rollen bzw. ein eigenes Stück entwickeln?
Soll mit Verfremdungstechniken, Rollensplitting und/oder chorischen Elementen gearbeitet werden?
Wie entwickle ich eine spannungsreiche Dramaturgie, die nicht nur die spielenden Kinder, sondern auch die Zuschauer in ihren Bann zieht?
Und wie können Übergänge zwischen den einzelnen Szenen gestaltet werden?

All diesen Fragen soll im ersten Teil dieser Workshopreihe nachgegangen werden.

Während der erste Kurstermin auch ohne den zweiten Kurstermin gebucht werden kann, setzt der Besuch des zweiten Workshoptermins die Teilnahme am ersten Workshoptermin voraus.

Um bequeme und bewegungsfreundliche Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referent:

Michael Assies

  • geboren am 20. August 1950
  • Studium der Fächer Deutsch, Kunst und Schulspiel an der Pädagogischen Hochschule Berlin.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Tätigkeit an der Lisa-Tetzner-Grundschule in Berlin-Neukölln. Hier wesentlich für den Aufbau des Theaterbereichs mitverantwortlich.
  • Initiator und Leiter des mittlerweile 20. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen.
  • Daneben verantwortlich für den Bereich „Schüler machen Theater“ im PluS-Verein.
  • Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen sowie des Landesverbandes Theater in Schulen Berlin.
  • Leiter der berufsbegleitenden Weiterbildung „Darstellendes Spiel in der Grundschule und an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“.
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Anmeldeschluss: 26.10.2016

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>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Hannes Hoffmann

Kursbeschreibung:

Wie jeder Schauspieler haben auch die Elemente aus dem Figurentheater ihren eigenen Charakter. Sie drücken bereits etwas aus, ohne von einem Spieler bewegt zu werden. Wird dann einer Figur durch gekonnte Führung noch Bewegung und Stimme verliehen, entwickelt sich das vorher leblose Material zum Darsteller, von dem eine unglaubliche Ausstrahlungskraft ausgeht.

Anhand verschiedener Materialien und Figuren tauchen wir in diesem Workshop in die Welt des Figurentheaters ein. Von Aufwärmspielen bis zu kleinen Szenen soll die Fusion von Schauspiel und Figurentheater ausprobiert werden.

Der Workshop zeigt darüber hinaus, wie aus den einfachsten Materialien (Zeitungspapier und Tesa) eine Puppe bzw. Figur entstehen kann, die von drei Personen geführt wird. Diese „Bunraku“-Technik ist eine traditionelle japanische Form des Figurentheaters und verlangt von den Schülern Konzentration und Zusammenspiel bei der Puppenführung.

Gerne dürfen eigene Figuren zum Workshop mitgebracht werden.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referent:

Hannes Hoffmann

  • Geboren am 3.10.1985
  • Studium der Theaterwissenschaft, Pädagogik und Darstellendes Spiel (Universität Erlangen-Nürnberg)
  • 2008 – 2010: Schauspielunterricht bei Werner Müller (Pantomime PAN), Thomas L. Dietz (Staatstheater Nürnberg)
  • seit 2010: Fortbildungen im Bereich Figurentheater, u. A. bei Neville Tranter (Stuffed Puppet Theatre), Bodo Schulte (Käpt’n Blaubär), Anurupa Roy (Katkatha, Neu Delhi)
  • seit 2010: freier Theaterpädagoge und Schauspieler, u. A. am Figurentheater Salz+Pfeffer, Dehnberger Hoftheater, Landestheater Oberpfalz
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Anmeldeschluss: 14. Januar 2016

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Like every pedagogical field, the fields of aesthetic, arts and cultural education (AACE) have been confronted with various transformational dynamics in recent decades. These transformations concern all aspects of AACE: the conditions of pedagogical work, the conditions of aesthetic and artistic topics and genres related to it, as well as the conditions of learners in the progressively globalized, internationalized and transculturalized world under the conditions of economization, governementalization, demographical shifts, migration, mediatization and digitalization.

In the context of our proposed winter school, we would like to discuss these transformational processes together with experts and young scholars on the basis of six main thematic areas and to determine their influence on the construction of the field of research in arts and cultural education. The winter school’s aims in regard to the young scholars involved are for them to gain a critical distance to their research object and to discuss methodological implications and innovations, but also to jointly develop theory. Young scholars from abroad may apply with their own projects, which will be presented and discussed within the duration of the winter school. Passive attendance (without a project presentation) is also possible.

>> Read more!

Sommerhalbjahr 2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im ersten Teil (Ia) liegt der Fokus auf theatralem Lernen nach Marcel Kunz und Verfahren aus dem biografischen Theater sowie theatralen Grenzbereichen wie dem szenischen Schreiben.

Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Grundkurs Ia und Ib können grundsätzlich einzeln gebucht werden, für vertiefte Grundlagen sollten jedoch beide Kurse besucht werden!

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern) und Jurorin in der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den bayerischen Gymnasien. zeitler

Anmeldeschluss: 27.1.2017

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

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Veranstaltungsarchiv

Sommerhalbjahr 2016

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Werner Müller

Kursbeschreibung:

Kann man denn in der Primarstufe schon „richtig“ Pantomime und Theater spielen? UND OB!!!

Schon den Kleinen ab der ersten Klasse macht nonverbales Spiel und Pantomime, ob nun im Klassenverband oder im klassenübergreifenden Großprojekt Riesenspaß!

Dabei werden wir uns in diesem Workshop mit dem nonverbalen Spiel und den Techniken der Pantomime zunächst „sehr erwachsen“ auseinandersetzen, um dann Möglichkeiten des Übertrags auf die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zu erörtern.

Im ersten Teil des Workshops wird es um das nonverbale Spiel mit Kindern in der ersten und zweiten Klasse gehen. Gezeigt werden Übungen zum imaginären Gegenstand, zum imaginären Partner sowie zum pantomimischen Rollenspiel. Darüber hinaus werden Möglichkeiten für pantomimische Mitspielaktionen gezeigt, mit denen – beispielsweise bei Schulfesten – auch die Eltern und Geschwisterkinder in das theatrale Spiel einbezogen werden können.

Im zweiten Teil des Workshops wird dieses Methodenrepertoire um Übungen und Spielanlässe erweitert, die insbesondere für Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse geeignet sind. Im Zentrum stehen hier beispielsweise Übungen zur imaginären Kraft sowie zum imaginären Raum.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referent:

Werner Müller (Jahrgang 1943):

  • Schauspieler, Regisseur, Pantomime, Lehrer und Dozent.
  • Rektor der Johann-Daniel-Preißler-Schule Nürnberg im Ruhestand
  • Ausbildung bei Jean Soubeyran, Ladislav Fialka, Prof. Klöden u.v.a.
  • Seit über dreißig Jahren Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten im Bereich Kommunikation und Theater.
  • Ständige Auftritte mit seinen Soloprogrammen als Rezitator, Geschichtenerzähler, Pantomime, Clown und Spielmann.
  • Gastspielreisen nach Frankreich, Griechenland, Finnland, Italien, Marokko, Österreich, Südkorea, Tschechische Republik.
  • Verschiedene Auftritte in ARD, ZDF und anderen Fernsehanstalten als Akteur und als Regisseur.
  • Gastregisseur an verschiedenen Theatern.
  • Buchautor und Autor von zahlreichen Theaterstücken.
  • Träger des Kulturförderpreises der Stadt Erlangen.
wmueller

Anmeldeschluss: 8.6.2016

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>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Liz Rech

Kursbeschreibung:

Viewpoints ist eine amerikanische Improvisations- und Kompositionstechnik, die ein grundsätzliches Nachdenken über die Funktionsweise von Theater ermöglicht. Ursprünglich in den 1970er Jahren von der Choreografin Mary Overlie als eine Methode der Bewegungsimprovisation entwickelt, wurde die Viewpoints-Theorie später von den Regisseurinnen Anne Bogart und Tina Landau für das Schauspiel adaptiert.

Die sechs Viewpoints sind Space, Shape, Time, Emotion, Movement und Story.

Für Bogart und Landau waren die zwei wichtigsten Viewpoints Time/Zeit (= Tempo, Dauer, kinästhetische Response und Wiederholung) und Space/Raum (= Architektur, räumliche Beziehungen, Topographie). Die unterschiedlichen Viewpoints dienten Bogart in ihrer Arbeit sowohl als ein ästhetisches Reflektionstool, als auch zur praktischen Erarbeitung von Inszenierungen mit Schauspielern. Viewpoints ist Teil der postmodernen Theatertradition, in der es keine Hierarchie zwischen den verschiedenen Elementen im Theater gibt.

Der eintägige Workshop beschäftigt sich damit, wie man die Viewpoint-Technik für die Theaterarbeit in der Schule fruchtbar machen kann. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Viewpoints-Theorie geht es in diesem Workshop vor allem darum, in praktischen Theaterübungen die unterschiedlichen Viewpoints zu erforschen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referentin:

Liz Rech studierte von 1995 bis 2002 Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie in München. Während ihres Studiums arbeitete sie u.a. als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater in Berlin und besuchte die Schauspielklasse am Conservatoire D‘Art Dramatique in Avignon/Frankreich. Von 2002 bis 2007 studierte sie Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seit 2007 realisierte sie zahlreiche Projekte im Grenzbereich zwischen Schauspieltheater und Performance. Daneben erarbeitete sie zahlreiche Projekte im professionellen Kinder- und Jugendtheater, leitete regelmäßig Werkstätten und Workshops bei „Theater macht Schule“, übernahm Coachings im theaterpädagogischen Bereich und war in den letzten Jahren auch verstärkt in der Lehrerfortbildung tätig.  rech

Anmeldeschluss: 13.6.2016

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Michael Assies

Kursbeschreibung:

Märchen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschichten und erfreuen sich – bei Menschen aller Altersstufen – immer noch einer hohen Bekanntheit. Wenn sie Kindern heute auch nicht mehr regelmäßig von ihren Eltern vorgelesen werden, so tauchen sie doch als Hörspiele, Hörbücher und natürlich als Filme regelmäßig in den Kinderzimmern auf.

Was macht Märchen heute noch so interessant für die Theaterarbeit in der Grundschule?

Dieser Workshop versucht Antworten auf diese Frage zu finden und praxisorientiert Wege aufzuzeigen, wie man zu einer theatralen Umsetzung „märchenhafter“ Spielvorlagen kommen kann ohne dabei an eine „verstaubte“ oder veraltete Theaterpraxis anknüpfen zu müssen, die der Lebenswelt der Kinder eher fern zu sein scheint. Im Fokus des Workshops stehen demzufolge insbesondere das inszenatorische Potenzial von Märchen sowie die Eröffnung zeitgemäßer Zugänge zu diesen Stoffen, die bei genauerer Betrachtung eine große Vielfalt kreativer Ansätze und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei wird es unter anderem auch um die Erstellung von dramatischen Sequenzen sowie um die Klärung der Frage wie Intention, Sprache und Bewegung in Einklang zu bringen sind, gehen.

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referent:

Michael Assies
  • geboren am 20. August 1950
  • Studium der Fächer Deutsch, Kunst und Schulspiel an der Pädagogischen Hochschule Berlin.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Tätigkeit an der Lisa-Tetzner-Grundschule in Berlin-Neukölln. Hier wesentlich für den Aufbau des Theaterbereichs mitverantwortlich.
  • Initiator und Leiter des mittlerweile 20. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen.
  • Daneben verantwortlich für den Bereich „Schüler machen Theater“ im PluS-Verein.
  • Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen sowie des Landesverbandes Theater in Schulen Berlin.
  • Leiter der berufsbegleitenden Weiterbildung „Darstellendes Spiel in der Grundschule und an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“.
massies

Anmeldeschluss: 14.6.2016

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Kursleitung: Sacha Anema

Kursbeschreibung:

Die Lust am Spielen ist da, aber es soll kein traditionelles Theater werden? Dann ist dieser Kurs genau richtig!

Schon um 1920 gab es Umbrüche im dramatischen Theater – zuerst mit den Theorien von W.E. Meyerhold, E.G. Craig und später mit J. Grotowski und E. Decroux. Das Avantgarde-Theater wollte sich aus den Zwängen des realistischen Dramas befreien und ein eigenständiges, dynamisches, ästhetisches Theater schaffen, das sich von den herkömmlichen und überlieferten Ausdrucksformen löst und anstelle dessen eine innovative Form hervorbringt.

In diesem Workshop werden Anschlussmöglichkeiten an diese Theorien für das Schultheater aufgezeigt und ungewöhnliche Übungen und Etüden am eigenen Leib ausprobiert. Mit diesem praktischen Handlungswissen wird es den teilnehmenden Theaterlehrerinnen und -lehrern möglich sein, ihre Schülerinnen und Schülern dazu herauszufordern sich selbst in einer eher abstrakten, assoziativen und artifiziellen Form auszudrücken und zu erfahren.

Nach praktischen Übungen und theoretischen Hintergründen werden wir uns in Kleingruppen aufteilen und anhand von verschiedenen Aufgabenstellungen Ideen für kleine Szenen entwickeln.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentin:

Sacha Anema, Regisseurin und Performerin, kommt aus den Niederlanden. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der „Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten“ (Staatliche Theaterschule).

  • Bis 1985 Spiel/Leitung von Theater- und Film-Projekten in Holland.
  • Seit 1986 Lebens- und Arbeitszentrum in München als freischaffende Performerin, Regisseurin und Choreografin, an diversen Stadttheatern und in der freien Szene.
  • Überregionale Lehrtätigkeit an Universitäten, Theaterschulen und Fortbildungsinstitutionen.
  • Sprechertätigkeit (u.a. Goethe-Institut und diverse Tonstudio’s)
Sacha_Anema

Anmeldeschluss: 23.7.2016

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Winterhalbjahr 2015/16

Uhrzeit: 9:30 – 17:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Gernot Helmreich und Marina Krauß

Kursbeschreibung:

Der zweite Fachtag für Theater an Beruflichen Oberschulen gliedert sich in zwei Abschnitte. Vormittags soll diskutiert und ausgelotet werden, inwiefern die derzeit gültigen Lehr- und Stundenpläne Möglichkeiten bieten, um Theater als Fach oder als Teil des Deutschunterrichts in die Beruflichen Oberschulen zu integrieren.

Die Verweildauer der SchülerInnen an dieser Schulform hat sich in den letzten Jahren teilweise verdoppelt, denn neben der elften und zwölften Klasse gibt es jetzt an vielen Schulen auch die Vorklassen und die Möglichkeit, das Allgemeine Abitur in der 13. Klasse zu erlangen. Im Kontext der gesellschaftlichen Verpflichtung auch den SchülerInnen der Beruflichen Oberschule den Weg zur kulturellen Teilhabe zu eröffnen, stellt sich die Frage, wie Theater auch in dieser Schulform einen höheren Stellenwert bekommen kann. In diesem Zusammenhang soll zudem der Frage nachgegangen werden, welche Chancen und Potentiale der Aufbau einer verbandlichen Netzwerkarbeit für die Professionalisierung von Theaterlehrkräften an den Beruflichen Oberschulen – als Voraussetzung für eine flächendeckende Integration des theatralen Spiels in die Lehr- und Stundenpläne dieser Schulform – bereithalten könnte.

Nachmittags werden parallel zwei Workshops angeboten:

Der Vorsitzende des Landesarbeitsverbandes Theater und Film an bayerischen Schulen Karlheinz Frankl beschäftigt sich in seinem Workshop mit dem Thema „Text und Rolle“. Dabei geht er gemeinsam mit den TeilnehmerInnen folgenden Fragen nach: 1. „Wie entwickle ich an einem epischen Kurztext mit meiner Gruppe Rollen in ausreichender Zahl und Qualität?“ 2. „Wie unterstütze ich meine Spieler bei der Entwicklung ihrer Rolle?“

Winfried Steinl, pensionierter Lehrer, Kabarettist und Leiter des Theaters „Rampenfieber“ aus Amberg zeigt in seinem Workshop den Weg zu einer gelungenen Inszenierung.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Die ReferentInnen:

Karlheinz Frankl, geb. 1961, Lehrer für Deutsch, Geschichte und Theater. Leiter schulischer und außerschulischer Theatergruppen. Referent in der Lehrerausbildung und -fortbildung für Theater und Szenisches Lernen. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Film an den bayerischen Schulen e.V.. Autor von Stücken, Aufsätzen, Rezensionen.  
Gernot Helmreich (M.A.), geb. 1967, legte 2000 das 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Deutsch und Geschichte) ab. Er unterrichtet an der Max-Grundig-Schule in Fürth (Berufliche Oberschule) und leitet dort seit elf Jahren die Theatergruppe. Seit dem Schuljahr 2013/14 ist er MB-Fachmitarbeiter Deutsch und initiierte die zweiten Theatertage der Beruflichen Oberschulen, die in Fürth an der Max-Grundig-Schule stattfanden.  helmreich
Marina Krauß, geb.1960, legte 1988 das 2. Staatsexamen für Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien ab. Sie unterrichtet an der Beruflichen Oberschule Regiomontanus-Schule in Coburg. Seit acht Jahren ist sie die Leiterin der dortigen Theatergruppe. 2008-2010 absolvierte sie das Erweiterungsstudium Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2013 initiierte und organisierte sie die ersten Theatertage der Beruflichen Oberschule, die in Coburg stattfanden.  krauss
Winfried Steinl, geb. 1942 in Amberg/Oberpfalz (Bayern). Studium der Germanistik, Geschichte, Sozialkunde in München. Lehrer am Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg (D/G/Sk/DS) bis 2006. Lebt in Kümmersbruck. Leiter verschiedener Gruppen für Darstellendes Spiel und des Grundkurses Dramatisches Gestalten an der Schule. Leiter einer freien Theatergruppe („Rampenfieber“) in Amberg. Leiter des Jugendklubs am Stadttheater Amberg. Mitarbeiter in der Lehrerfortbildung für Darstellendes Spiel. Leiter verschiedener Theaterworkshops. Zeitweilig Lehraufträge an der Ludwig-Maximilian-Universität München, der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Juror für das Theatertreffen der Jugend Berlin von 1991 bis 2002. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.  steinl

Anmeldeschluss: 5.10.2015

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Michael Assies

Kursbeschreibung:

Das Theaterspiel in der Grundschule ist bekanntermaßen – außer in Hamburg – im regulären Fächerkanon der Grundschulen in Deutschland nicht verhaftet. Gleichwohl wird vermutlich in keiner Schulart so viel Theater gespielt wie in der Grundschule. Die Werkstatt zeigt Möglichkeiten auf, grundlegende Theaterbasics zu erproben und altersgemäß anzuwenden. Dabei werden u.a. auch folgende Fragestellungen behandelt:

  • Wie steige ich mit Kindern in das Theaterspiel ein?
  • Wie ritualisiere ich das Vorgehen beim Theaterunterricht?
  • Wie kommen Kinder zu einer theatralen Haltung; wie setze ich also die Trennung vom privaten zum theatralen Spiel?
  • Wie aktiviere ich insbesondere den körperlichen Spielausdruck?
  • Wie rhythmisiere ich theatrale Vorgänge?
  • Wie komme ich zu Spielvorlagen?
  • etc.

Um bequeme, unemfpindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referent:

Michael Assies
  • geboren am 20. August 1950
  • Studium der Fächer Deutsch, Kunst und Schulspiel an der Pädagogischen Hochschule Berlin.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Tätigkeit an der Lisa-Tetzner-Grundschule in Berlin-Neukölln. Hier wesentlich für den Aufbau des Theaterbereichs mitverantwortlich.
  • Initiator und Leiter des mittlerweile 20. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen.
  • Daneben verantwortlich für den Bereich „Schüler machen Theater“ im PluS-Verein.
  • Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen sowie des Landesverbandes Theater in Schulen Berlin.
  • Leiter der berufsbegleitenden Weiterbildung „Darstellendes Spiel in der Grundschule und an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“.
 massies

Anmeldeschluss: 3.11.2015

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Anmeldung kann auch nur für einen Tag erfolgen!

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 50,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres und Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Er eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern) und Jurorin in der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den bayerischen Gymnasien. zeitler

Anmeldeschluss: 9.11.2015

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Uhrzeit: 10:00 – 17:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Sven Asmus

Kursbeschreibung:

Am Beispiel von zwei Jahren Oberstufenarbeit eines Grundkurses Theater versuchen wir im Workshop von der Makroebene (Projektplanung, gemeinsame dramaturgische Arbeit mit Schülern usw.) bis zur Mikroebene (Theatralisierung von „sperrigem Textmaterial“, Einstiege in Eigenproduktionen usw.) gemeinsam zu ergründen, wie Theaterarbeit mit 25 SchülerInnen im Rahmen von „normalem“ Unterricht gelingen kann.

Im ersten Projekt „OpheliaS“, das im Rahmen des Workshops vorgestellt werden soll, ging es um eine sehr freie Hamlet-Adaption. Das zweite Projekt, eine Eigenproduktion mit dem Titel „XOXO“, beschäftigte sich lustvoll-forschend mit Genderklischees und ritualisiertem Rollenverhalten. In dem Workshop werden wir gemeinsam Übungen spielpraktisch erproben, die den SchülerInnen gestellt wurden, und teilweise anhand von Videobeispielen der SchülerInnen auswerten. Spannend ist hierbei zu sehen, auf welche Art diese einfachen Übungen aus dem Unterricht in die Inszenierung eingeflossen sind. Außerdem wird es auch kurz um das Thema „Klausuren“ bzw. „Klausurersatzleistungen“ gehen, nämlich inwieweit diese produktiv für das gemeinsame Projekt genutzt werden können.

Bitte bringen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhe mit!

Referent:

Sven Asmus
  • Referatsleitung des Bereichs Künste der Abteilung Fortbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung Hamburg (LI), dort insbesondere zuständig für den Bereich Theater und die zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung „Lehrgang Schultheater“.
  • Lehrer für Theater, Bildende Kunst und Biologie an einem Hamburger Gymnasium.
  • Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (Schwerpunkt Film und Rauminstallationen) sowie der Universität Hamburg (Biologie und Erziehungswissenschaft).
  • Goldschmiedelehre in Pforzheim und Stuttgart.
  • Zivildienst und Abitur in Stuttgart, Grundschulzeit und Geburt (1967) in Hamburg.
  • Verheiratet, zwei Kinder (23 und 16 Jahre).
 asmus

Anmeldeschluss: 20.11.2015

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Werner Müller

Kursbeschreibung:

In diesem Workshop soll es darum gehen wie man mit der eigenen Phantasie und dem eigenen Körper Räume und Gegenstände erschaffen sowie Stimmungen und Atmosphären entstehen lassen kann, um so Situationen in der eigenen Phantasie und in der Phantasie der Zuschauer reifen zu lassen, die real nicht auf der Bühne vorhanden sind.

Folgende Themenfelder sollen dabei in Theorie und Praxis erprobt werden:

  • Koordination der Körperbewegung
  • Technik der Pantomime
  • Darstellung eines imaginären Gegenstands (Trinken aus verschiedenen Gefäßen, Spiel mit imaginären Bällen und Stangen, Essen von Obst und anderen Speisen, Geschenke auspacken, Arbeit am Fließband, neue Kleider u.v.a.m.)
  • Darstellung eines imaginären Partners
  • Direkte und indirekte Darstellung imaginärer Räume
  • Darstellung der imaginären Kraft (Ziehen und Gezogenwerden, Drücken und Gedrücktwerden)
  • Darstellung von Märchen und anderen Geschichten

All diese Themen und Techniken werden im Rahmen des Workshops gemeinsam in der Gruppe erarbeitet und erprobt sowie im Hinblick auf Einsatzbereiche und Umsetzungsmöglichkeiten im Schultheater beleuchtet.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referent:

Werner Müller (Jahrgang 1943):

  • Schauspieler, Regisseur, Pantomime, Lehrer und Dozent.
  • Rektor der Johann-Daniel-Preißler-Schule Nürnberg im Ruhestand
  • Ausbildung bei Jean Soubeyran, Ladislav Fialka, Prof. Klöden u.v.a.
  • Seit über dreißig Jahren Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten im Bereich Kommunikation und Theater.
  • Ständige Auftritte mit seinen Soloprogrammen als Rezitator, Geschichtenerzähler, Pantomime, Clown und Spielmann.
  • Gastspielreisen nach Frankreich, Griechenland, Finnland, Italien, Marokko, Österreich, Südkorea, Tschechische Republik.
  • Verschiedene Auftritte in ARD, ZDF und anderen Fernsehanstalten als Akteur und als Regisseur.
  • Gastregisseur an verschiedenen Theatern.
  • Buchautor und Autor von zahlreichen Theaterstücken.
  • Träger des Kulturförderpreis der Stadt Erlangen.
 wmueller

Anmeldeschluss: 26.11.2015

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Kursleitung: Claudia Sendlinger

Anmerkung: Theater.Sprache ist das Thema des SDL 2016 in Erfurt!

Kursbeschreibung:

Einst der Ursprung des Sprechtheaters, erlebt er heute ein Comeback auf deutschen Bühnen und auch im Schultheater: der Chor. Wenn mehrere Menschen auf einer Bühne gleichzeitig den selben Text sprechen, hat das eine enorme szenische und akustische Sprengkraft. Die Aussage des Textes wird potenziert, gleichzeitig ist ein Chor ein visuelles Statement – diese Kraft nutzen heute wieder zeitgenössische Autoren und Regisseure.

Sei es, dass der Text einer Figur chorisch umgesetzt wird oder der Chor im Stück eine festgeschriebene Instanz ist: handwerklich-technisch verlangt der Chor den SprecherInnen mehr ab als nur gemeinsames, verständliches Sprechen. Im Seminar widmen wir uns Fragen wie: Wann setze ich einen Chor im Schultheater ein? Was verlangt eine chorische Arbeit von mir als Chorleiter? Wie viel Freiheit kann ich den SchülerInnen geben und wie viel Partitur muss ich erarbeiten und einstudieren? Welche sprechtechnischen Kniffe gibt es, um die Verständlichkeit zu erhalten? Wie kommen die SprecherInnen zu einem gemeinsamen Impuls und einem gemeinsamen Tun, ohne als Individuen zu verschwinden? Wie bewahre ich die SchülerInnen vor stimmlicher Überbelastung? Diese Fragen bearbeiten wir sowohl im Erfahrungsaustausch als auch im Erarbeiten einiger kleiner Chortexte, die Sie vor Seminarbeginn zugesendet bekommen. Die praktische Arbeit steht in diesem Seminar im Vordergrund.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentin:

Claudia Sendlinger studierte Germanistik, Anglistik und Sprecherziehung in Regensburg und arbeitet seither als Sprecherzieherin im Schauspiel und in der Musik – als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie begleitete darüber hinaus Schauspieler in Textarbeit und Stimmentwicklung in Produktionen am Schauspiel Frankfurt, der Württembergischen Landesbühne Esslingen und dem Theater Ulm. Für das Staatstheater Nürnberg und das Nationaltheater Mannheim arbeitet sie als Sprecherzieherin für laufende Produktionen und als Chortrainerin. Fachberatung und Neueinrichtung der Publikation: Der kleine Hey. Die Kunst des Sprechens – DVD.

Motto: Raus mit der Sprache!

sendlinger

Anmeldeschluss: 28.11.2015

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Mit freundlicher Unterstützung des Bundesverband Theater in Schulen e.V. und der Stiftung Mercator!

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Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Mönch-Heinz und Kristin Treiner-Kleischmann

Kursbeschreibung:

„Das Unsichtbare sichtbar machen!“

Diese Sichtweise Max Liebermanns eröffnet vielseitige Möglichkeiten hinter die Dinge, Farben und Formen zu blicken und auch den Menschen, in seinen verschiedenen Arten in der Welt zu sein, zu betrachten.

Aktuelle Lehrplanimpulse verlangen immer wieder nach neuen, anderen Methoden, die einen kreativen Umgang mit verschiedensten Themenfeldern forcieren und die SchülerInnen zu kreativen Ideen sowie individuellen Arbeits- und Umsetzungsweisen anregen. Dies gilt auch und besonders für den Kunst- und Theaterunterricht.

Wir wollen zeigen, dass das Betrachten von Kunst im Betrachter spielerische Bewegungen, Klänge, Töne und Worte hervorbringen und wachrufen kann, welche wiederum dazu führen, dass er sich für neue Gedanken und Geschichten, deren Ursprung das künstlerische Objekt ist, öffnet. Umgekehrt soll darüber hinaus aufgezeigt werden, welche Wege der künstlerischen Gestaltung im Hinblick auf die bildende Kunst im szenischen Spiel angelegt sein können.

Wir wollen „das Unsichtbare sichtbar machen“!

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten.

Referentinnen:

Ulrike Mönch-Heinz, Lehrerin am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nürnberg-Langwasser in der Oberstufe, Theaterlehrerin (Staatsexamen, Studiengang Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg), Organisatorin der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Haupt- und Förderschulen, Referentin in der Weiterbildung von TheaterlehrerInnen in der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, Multiplikatorin für Szenisches Lernen, 2. Vorsitzende des Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater in Bayern (PAKS), 2. stellv. Vorsitzende des Bundesverbandes für Theater in Schulen (BV.TS).  moench-heinz
Kristin Treiner-Kleischmann, geb. 1972, arbeitet seit dem 2. Staatsexamen 1999 überwiegend im Grundschulbereich. 2002 gründete sie als Fachberaterin für das Fach Kunsterziehung den Lehrerarbeitskreis und wirkte im Team der Kulturtage als Ansprechpartnerin für die Bildende Kunst mit. Ihre private Tanzausbildung nutzt sie seit dem Jahr 2013, um an der Friedrich-Alexander-Universität den Bereich „Musik und Szene“ für die MUBIKIN-Lehrerfortbildungen und Ausbildung von LehrerInnen im Bereich der Basiskompetenzerweiterung anzubieten.  kleischmann

Anmeldeschluss: 8.1.2016

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Sommerhalbjahr 2015

Nürnberg | Montag, 13. April 2015 | 10:00-18:00 Uhr

Referent:
Alan Brooks

Tanz als Kommunikations- und Ausdrucksmittel nimmt in der Schule im Allgemeinen und im Schultheater im Besonderen eine immer größere Rolle ein. Dieser Kurs ist für Lehrkräfte gedacht, die die vielfältigen Möglichkeiten des Tanzes nutzen und in ihre schulische Arbeit integrieren möchten. Unter der Leitung des renommierten Kinder- und Jugendchoreographen Alan Brooks (Tanz mal drei/ Schultanz in Bayern/ Move!) erfahren die Teilnehmer wie wichtig Bewegung und Ausdruck für zwischenmenschliche Kommunikation und Gruppenarbeit sind und lernen an praktischen Arbeitsbeispielen, die Möglichkeiten des Modernen Tanzes für das Schultheater und die schulische Arbeit im Allgemeinen gezielt und richtig einzusetzen.
Einige der behandelten Themen sind:
– Grundlagen des Modernen Tanzes für Schülerinnen und Schüler
– Kreative Aufgabenstellung
– Aufbau einer Choreographie
– Jungen und Tanz
– Grundlagen der Duettarbeit
– Tanz als Selbstfindung

Der Kurs wird in deutscher Sprache gehalten! Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Alan Brooks wurde in England geboren und begann seine Tanzkarriere an der renommierten Rambert School in London. Dem erfolgreichen Abschluss folgte ein zweijähriges Engagement am Scottish Dance Theatre in Dundee, Schottland. In dieser Zeit entstanden auch erste Jugendprojekte und Choreographien. 1998 wechselte Alan Brooks als Solist zum Ballett Theater München (BTM). Unter der künstlerischen Leitung von Philip Taylor tanzte er dort u.a. in Werken bekannter Choreographen wie Philip Taylor, Jiri Killian, Carolyn Carlson und Rui Horta. Im Jahr 2003 initiierte Alan Brooks mit „Tanz mal drei“ ein richtungsweisendes Tanzprojekt für Schüler und Jugendliche, an das er in den letzten Jahren mit dem Projekt „Schultanz in Bayern“ sehr erfolgreich anknüpfen konnte. Zusätzlich zu der Konzeption und Leitung dieses Schulprogramms entstanden in dieser Zeit auch choreographische Arbeiten und Tanzprojekte für das Ballett Theater München, die Münchner Philharmoniker und das Staatstheater am Gärtnerplatz. Seit 2007 ist Alan Brooks als freiberuflicher Tänzer, Choreograph und Projektleiter mit Arbeiten in München, London und Frankreich tätig. brooks

München | Freitag, 24. April 2015 | 10:00-18:00 Uhr

Referentin:
Bianka Zeitler

Ziel dieses eintägigen Aufbaukurses Szenisches Lernen ist es, geeignete Methoden des biografischen Theaters für das Szenische Lernen im Unterricht (fächerübergreifend) vorzustellen und gemeinsam praktisch zu erproben. Darüber hinaus sollen auch unbekanntere szenische Verfahren für die Annäherung an Text und Figur nach Marcel Kunz erarbeitet und umgesetzt werden. Dieser Kurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits über Grundkenntnisse im Szenischen Lernen verfügen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern) und Jurorin in der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den bayerischen Gymnasien.  zeitler

Nürnberg | Donnerstag, 21. Mai 2015 | 10:00 – 18:00 Uhr

Referentin:
Sabine Kündiger

Diese Werkstatt befasst sich mit grundlegenden Herangehensweisen an die Typologien der Commedia dell’Arte. Körpertechniken, Bewegungsmuster sowie Handlungsabfolgen bei der Entwicklung der bekannten Figuren stehen im Vordergrund. Kleine szenische Ansätze sowie Beispiele aus der Praxis sollen einen Einblick in die Möglichkeiten der Übertragung von Commedia dell’Arte-Strukturen in die Schultheaterarbeit geben.

Um bequeme und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Sabine KündigerStudienrätin für Deutsch und Theater an einem Berliner Gymnasium.
Leitung der Lehrerweiterbildung für Darstellendes Spiel in der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin.
Fachseminarleiterin für Darstellendes Spiel im Berliner Schuldienst.
Vorsitzende des Landesverbandes ‚Theater in Schulen Berlin’.
Werkstattleitungen im gesamten Bundesgebiet und in der Schweiz, Arbeit mit Unterrichtsgruppen der Jahrgangsstufen 5 – 13, Teilnahme an verschiedenen Festivals.
Veröffentlichungen, u.a. in der Zeitschrift „Schultheater“ des Friedrich-Verlages.
kuendiger

Nürnberg | Mittwoch, 17.6.2015 | 10:00-18:00 Uhr

Referent: Veit Güssow

Das Seminar wird einen Einblick in die Arbeit mit Halbmasken und Vollmasken geben. Bei Halb-Masken bleibt der Mund frei, sie können sprechen. Vollmasken hingegen erzählen (in der Regel) stumm.
Mit welchen Techniken können Masken zum Leben erweckt werden? Wie setzt man sie wirkungsvoll auf der Bühne ein? Welche erzählerische Kraft steckt in ihnen? Wie überlässt man die spielerische Inspiration den Masken? Und wie kann insbesondere die Arbeit mit Charakter-Halbmasken – sogenannten Trance-Masken – dazu beitragen, ungeahnte kreative Potenziale freizusetzen?
Mit diesen Fragen wird sich das Seminar beschäftigen. Heraus kommen unvorhergesehene, faszinierende Masken-Charaktere, die mit Hilfe von Improvisationstheatertechniken zum Sprechen, Bewegen und Interagieren gebracht werden.

Die benötigten Masken werden gestellt. Gerne können eigene Masken mitgebracht und ausprobiert werden.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Veit Güssow ist freier Theaterregisseur und Seminarleiter. Er inszenierte u.a. am Bayerischen Staatsschauspiel, am Staatstheater Nürnberg sowie an den Stadttheatern von Erlangen, Fürth, Regensburg und St. Gallen. 2013 leitete er für „Impuls – Festival für Neue Musik“ in Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater Dessau und der Anhaltischen Philharmonie das Jugend-Musiktheaterprojekt „Siegfried – nicht tot zu kriegen“, das im Bauhaus Dessau, der Oper Halle und dem Theater Magdeburg gezeigt wurde.
Als Regie- bzw. Dramaturgieassistent arbeitete er u.a. mit Dieter Dorn, Keith Johnstone, Thomas Ostermeier zusammen.
Lehraufträge hat(te) er u.a. an der Freien Universität Berlin, der Universität Hildesheim, der FAU Erlangen-Nürnberg sowie mehrfach an der Akademie für Schultheater.
Seine Doktorarbeit zum Thema „Die Präsenz des Schauspielers“ erschien 2013 im Alexander Verlag Berlin.
guessow

Nürnberg | Freitag, 26. Juni 2015 | 10:00 – 18:00 Uhr

Referent:
Sven Asmus

Am Beispiel von zwei Jahren Oberstufenarbeit eines  Grundkurses Theater versuchen wir im Workshop von der Makroebene (Projektplanung, gemeinsame dramaturgische Arbeit mit Schülern etc.) bis zur Mikroebene (Theatralisierung von „sperrigem Textmaterial“, Einstiege in Eigenproduktionen etc.) gemeinsam zu ergründen, wie Theaterarbeit mit 25 Schülern im Rahmen von „normalem“ (Theater-)Unterricht gelingen kann.
Im ersten großen Projekt mit dem Namen „OpheliaS“ ging es um eine sehr freie Adaption von Hamlet. Das zweite Projekt – eine Eigenproduktion mit dem Titel „XOXO“ – beschäftigte sich lustvoll-forschend mit Genderklischees und ritualisiertem Rollenverhalten.

Im Rahmen des Workshops werden wir gemeinsam Übungen spielpraktisch erproben, die den Schülern gestellt wurden, und teilweise anhand von Videobeispielen der Schüler auswerten. Spannend ist hierbei zu sehen, wie diese einfachen Übungen aus dem Unterricht in die Inszenierung eingeflossen sind. Außerdem wird es auch kurz um das Thema „Klausuren“ bzw. „Klausurersatzleistungen“ gehen, nämlich inwieweit diese produktiv für das gemeinsame Projekt genutzt werden können.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Sven Asmus:

  • Referatsleitung  des Bereichs Künste der Abteilung Fortbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung Hamburg (LI), dort insbesondere zuständig für den Bereich Theater und die zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung „Lehrgang Schultheater“
  • Lehrer an einem Hamburger Gymnasium für Theater, Bildende Kunst und Biologie
  • Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg  (Schwerpunkt Film und Rauminstallationen) sowie der Universität Hamburg (Biologie und Erziehungswissenschaft)
  • Goldschmiedelehre in Pforzheim und Stuttgart
  • Zivildienst und Abitur in Stuttgart, Grundschulzeit und Geburt (1967) in Hamburg
  • verheiratet, zwei Kinder (23 und 16 Jahre)
asmus

Nürnberg | Freitag, 3. Juli 2015, 14:00 – 19:00 Uhr & Samstag, 4. Juli 2015, 10:00 – 18:00 Uhr

Kurs zum Thema des SDL 2016 in Erfurt!

Referentin:
Claudia Sendlinger

Ein gelungener Sprechakt auf der Bühne hat immer – auch im Schultheater – eine gewählte Form und gewählte Mittel. Das Sprechen „passiert“ dem Spieler nicht einfach, sondern ist ein bewusster Vorgang, der mit normaler Alltagssprache nicht bewältigt werden kann. Nicht einmal Theatertexten, die in scheinbar alltäglicher Sprache verfasst sind, kommt man mit Mitteln der Alltagssprache bei. Man braucht eine geeignete Sprechtechnik, den Atem, den Körper, die Stimme: einerseits um das Instrument zur Verfügung zu haben und damit tun zu können, was man will. Anderseits um im Zuhörer Bilder entwickeln und etwas auslösen zu können und im Sinne der Figur zu verhandeln.
Dieser Herausforderung nähern wir uns von 2 Seiten: Wir werden im Seminar zunächst an den handwerklichen Elementen Atem, Stimme, Körper und Artikulation arbeiten um diese dann in der Textarbeit als darstellerische Mittel einzusetzen. Die praktische Arbeit an den eigenen sprecherischen Fähigkeiten mündet also in die Arbeit an Texten unterschiedlicher Epochen und der Frage: Wie kann ich einen fremden Text gemeinsam mit meinen SchülerInnen zu unserem eigenen machen und gleichzeitig die Besonderheiten der Autorensprache respektieren? Über welche Techniken erschließen wir uns einen Text für die Bühne, um vom bloßen Sagen zum Meinen zu kommen und uns und den verkörperten Figuren eine Stimme zu verleihen?

Dieser Workshop bietet eine grundlegende Einführung in das Thema „Sprechen/Sprache und Theater“ und steht allen interessierten Lehrkräften offen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Claudia Sendlinger studierte Germanistik, Anglistik und Sprecherziehung in Regensburg und arbeitet seither als Sprecherzieherin im Schauspiel und in der Musik – als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie begleitete darüber hinaus Schauspieler in Textarbeit und Stimmentwicklung in Produktionen am Schauspiel Frankfurt, der Württembergischen Landesbühne Esslingen und dem Theater Ulm. Für das Staatstheater Nürnberg und das Nationaltheater Mannheim arbeitet sie als Sprecherzieherin für laufende Produktionen und als Chortrainerin.
Fachberatung und Neueinrichtung der Publikation: Der kleine Hey. Die Kunst des Sprechens – DVD.
Motto: Raus mit der Sprache!
sendlinger

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesverband Theater in Schulen e.V. und der Stiftung Mercator!