Navigation

Kursprogramm

Programm 2018

(c) Olaf Möller

Uhrzeit: 9:30 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Olaf Möller

Kursbeschreibung:

Wie kann ich den Zauber, der in meiner Puppe wohnt, freisetzen? Worauf muss ich achten und was sollte ich besser vermeiden, damit das Spiel in Fluss kommt, Spaß macht und auch das Spiel aus dem Stehgreif leicht fällt? Und was hilft mir, meine Puppe in der pädagogischen Arbeit einzusetzen?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich der Workshop in Praxis und Theorie. Das Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden einen leichten und fröhlichen Einstieg in die Kunst des Handpuppenspiels zu vermitteln. Eine Mischung aus Tipps, Spielen und Übungen hilft ihnen, ihre Freude am Spiel mit den Handpuppen zu wecken bzw. zu vertiefen und sich ganz spielerisch Routine in der Puppenführung anzueignen, Sicherheit im Spiel zu gewinnen und etwaige Spielhemmungen abzubauen.

Tricks für das Spiel aus dem Stehgreif sowie Strategien für einen spielerischen Umgang mit kritischen Situationen und Störungen werden vermittelt und ausprobiert und Anregungen für den spielpädagogischen Einsatz von Handpuppen gegeben.

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Spiel mit großen Klappmaulpuppen, die besonders lebendig wirken, da sich der Mund und die Hand separat bespielen lassen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Eine große Anzahl dieser Puppen kann zur Verfügung gestellt werden und eigene Klappmaulpuppen sind ganz besonders willkommen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten!

Olaf Möller, Dipl. Sozialpädagoge, Theaterpädagoge, Puppenspieler und Schauspieler. Autor von „Große Handpuppen ins Spiel bringen“ und „Starke Stücke für große Handpuppen“. Ausbildung in Improvisation und Theater bei Franki Anderson, in der Zirkusschule “FOOL-TIME National Centre for Circus Skills and Performing Arts” (Bristol/England) und der Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Frankfurt. Schwerpunkte in Figurentheater, Improvisationstheater und Spielpädagogik. Seit 1999 bildet er bundesweit und international für den spielpädagogischen Einsatz großer Handpuppen aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.lebendiges-handpuppenspiel.de oder www.lebendiges-handpuppenspiel.de/gallery

 

Anmeldeschluss: 20.9.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Liz Rech

Ein Kurs zum Thema des SDL 2019 „Raum.Bühne“ mit Unterstützung des BV.TS und der Stiftung Mercator!

Kursbeschreibung:

„Ich kann jeden leeren Raum nehmen und ihn eine nackte Bühne nennen. Ein Mann geht durch den Raum, während ihm eine anderer zusieht; das ist alles, was zur Theaterhandlung notwendig ist.“

(Peter Brook, Der leere Raum, Berlin 1997)

Der mathematische Raum, der üblicherweise in ein orthogonales Achsensystem (X-,Y-,Z-Achse) gegliedert ist, erstreckt sich in alle Richtungen in die Unendlichkeit. In ihm kann man jeden beliebigen Punkt im Raum zum Koordinaten-Mittelpunkt machen. Dagegen spielt im theatralen System häufig der „erlebte Raum“ (Minkowski) eine entscheidende Rolle; in ihm gibt es einen Mittelpunkt, der durch den Ort des erlebenden Menschen im Raum gegeben ist. Dieser erlebte Raum muss aber schon längst nicht mehr immer die Guckkastenbühne sein – Theater an anderen Orten im besten Fall innovativ, progressiv und zeitgenössisch; hier gibt es Raum für Ausstellung, Inszenierung, Interaktion, Veränderung und Alltagsforschung.

Der Raum im Theater ist, neben dem Körper, einer der Schwerpunkte, mit denen wir uns bei diesem Workshop beschäftigen wollen: Mithilfe von performativen und choreographischen Verfahren erkunden wir den Raum und erforschen, wie er sich durch die Ansammlung von Objekten und Körpern verändert. Außerdem werden folgende Fragen eine Rolle spielen: Wie entstehen Beziehungen im Raum? Wie kann man einen bestimmten architektonischen Raum jenseits der Guckkastenbühne optimal nutzen?

Wie läßt man sich wirklich ein auf die besonderen Herausforderungen, vor die einen der jeweilige Ort stellt? Am Ende sollen eigene Konzepte für unterschiedliche Räume entwickelt und erprobt werden. Der Workshop soll Mut zu machen, performative und choreographische Verfahren in schulischen Räumen auszuprobieren.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referentin:

Liz Rech studierte von 1995 bis 2002 Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie in München. Während ihres Studiums arbeitete sie u.a. als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater in Berlin und besuchte die Schauspielklasse am Conservatoire D‘Art Dramatique in Avignon/Frankreich. Von 2002 bis 2007 studierte sie Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seit 2007 realisierte sie zahlreiche Projekte im Grenzbereich zwischen Schauspieltheater und Performance. Daneben erarbeitete sie zahlreiche Projekte im professionellen Kinder- und Jugendtheater, leitete regelmäßig Werkstätten und Workshops bei „Theater macht Schule“, übernahm Coachings im theaterpädagogischen Bereich und war in den letzten Jahren auch verstärkt in der Lehrerfortbildung tätig.  rech

Anmeldeschluss: 22.9.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 9:30 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 40,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 20,- € für Lehrkräfte

Leitung: Marina Krauß und Karlheinz Frankl

Kursbeschreibung:

Zum 5. Mal findet nun schon der Fachtag Theater an beruflichen Oberschulen an der Akademie für Schultheater und performative Bildung statt. Wir – der Fachverband TaBO und das Akademieteam – befinden uns gerade noch mitten in der Planungsphase. Weitere Informationen finden Sie daher erst in den nächsten Monaten auf dieser Homepage. Wir freuen uns aber schon jetzt auf eine weiteren spannenden Fortbildungstag u.a. mit Karlheinz Frankl, der uns im Workshop „Raum. Ort. Weg“ in das Thema „Bühne.Raum“ einführen wird.

Im Mittelpunkt des Workshops steht der Bühnenraum. Er bietet viele Chancen für ein Ensemble, für dessen Anliegen, Absichten, Spiel, aber auch für das Publikum. Er hält Orte unterschiedlichen Geschehens und diverser Positionen bereit. Er eröffnet Wege auf der Bühne, in der Dramaturgie, in der Inszenierung und während der Rezeption. Nicht zuletzt trägt ein genau kalkulierter Raum zu einer plausiblen Produktion bei. Ziel des Workshops ist, unsere Sensibilität für die Möglichkeiten und Grenzen, die Gesetzmäßigkeiten und Freiheiten des Bühnenraums lustvoll und ziemlich praktisch zu erweitern.

Falls möglich, bringen die TeilnehmerInnen bitte einen einfachen, gern auch alten Hocker, Schemel oder Stuhl mit. Bequeme Kleidung ist vorteilhaft.

Karlheinz Frankl (*1961)

Lehrer für Deutsch, Geschichte und Theater. Leiter schulischer und außerschulischer Theatergruppen. Referent in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Theater und Szenisches Lernen. Autor von Stücken, Aufsätzen, Rezensionen.

 

Anmeldeschluss: 2.10.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Karlheinz Frankl

Kursbeschreibung:

Dialekt ist im Alltag weit verbreitet und seit den guten PISA-Ergebnissen Sachsens, Bayerns und Baden-Württembergs bei Bildungsforschern und Sprachdidaktikern wieder angesagt. Dialekt im Schultheater dagegen passiert häufig unabsichtlich. Dabei könnte er als sprachliches Mittel, als didaktische Hilfe und Instrument authentischer Darstellung wertvolle Dienste leisten. Was Dialekt im Zusammenhang des Schultheaters genau ist, warum und wie mit Dialekt im Schultheater gearbeitet werden kann, ist Gegenstand dieses Workshops.

Falls möglich, sollten Dialekt sprechende TeilnehmerInnen bitte einen alltäglichen, möglichst klischeefreien Satz in der persönlichen Dialektvariante mitbringen. Bequeme Kleidung ist vorteilhaft!

Karlheinz Frankl (*1961)

Lehrer für Deutsch, Geschichte und Theater. Leiter schulischer und außerschulischer Theatergruppen. Referent in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften im Bereich Theater und Szenisches Lernen. Autor von Stücken, Aufsätzen, Rezensionen.

 

Anmeldeschluss: 3.10.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 50,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im ersten Teil (Ia) liegt der Schwerpunkt auf Ingo Schellers Ansatz und damit auf der Körperarbeit zur Einstimmung sowie ganzheitlich orientierten Verfahren (z.B. in Anlehnung an Albrecht Schau).
Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 8.10.2017

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 0,00 €

Konzeption, Leitung und Durchführung: Johannes Uschalt (BLZ), Anne Paffenholz (bpb) und Elke Bauer (MK)

Eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Bundeszentrale für politische Bildung und Münchner Kammerspiele mit Unterstützung der Akademie für Schultheater und performative Bildung

Kursbeschreibung:

Das Theater gilt nicht erst seit Bertolt Brechts Konzeption des epischen Theaters als Ort des Politischen – wieso im Rückschluss nicht auch der Politikunterricht als Ort des Theaters?

In der Fortbildung wird das Theater als Mittel politischer Bildung erprobt. Die Fortbildung gibt szenische Mittel und Methoden der Theaterpädagogik an die Hand, die exemplarisch zeigen sollen, wie kleine Inszenierungen im Unterricht Ausgangspunkt für den politischen Diskurs im Klassenzimmer sein können. Es werden so beispielhaft konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für das „Gesamtkonzept für die Politische Bildung an bayerischen Schulen“ vermittelt.

Der Fortbildungstag findet im Rahmen des Schul- und Jugendprogramms Politik im Freien Theater statt. Die an diesem Tag vorgestellten Methoden stellen das Festivalthema „reich“ in den Mittelpunkt, lassen sich aber auch ohne Weiteres auf andere Fragestellungen und Inhalte übertragen. Zudem werden im Rahmen der Fortbildung Bezugspunkte zum Festivalprogramm hergestellt, sodass sich hier auch Anknüpfungspunkte für den möglichen Festivalbesuch mit Schulklassen bieten. Auch die Bedeutung des Theaters als Ort der politischen Bildung wird dabei diskutiert.

Diese Fortbildung verlangt kein Vorwissen in der Theaterarbeit und richtet sich an bayerische Lehrkräfte aller Schulformen und Unterrichtsfächer. Lehrkräfte, die als politische Bildner fungieren oder sich besonders für die Umsetzung politischer Bildung im Schulunterricht interessieren, sind besonders angesprochen.

Das 10. Festival „Politik im Freien Theater“ ist eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung mit den Münchner Kammerspielen und dem Spielmotor München e.V. Das Festival wird gefördert durch die Landeshauptstadt München.

>> Zur Anmeldung!

Ort: Langes Haus der Stiftung Nantesbuch gGmbH (Karpfsee 12, 83670 Bad Heilbrunn)

Teilnahmegebühr für Lehrkräfte: 60,- € (inkl. Übernachtung im Doppelzimmer und Verpflegung)

Kursbeschreibung:

Natur spielt bei weitem nicht nur in den naturwissenschaftlichen, sondern in nahezu allen Schulfächern eine Rolle. Dabei wird das, was als Natur verstanden wird in unterschiedlichen fachlichen Kontexten jeweils spezifisch perspektiviert. Die Stiftung Nantesbuch und die Akademie für Schultheater und performative Bildung laden Lehrerinnen und Lehrer unterschiedlicher Fachrichtungen dazu ein, mithilfe künstlerisch-ästhetischer Forschungsansätze den eigenen Naturbegriff zu reflektieren und dabei nicht nur Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft, sondern auch Berührungspunkte zwischen unterschiedlichen Fachkulturen zu erforschen und für die schulische Praxis produktiv werden zu lassen. Angeregt durch wissenschaftliche Impulsvorträge sowie durch die Erkundung der herbstlich verzauberten Landschaft rund um das Lange Haus der Stiftung Nantesbuch gehen die Teilnehmer*innen dabei gemeinsam folgenden Fragen nach:

  • Welche Naturverständnisse gibt es?
  • Welches Naturverständnis liegt der eigenen Tätigkeit als Lehrer*in zugrunde?
  • Wie können ästhetische und künstlerisch-forschende Zugänge (bspw. durch Film, Performance und Bildender Kunst) zur Natur aussehen und gestaltet werden?

Praxisphasen und Spaziergänge wechseln sich somit auf inspirierende Art und Weise mit wissenschaftlich-theoretischem Input ab. Im Plenum und in Kleingruppen werden vor diesem Hintergrund schließlich konkrete Ansätze erarbeitet, wie die neu gewonnenen Erkenntnisse gewinnbringend in den Unterrichtsalltag übertragen werden können.

Anmeldeschluss: 19.10.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

In diesem Workshop steht die Frage im Fokus , wie man sich Formen der Theaterarbeit im sog. site specific theatre für Szenisches Lernen im Unterricht zunutze machen kann.

Nach einer kurzen Einführung in site specific theatre geht es im ersten Teil um praktische Übungen zum Thema (Spiel-)Raum, Raumerfahrung und -erkundung, wirklicher/fiktiver Raum und Besonderheiten des (öffentlichen) Raumes.

Im zweiten Teil wird gemeinsam in der Gruppe erprobt und praktisch umgesetzt, wie  ortsspezifisches Arbeiten im Szenischen Lernen realisierbar ist und wie bei szenischem Ausgangsmaterial (z. B. Text, Thema, Bild) durch die besonderen Gegebenheiten von Räumen – mit verschiedenen theatralen Mitteln- neue Blickwinkel und Wahrnehmungen erlebt werden und Wechselwirkungen entstehen können.

Um bequeme, unempfindliche sowie bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten! Bei schönem Wetter findet der Kurs draußen auf dem ehemaligen AEG-Gelände statt!

Referentinnen:

Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 29.10.2017

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Susanne Carl

Kursbeschreibung:

Neugierig, naiv und unvoreingenommen – das ist der Blick des Clowns auf die Welt.

So können Unzulänglichkeiten, Hindernisse und Fehler zu vergnüglichen Spielanlässen werden. In einmaliger Weise kommuniziert der Clown seine Abenteuer mit dem Publikum – herzlich, voller Gefühl und oft ganz ohne Worte. In diesem intensiven Workshop erforschen die Teilnehmer*innen Scheitern als spielerisches Potenzial, öffnen sich für überraschende, clowneske Reaktionen und lernen wesentliche Spielprinzipien kennen. Der Perspektivwechsel mit der roten Nase lädt zu Spielfreude und neuen Freiheiten ein. Jede Persönlichkeit gibt ihrem Clown die ganz eigene Färbung. Im Mittelpunkt steht das Ausprobieren. Vielfältige Übungen, z.B. für Achtsamkeit und Timing, unterstützen das Entdecken von Momenten voller Imagination und Phantasie. Vielleicht werden auch schon kleine Szenen entstehen, die in die Schultheaterproduktionen übertragen werden können.

Ob mutig, schüchtern, ernst, heiter oder stolz …. Hereinspaziert!

Müssen sie in diesem Kurs lustig sein? Nein!

Ihr Spiel kann auch  melancholisch oder berührend sein… Aber sie dürfen eben auch lustig werden!

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten!

Susanne Carl ist freischaffende Künstlerin in Nürnberg. Ihr Kunststudium absolvierte sie an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg. Sie besitzt  das  1.  und  2.  Staatsexamen  für  das  Lehramt  Kunsterziehung  an  Gymnasien. Darüber hinaus durchlief sie die Ausbildung zur Clownin sowie  weitere  Ausbildungen  im  Bereich  des  Körpertheaters  und  der  Performance im In-­‐ und Ausland (u.a. Empty Space Research Studio / Franki Anderson England).
Im  Jahr  2000  erfolgte  die  Gründung  des  Rote  Nase  Clowntheaters,  das  auch Produktionen für Schulen anbietet.
Darüber  hinaus  ist  Susanne  Carl  langjährige  Dozentin  für  Spielformen  (Schwerpunkt Maskenbau-­ und Spiel) am Kunstinstitut der Universität Regensburg  und  Gründungsmitglied  der  LeoPARTS,  einer  Künstler-­  und  Forschungsgruppe mit dem Schwerpunkt Kunst, Partizipation, öffentlicher Raum.
 

Anmeldeschluss: 1.11.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!


Uhrzeit:
 Donnerstag, 9:00 – 18:00 Uhr und Freitag, 9:00 – 13:30 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 20,- € für Lehrkräfte aus Bayern

Leitung: Marius Dechant, Kristin Treiner-Kleischmann, Gudrun Wolfrum

Kursbeschreibung:

Das neue Motto der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Mittel- und Förderschulen ermutigt in großer Offenheit zu einer spannenden Auseinandersetzung mit Vergänglichem und Bleibendem.

Diese Fortbildung richtet sich wie bereits im vergangenen Jahr an alle Lehrer*innen, die leidenschaftlich gern mit ihren Schüler*innen schöpferisch und gestaltend tätig sind. Bildhauerische Inhalte, Photografisches Arbeiten, theatrale Grundlagen sowie tänzerische Bewegungselemente sollen Lust machen auf eine Erprobung und Umsetzung im Klassenzimmer und in der Schulaula. Wir wollen allen Teilnehmer*innen Mut machen, am Ende ihrer prozessualen Arbeit mit ihren Klassen und Gruppen auch vermeintlich kleine Ergebnisse in einem professionellen und wertschätzenden Rahmen zu präsentieren.

Workshop 1 – Bildhauerei (Harald Kienle)

Über das eigene Körperempfinden zur plastischen räumlichen Umsetzung. Körperübungen. Grundgedanken der Bildhauerei. Raumbeziehung. Ideenfindung.

Workshop 2 – Fotografie (Silke Hartmann)

Was ein gutes Foto ausmacht, sind unterschiedlichste Aspekte, die aber an einer Hand abzuzählen sind. Diese einfachen Regeln praktisch und intuitiv zu vermitteln und leicht umsetzbar zu machen, ist das Ziel in dieses Workshops.

Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen wird Silke Hartmann einerseits den Blick beim Fotografieren mit einem gängigen Smartphone schärfen und andererseits eine schnelle und einfache Bildbearbeitung durchführen, damit spannende Projekte überzeugend und einprägsam dokumentiert werden.

Workshop 3 – Tanztheater (Eva Borrmann)

In diesem Workshop nutzt Eva Borrmann aktuelle Phänomene, wie beispielsweise den Zwang zur Selbstoptimierung, als Ausgangspunkt für Bewegungen und Formen. Im nächsten Schritt gilt es diese Bewegungsmuster zu paraphrasieren, d.h. es werden Methoden zur Umgestaltung von Raum, Zeit und Körper erlernt.

Workshop 4 – Theaterbasics (Christine Mertens)

Angeboten wird ein Schauspiel-Grundlagen-Kurs für Lehrer*innen, der sich sehr auf die Praxis bezieht, wodurch dann die gemachten Erfahrungen besser an die Kinder weitergeben werden können. Es werden Schauspielhandwerk, Improvisation, Stimm- und Körperarbeit vermittelt, wodurch  die Lehrer*innen  mit den Kindern zu kreativen Theaterergebnissen kommen. Wir durchleuchten verschiedene Herangehensweisen, Inhalte auf die Bühne zu bringen, da jeder Lehrer mit seiner Klasse individuell entscheiden kann, was gemeinsam erarbeitet werden soll, wie z. B. Stückentwicklung durch Improvisation, Stückentwicklung durch Märchen/Erzählungen oder Erarbeitung von bereits vorhandenen Theaterstücken.

Harald Kienle studierte Malerei an der Freien Kunstschule Nürtingen bei Friedrich Wessbecher, Armin Bremicker, sowie
Bildhauerei bei Prof. Wilhelm Uhlig und Prof. Tim Scott an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg  

 

Silke Hartmann studierte Kommunikationsdesign mit Diplom-Abschluss an der Georg-Simon-Ohm-FH in Nürnberg und Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Von 1993–1995 war sie unter anderem in den Bereichen Beleuchtung und Statisterie am Schauspielhaus Nürnberg tätig und übernahm mehrere Regieassistenzen. Von 2007–2013 arbeitete sie bei Profil-Design ( Grafikwerkstatt von König-Kommunikation) in Nürnberg und war darüber hinaus freiberuflich als Grafik-Designerin und Mitarbeiterin im Puppentheater „Salz und Pfeffer“ in Nürnberg tätig. Seit 2011 arbeitet sie selbstständig im Bereich Fotografie/ Design mit Schwerpunkt Portrait-/Kindergartenfotografie. Darüber hinaus unterstützt sie seit 2016 die Nürnberger Kulturtage als Coach in verschiedenen Projekten und im Kunstunterricht.  

 

Eva Borrmann ist Choreografin und Tänzerin aus Nürnberg. Nach ihrer Ausbildung in zeitgenössischen Tanz erhielt sie Engagements als Tänzer im In- und Ausland, bevor sie „Performative Künste“ und „Vermittlung“ an der Universität Bern studierte (CH). Seit 2011 leitet sie die Tanz und Theater Kompanie PLAN MEE. Die Produktion von PLAN MEE hinterfragen den kulturell, politisch und sozial geformten Körper.  

 

Christine Mertens

Christine Mertens ist sowohl frei arbeitende Schauspielerin (Stadttheater Fürth, Gostner Hoftheater, Theater Mummpitz, Tafelhalle u.a.), als auch  Dozentin und Coach für Schauspiel ( seit 2011 an verschiedenen Schulen, Volkshochchulen, an der Kinderschauspielschule Young Talents und seit 2018 Coach für das Schultheater der Länder). Besonders spezialisiert ist sie auf die Schauspielarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

 

 

Anmeldeschluss: 15.11.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Anmeldung via FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Martina Leeker

Ein Kurs zum Thema des SDL 2019 „Raum.Bühne“ mit Unterstützung des BV.TS und der Stiftung Mercator!

Kursbeschreibung:

Dieser Workshop bietet eine theoretische und praktische Fortbildung zu „Theater und Raum“ im Kontext von digitalen Kulturen. In diesen wird Raum zu umfänglichen, nicht mehr zu entkommenden technischen Umwelten. Es soll gezeigt werden, wie sich Theater und Performance Kunst mit proaktiven smarten Dingen, unsichtbaren algorithmischen Architekturen und Infrastrukturen sowie mit ubiquitären Datenerfassungen so auseinandersetzen können, dass z. B. Räume der Sichtbarmachung, der Distanz, der Unterbrechung, des Versteckens oder des Geheimnisses entstehen. Wenn diese kritische Auseinandersetzung mit digitalen Kulturen im Vordergrund steht, braucht es weder großes und teures technisches Equipment noch viel Know-How für die Herstellung von virtuellen Realitäten. Vielmehr reicht schon die Nutzung von mobilen Geräten und Apps, sozialen Medien und Video in Kombination mit szenischem Spiel für die Erzeugung „digitaler Theaterräume“. Gemeinsam widmen wir uns am Ende des Workshops der Frage, wie daraus konkrete Unterrichtseinheiten für das Schultheater entwickelt werden können und wie sich die behandelten und experimentell erlebten Sachverhalte in die Schule übertragen lassen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und passendes Schuhwerk wird gebeten!

Martina Leeker: Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und Paris; Theaterausbildung in Mime und Theater bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq, Paris; wissenschaftlicher und künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Theater/ Performance mit Medien; bis Herbst 2010 Juniorprofessur für Theater und Medien an der Universität Bayreuth; 2012 – 2013 Gastprofessorin für Theaterpädagogik an der UdK Berlin, seit 2013 Senior-Researcher für Methoden digitaler Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg (http://projects.digital-cultures.net/dcrl-experiments-interventions/). Mitbegründerin von transARTES und der Sommerakademie Theater/Schule, Brandenburg (https://www.facebook.com/pages/Sommerakademie-TheaterSchule-Brandenburg/216138725146832).

 martina_leeker_portrait

Anmeldeschluss: 23.11.2018

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Ausblick auf 2019

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Alan Brooks

Kursbeschreibung:

Tanz als Kommunikations- und Ausdrucksmittel nimmt in der Schule im Allgemeinen und im Schultheater im Besonderen eine immer größere Rolle ein.

Dieser Kurs ist für Lehrkräfte gedacht, die die vielfältigen Möglichkeiten des Tanzes nutzen und in ihre schulische Arbeit integrieren möchten.
Unter der Leitung des renommierten Kinder- und Jugendchoreographen Alan Brooks (Tanz mal drei/Schultanz in Bayern/Move!) erfahren die Teilnehmer*innen wie wichtig Bewegung und Ausdruck für zwischenmenschliche Kommunikation sind und lernen an praktischen Arbeitsbeispielen die Möglichkeiten des Modernen Tanzes für das Schultheater und die schulische Arbeit im Allgemeinen gezielt und richtig einzusetzen.
Einige der behandelten Themen sind:
  • Grundlagen des Modernen Tanzes für Schüler*innen
  • Jugend und Tanz
  • Kreative Aufgabenstellung
  • Aufbau und Entwicklung einer Choreographie
  • Grundlagen der Duettarbeit
  • Tanz als Selbstfindungsprozess
Der Kurs wird in deutscher Sprache gehalten!
Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und passendes Schuhwerk wird gebeten!

Alan Brooks wurde in der Nähe von London geboren. Nach einer Kindheit in England und Indonesien studiert er klassischen und zeitgenössischen Tanz an der Rambert School in London. Nach einem ersten Engagement am Scottish Dance Theatre, Dundee, wechselt er als Solist zum Ballett Theatre Munich. Dort tanzt er u.a. in Werken von Philip Taylor, Jiri Killian und Rui Horta, bevor er zu Carolyn Carlson und dem CCN nach Roubaix wechselt, wo er u.a. mit Malou Airaudo und Catharina Sagna zusammenarbeitet.

Neben seiner Arbeit als Tänzer arbeitet Alan Brooks schon früh an eigenen Choreographien. Die Arbeit mit Kinder und Jugendlichen entwickelte sich dabei für ihn zur großen Leidenschaft. In seiner Zeit beim Balletttheater München (BTM) initiiert er mit „Tanz mal drei“ das erste Schulprogramm eines staatlichen deutschen Theaters. Es folgte das Projekt „Schultanz in Bayern“ für das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Derzeit arbeitet Alan Brooks als Dozent an der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, für die er auch das Projekt „Tanz an Bayerischen Schulen“, gefördert von dem Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, realisiert  sowie als „Youth Dance Consultant“ der National Dance Company Wales.

 

Anmeldeschluss: 3.1.2019

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Agnes Manier und Ayse Özel

Ein Kurs zum Thema des SDL 2019 „Raum.Bühne“ mit Unterstützung des BV.TS und der Stiftung Mercator!

Kursbeschreibung:

Was ist und wie entsteht ein guter Bühnenraum? Weit mehr als bloße Dekoration, ist er grundlegender Bestandteil jeder Inszenierung, kann Bewegung und Beziehungen der Darsteller*innen ermöglichen, strukturieren oder aber mit Hindernissen versehen. Wie aber entwickelt man einen Bühnenraum, setzt Ideen praktisch um und bezieht Text, architektonische Gegebenheiten, Vorstellungen von Regie oder anderen Beteiligten mit in den Prozess ein? Welche Herangehensweise gibt es, wie testet man Materialien und realisiert Konzepte?

Ausgehend von eigenen szenografischen Arbeiten („Wir sind die Guten“, Saarländisches Staatstheater 2018; „Töt`erst sein Weib“, Staatstheater Nürnberg 2016) und anhand von markanten Beispielen der jüngeren Theatergeschichte werden die Bühnenbildnerin Ayse Özel und die Theaterwissenschaftlerin Agnes Manier gemeinsam mit den Teilnehmer*innen den Weg von Idee und Konzept zum Bühnenbild verfolgen und dann in kleineren Gruppen beispielhaft in einer praktischen Übung mit Blick auf die Gegebenheiten des Schultheaters erproben.

Agnes Manier, geboren 1975, studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie in verschiedenen Forschungsprojekten und lehrte als Dozentin am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg. Von 2009 bis 2012 war sie dort Studiengangsverantwortliche des Masterstudiengangs Theaterpädagogik, Mitarbeiterin an der Akademie für Schultheater- und Theaterpädagogik Erlangen-Nürnberg und Redaktionsmitglied der Zeitschrift für Schultheater. Seit 2002 war sie freiberuflich in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturmanagement, Dramaturgie und Produktion tätig und begleitete die Arbeit vieler unterschiedlicher Künstlerinnen und Künstler aus Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Performance. Engagiert war sie an zahlreichen Berliner Häusern, darunter Schaubühne am Lehniner Platz, Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin, HAU – Hebbel am Ufer, Sophiensaele und Radialsystem V. In den Spielzeiten 2014/2015 bis 2017/2018 war sie Pressesprecherin am Staatstheater Nürnberg.

 

Ayse Özel

Ayşe Gülsüm Özel, geboren in Istanbul, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und absolvierte ihre Abschlussarbeit bei Prof. Peter Schubert. Neben Ausstattungsassistenzen u.a. in de Neuköllner Oper, Staatstheater Nürnberg und in Kinofilmen in Istanbul und Berlin realisierte sie Ausstattungen für Kurzfilme. Der Kinofilm “Eye Am”, wofür sie die Szenografie und Kostümbild entwarf, wurde mehrfach preisgekrönt. Ihr Stop-Motion Film “Der Kübelreiter” wurde mehrfach international nominiert. Nachdem sie in TUSCH-Projekten mitwirkte, führte sie Workshops und Ausstattungen im Rahmen von Berliner Kulturfonds in der Aziz Nesin Schule-Berlin und anschließend für generationenübergreifendes “Ring.Tanz Projekt” im Opernhaus Nürnberg. Mit dem Jugendclub des Staatstheaters Nürnberg realisierte sie mehrere Projekte, u.a. Performances zu der Ausstellung “In Mode” im Germanischen Nationalmuseum. Ihre Tätigkeiten im Filmbereich führten zu der Teilnahme an dem 67. Internationale Filmfestspiele Berlin als Berlinale Talent, wo sie mit Weltbekannten Filmemachern zusammengearbeitet hat.

 

Anmeldeschluss: 10.1.2019

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Susanne Carl

Kursbeschreibung:

Masken bewegen die Menschheit in der ganzen Welt und von Anbeginn der Kulturgeschichte bis heute. Durch sie begegnen wir etwas in uns, das archetypisch die menschliche Wesenheit berührt.

Dieser Workshop bietet spielerisch neue Erfahrungen für die Theaterbühne. Das Gesicht wird hinter der Maske unsichtbar, und trotzdem kann diese Theaterform besonders lebendig und berührend sein. Wie geht das?

Die zahlreichen, von Susanne gestalteten Charaktermasken und viele Perücken, laden zu überraschenden Entdeckungen unzähliger Typen ein. Was gibt die Maske dir und was gibst du der Maske? Kreatives Ausprobieren steht dabei im Mittelpunkt. Darüber hinaus unterstützt ein systematisches Bewegungstraining für Körperwahrnehmung und Ausdruckskraft diesen Prozess. Ausgewählte Übungen und Spiele erweitern das Spektrum non-verbaler Bühnensprache in Bezug zu Spielpartner*in, Raum und Publikum. So entwickeln sich Improvisationen voller Gefühl, Imagination und Komik.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Susanne Karl

Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, beide Staatsexamina Lehramt Kunsterziehung, Ausbildung zur Clownin / Körpertheater im In- und Ausland, Performancekonzept The Fool / Franki Anderson in England. Fortbildungen bei Familie Flöz, Maskentheater. 20 Jahre Lehrauftrag Spielformen/ Masken an der Universität Regensburg. Seminare und Projekte in  Kooperation mit Staatstheater Nürnberg , Landestheater Salzburg u.v.a.. Zahlreiche Kunstprojekte im öffentlichen Raum. 2007 Kulturpreis der Stadt Nürnberg, 2015 Paula Maurer Preis.

Buch:  »Ich bin nicht auf dieser Welt«, Inszenierte Fotografie mit Masken, Susanne Carl, Bruno Weiß, zahlreiche farbige Abbildungen. Herausgegeben vom Institut für moderne Kunst Nürnberg im Verlag für moderne Kunst, Wien. 2016.

 

Anmeldeschluss: 24.1.2019

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung über FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr

Ort: Kleiner Saal (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Eleonora Allerdings

Kursbeschreibung:

Foto: Eleanora Allerdings

VIEWPOINTS  ist ein Trainings-, und Kompositionssystem, das von der Choreografin Mary Overlie (USA) entwickelt wurde und von professionellen Theatergruppen ebenso genutzt wird wie im Amateurbereich oder in der Ausbildung von Schauspieler*innen und Tänzer*innen.

Mit VIEWPOINTS werden elementare Prinzipien von Bewegung, Zeit und Raum benannt, untersucht und trainiert.

Es sind zeitlose Ideen, die Performern/Schauspielern/Tänzern dazu dienen, ihre Wahrnehmung zu schärfen und nonverbal und dabei vielschichtig zu kommunizieren. Das Training der VIEWPOINTS kann zur Bildung eines Ensemblegefühls eingesetzt werden, zur Schulung eines allgemeinen Kompositionsverständnisses aber auch dazu, konkrete Bewegungen für die Bühne zu generieren.

In ihrer Einfachheit und ihrer Unbedingtheit eignen sich die meisten Übungen wunderbar für die Arbeit mit Schüler*innen, da sie gleichzeitig Struktur geben und zum Spiel damit herausfordern. Sie trainieren die Spieler*innen in der Wahrnehmung „abstrakter“ Prinzipien, die sichtbar und nachvollziehbar in Raum und Zeit erlebbar werden.

Folgende viewpoints und Übungen dazu werden vorgestellt:

RAUM: Kinästhetik, Architektur, Topografie – Geste, Gestalt, Bewegung

ZEIT: Geschwindigkeit, Dauer, Pause, Wiederholung – Impuls und Reaktion

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Eleonora Allerdings studierte Tanz und Choreografie am European Dance Development Centre in Arnhem, NL; davor und danach war sie außerdem „ unterwegs“ im Bewegungstheater, in der Kontaktimprovisation, als Theatertechnikerin und Lichtdesignerin.

Sie realisierte zahlreiche eigene Arbeiten als Choreografin/Performerin, bevor sie sich Anfang der 2000er Jahre verstärkt der Arbeit als Theaterpädagogin zuwandte und 2011 durch den BuT die Anerkennung als Theaterpädagogin erhielt. Sie ist Mitgründerin des cojc Theaternetzwerks Böhmen Bayern, wo sie sich in binationalen Projekten mit Jugendlichen Projekten unterschiedlichster Formate u.a. Expertise in der nonverbalen Anleitung und in Inszenierungen mit minimalem Text erarbeitete. Seit 2003 ist sie Referentin in der Ausbildung Theaterpädagogik bei DAS Ei, TPI Bayern, mit den Schwerpunkten „pädagogische Regie“/ „physisches Theater“/„dokumentarisches Theater“.

Seit dem Jahr 2015 konzipierte und realisierte sie Großgruppen-Events mit Grundschüler*innen, deutschen und teschechischen Jugendlichen und AZUBIs der Aufzugfirma S+.

 

Anmeldeschluss: 27.3.2019

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Yves Regenass

 

 

 

Kursbeschreibung:

Spiele bieten neu Zugänge zum Theater und stellen dabei die Dramaturgie auf den Kopf. Rätsel entwickeln, interaktive Settings testen, Performerhaltungen überprüfen – that’s what we are going to do!

In ihrer Omnipräsenz haben die Games längst auch das Theater erobert und fördern dort als Innovationsbooster die Entwicklung neuer Formate. Diese zeichnen sich durch eine veränderte Dramaturgie ab: Die Theatergefüge werden dynamisch, interaktiv, partizipativ und nicht selten multilinear. Einher geht eine neue Art des Erzählens – und auch die Produktionsweisen wandeln sich stark.
Der Workshoptag soll auf praktische Art und Weise Einblick in solche Prozesse geben. Neben der Analyse einiger wegbereitenden Arbeiten steht das eigene Ausprobieren im Zentrum. Wir kreieren kleine Live-Action-Remote-Games und lernen dabei einen einfachen technischen Aufbau zu nutzen, um ganz neue theatrale Erfahrungsräume zu schaffen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten!

Yves Regenass

Nach seiner Tätigkeit als Grundschullehrer und freischaffender Theaterpädagoge absolvierte er ein Kulturwissenschaftsstudium an der Universität Hildesheim. Als Gründungsmitglied vom Theater-Medien-Kollektiv machina eX erarbeitete er als Dramaturg und Performer zahlreiche Produktionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA. In diesem Zusammenhang beschäftigte er sich intensiv mit Spielprinzipien im Theater und erforschte entsprechenden Interaktionsmodalitäten und Erzählstrukturen. Dieses Interesse machte er auch zum Kern zahlreicher Zusammenarbeiten mit Gruppen der freien Szene (u.a. Thom Truong, TricksterP, Bufo Makmal, Kiriakos Hadjioannou).

Seit einigen Jahren lehrt er zum Thema Game on Stage an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Für das ROXY Birsfelden arbeitete er als Programmdramaturg und begleitete zahlreiche Produktionen im Bereich von Theater, Performance und Tanz.

 

Anmeldeschluss: 9.5.2019

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 14:00 – 20:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Christine Haas und Marie Kropf

Foto: Christine Haas und Marie Kropf

 

Kursbeschreibung:

Figurentheater, das kann doch nicht so schwer sein! Jeder*r hat früher oder später schon einmal mit Puppen gespielt. Doch was ist der Unterschied zwischen dem kindlichen Puppenspiel und professionellen Puppentheater? Wie schafft man es, eine Figur nicht nur zu bewegen, sondern richtig zum Leben zu erwecken? Wie wird aus dem leblosen Material eine spannende Bühnenfigur?

Im Workshop beschäftigen wir uns mir den Basics des Figurentheaters, lernen verschiedene Figurentypen und Spielformen kennen und erproben diese. Der Workshop richtet sich an alle, die Erfahrungen im Bereich Figurenspiel sammeln wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten! Gerne können eigene Kostüme oder Kostümteile mitgebracht werden!

Christine Haas sammelte bereits während ihres Studiums an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg praktische Erfahrung in der Theaterpädagogik am Staatstheater Nürnberg. Anschließend war sie als Theaterpädagogin am Schauspiel Frankfurt engagiert. Seit der Spielzeit 2017/18 arbeitet sie am Theater Salz+Pfeffer.  

 

Marie Kropf ist Figurentheaterpädagogin und Puppenspielerin am Theater Salz+Pfeffer in Nürnberg. Ihr Studium der Theater- und Medienwissenschaft sowie Theaterpädagogik absolvierte sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Während des Studiums arbeitete sie u. a. freiberuflich im theaterpädagogischen Bereich im Gostner Hoftheater.  

 

Anmeldeschluss: 20.6.2019

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Sie möchten das Kursprogramm der Akademie für Schultheater und performative Bildung 3-4 x jährlich via Email erhalten?

Dann senden Sie uns doch einfach eine kurze Nachricht mit folgendem Onlineformular:





Anrede:

FrauHerr

Ihr Name: (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse: (Pflichtfeld)

Ihre Nachricht (bitte klicken Sie die Checkbox an):
Ja, bitte senden sie mir 3-4 x jährlich das aktuelle Kursprogramm der Akademie für Schultheater und performative Bildung via Email zu!

Hinweis zum Datenschutz: Hinsichtlich der mit diesem Formular übertragenen Daten, deren Zweck, Notwendigkeit und dessen rechtlichen Grundlagen gelten die allgemeinen Hinweise in der Datenschutzerklärung.

 

Veranstaltungsarchiv

Winterhalbjahr 2017/18

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Tilmann Ziemke (Kiel)

Kursbeschreibung:

Am Beispiel eines Projekts aus dem Theaterunterricht eines 12. Jahrgangs (Collage zum Thema „Was läuft falsch in unserer Welt?“) erfahren die Teilnehmer*innen dieses Workshops in Theorie und Praxis, wie man mit Hilfe eines vorgegebenen Rahmens eine spannende Eigenproduktion gestalten kann, in der die Schüler*innen sich mit der Welt, in der sie leben, auseinandersetzen.

Inhalte des Workshops:

  • Beispiele des Politischen im Theater und Schultheater
  • Vorstellung und Erspielung eines Rahmens nach dem Stück „Weltende“ von Jura Soyfer
  • Textbausteine als Impuls für eigene Szenen
  • Erarbeitung einer Ensemble-Choreographie.

Die Collage eignet sich auch für die Sek I!!!

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Tilmann Ziemke, langjähriger Landesfachberater, Lehrer, Dozent und Studienleiter für Darstellendes Spiel in Schleswig-Holstein, Mitautor von Lehrwerken und Büchern für Darstellendes Spiel und Theater, Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Theater in Schulen (BV.TS)

Anmeldeschluss: 18.9.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 30,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 15,- € für Lehrkräfte

Leitung: Marina Krauß u.a.

Kursbeschreibung:

Wie bisher orientiert sich das Programm dieses nunmehr vierten Fachtags an den aktuellen Themen und der Entwicklungsdynamik der Beruflichen Oberschule in Bayern. Gegenüber den letzten Jahren gibt es allerdings eine kleine Besonderheit: Der Vormittagsteil des Fachtages wird in diesem Jahr von der MB-Dienststelle Nordbayern veranstaltet. Am Nachmittag übernimmt dann die Akademie für Schultheater und performative Bildung.

Teil I (MB-Dienststelle Nordbayern): Theater benoten?!

Ab September 2018 kann an den bayerischen Berufsoberschulen das Fach Szenisches Gestalten angeboten werden. Die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen werden in diesem profilerweiternden Wahlpflichtfach benotet. Wie soll man als Theaterlehrer dabei vorgehen? Worauf muss man achten? Die Arbeit in diesem Fach ist nicht nur im Hinblick auf eine Aufführung ergebnisorientiert, sondern in den Proben in erster Linie prozessorientiert. Als Lehrer benötigt man klare Kriterien, an denen die vielfältigen Leistungen der Schüler bewertet werden. Notengebung ist sicher nicht das Ende der Kunst. Wer seine Erwartungshaltung den Schülern transparent anhand von Kriterien klarmacht, steigert oftmals seine Unterrichtsqualität nachhaltig. Lisa Baierl, seit Jahren Theaterlehrerin an der BO in Fürth, und Maximilian Weig, u.a. Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Schultheater“ (z.B. Heft 18 Bewerten), werden an praktischen Beispielen mit den Teilnehmern des Lehrgangs erarbeiten, wie man auch in einem künstlerischen Fach wie Theater zu einer vergleichbaren Bewertung gelangen kann.

Teil II (Akademie für Schultheater und performative Bildung): Theater sehen, analysieren und besprechen!

Das Nachmittagsprogramm sieht einen Besuch des freien Jugendtheaters „zwo sieben“ vor. In postdramatischer Form wird „Antigone“ als Live-Hörspiel gegeben. Über die Chancen und Herausforderungen dieser Theaterform in einem Fach „Szenisches Gestalten“ diskutieren die Teilnehmer im anschließenden Publikumsgespräch mit der Regisseurin Sonja Hilpert.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten! Bitte melden sie sich zu beiden Teilen über FIBS an!

Anmeldeschluss: 2.10.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Thomas Ritter, Farina Simbek, Tanja Klepacki u.a.

Kursbeschreibung:

Im Rahmen dieses Fachtags geht es um die Zusammenhänge von Politik, Theater und Geschichtsvermittlung. Neben theoretischen Inputs wird anhand von konkreten Praxisbeispielen gezeigt, wie dieses Themenspektrum gewinnbringend in den Theaterunterricht eingebracht werden kann. Teil dieses Fachtags ist außerdem ein gemeinsamer Vorstellungsbesuch:

SPURENSUCHE

Mit Schuljahresbeginn 2015/16 hat eine über 30köpfige Theatergruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern des Ernst-Mach-Gymnasiums und der Mittelschule Haar, die Spurensuche in eine schwierige Vergangenheit aufgenommen.
Nach historischen und familiären Recherchen führten die Spuren vor allem zur ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar, in der es im Nationalsozialismus zu furchtbaren Euthanasie-Verbrechen kam. Herausgekommen ist auch eine Suche heutiger Jugendlicher nach der Bedeutung und Wirkweise ihrer Selbst in der Welt und nach den eigenen Wurzeln: Was für ein Mensch willst Du sein?
Die dokumentarisch-performative Inszenierung unter der Leitung von Farina Simbeck und Thomas Ritter theatralisiert diese Spurensuche und gedenkt besonders den Euthanasieopfern.

Nach verschiedenen Auftritten in ganz Bayern sowie einem Gastspiel in Cork (IRL) ist die Theatergruppe am 9. Oktober 2017 nun für zwei Aufführung (11:00 Uhr und 18:00 Uhr) in der Akademie für Schultheater und performative Bildung zu Gast.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung sowie passendes Schuhwerk wird gebeten!

Anmeldeschluss: 2.10.2017

Uhrzeit: 9:30 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Olaf Möller

Kursbeschreibung:

Wie kann ich den Zauber, der in meiner Puppe wohnt, freisetzen? Worauf muss ich achten und was sollte ich besser vermeiden, damit das Spiel in Fluss kommt, Spaß macht und auch das Spiel aus dem Stehgreif leicht fällt? Und was hilft mir, meine Puppe in der pädagogischen Arbeit einzusetzen?

Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich der Workshop in Praxis und Theorie. Das Ziel der Fortbildung ist es, den Teilnehmenden einen leichten und fröhlichen Einstieg in die Kunst des Handpuppenspiels zu vermitteln. Eine Mischung aus Tipps, Spielen und Übungen hilft ihnen, ihre Freude am Spiel mit den Handpuppen zu wecken bzw. zu vertiefen und sich ganz spielerisch Routine in der Puppenführung anzueignen, Sicherheit im Spiel zu gewinnen und etwaige Spielhemmungen abzubauen.

Tricks für das Spiel aus dem Stehgreif sowie Strategien für einen spielerischen Umgang mit kritischen Situationen und Störungen werden vermittelt und ausprobiert und Anregungen für den spielpädagogischen Einsatz von Handpuppen gegeben.

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Spiel mit großen Klappmaulpuppen, die besonders lebendig wirken, da sich der Mund und die Hand separat bespielen lassen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich. Eine große Anzahl dieser Puppen kann zur Verfügung gestellt werden und eigene Klappmaulpuppen sind ganz besonders willkommen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche und unempfindliche Kleidung wird gebeten!

Olaf Möller, Dipl. Sozialpädagoge, Theaterpädagoge, Puppenspieler und Schauspieler. Autor von „Große Handpuppen ins Spiel bringen“ und „Starke Stücke für große Handpuppen“. Ausbildung in Improvisation und Theater bei Franki Anderson, in der Zirkusschule “FOOL-TIME National Centre for Circus Skills and Performing Arts” (Bristol/England) und der Arbeitsgemeinschaft Spiel und Theater Frankfurt. Schwerpunkte in Figurentheater, Improvisationstheater und Spielpädagogik. Seit 1999 bildet er bundesweit und international für den spielpädagogischen Einsatz großer Handpuppen aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.lebendiges-handpuppenspiel.de oder www.lebendiges-handpuppenspiel.de/gallery

 

Anmeldeschluss: 5.10.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 50,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im zweiten Teil (Ib) liegt der Fokus auf theatralem Lernen nach Marcel Kunz und Verfahren aus dem biografischen Theater sowie theatralen Grenzbereichen wie dem szenischen Schreiben.

Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Grundkurs Ia und Ib können grundsätzlich einzeln gebucht werden, für vertiefte Grundlagen sollten jedoch beide Kurse besucht werden!

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 30.10.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Christian Vittinghoff

Kursbeschreibung:

Der Nürnberger Kostüm- und Bühnenbildner Christian Vittinghoff führt uns mit einem kurzen historischen Überblick ein in die Welt der Bühnen- und Lichtgestaltung. In einem knappen theoretischen Impuls beschäftigen sich die KurstteilnehmerInnen zunächst mit den Funktionen der Raumgestaltung sowie mit der „Dramaturgie des Raumes“.

Darüber hinaus entdecken wir, nach einer Einführung in den Modellbau, in vielen praktischen Übungen an und auf der Bühne den Bühnenraum (neu) und gestalten diesen mit einfach Mitteln. Dazu gehört auch eine praktische Einführung in die Lichtgestaltung unter Berücksichtigung ihrer dramaturgischen Wirkung und Funktion. Darüber hinaus kommt auch die Materialkunde sowie die korrekte methodische Anwendung der technischen Materialien nicht zu kurz.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreunliche Kleidung wird gebeten!

Christian Vittinghoff:
  • geboren in Würzburg 1965
  • studierte an der Kunstakademie in Antwerpen freie Malerei
  • Assistent der Ausstattung (Robert Geiger) Staatsschauspiel Nürnberg 1996 bis 1999
  • Ausstattungsleitung am Landestheater Schwaben
  • freier Bühnen- und Kostümbildner, freier bildender Künstler und Kunstpädagoge seit 2002
  • Theaterproduktionen Bühne (Raum, Licht Video) und Kostüm:
    Staatsschauspiel Nürnberg, Theater Erlangen, Landestheater Schwaben, Combinale Lübeck, Gostner Hoftheater, Theater im Turm Köln,Forumtheater Stuttgart, Fitz Stuttgart, Kulturcentrum Skåne (S)
  • 2005 bis 2010 Aufenthalt in Schweden
  • seit 2010 in Nürnberg
    arbeitet als freier Bühnen- und Kostümbildner, bildender Künstler
  • gründete 2011und leitet seitdem den KunstRaum, Atelier für Künstler mit Behinderungen

 

Anmeldeschluss: 8.11.2017

Uhrzeit:

Mittwoch, 8:30–17:00 Uhr
Donnerstag, 8:30–17:00 Uhr
Freitag, 8:30–13:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Leitung: Marius Dechant, Ulrike Mönch-Heinz, Andres Müller, Kristin Treiner-Kleischmann, Gudrun Wolfrum

Inhalt:

AUFBRECHEN! – So lautet das Motto der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Mittel- und Förderschulen 2018.

Diese Fortbildung richtet sich an alle Lehrer*innen, die leidenschaftlich gern mit ihren Schüler*innen musische Prozesse durchlaufen und stets auf der Suche nach kreativem Input sind.

Wir bieten einen zweieinhalbtägigen Lehrgang mit unterschiedlichen Workshops an, die zum einen Grundlagen der theatralen, filmischen und bildnerisch künstlerischen Arbeit mit Schüler*innen vermitteln, zum anderen Ideen für eine mögliche Verschränkung und Ausweitung der genannten Bereiche liefern. Wir wollen allen Teilnehmer*innen Mut machen, am Ende ihrer prozessualen Arbeit mit ihren Klassen und Gruppen auch vermeintlich kleine Ergebnisse in einem professionellen und wertschätzenden Rahmen zu präsentieren. Vielleicht in der Schulaula oder der Eingangshalle der Schule, vielleicht aber auch bei den Kulturtagen 2018!

Workshop 1: Warm Up: Körper – Bewegung – Präsenz

Die Teilnehmer*innen bekommen eine Auswahl an grundlegenden Übungen an die Hand, mit denen sie das Körperbewusstsein von Schüler*innen und deren Präsenz auf der Bühne bzw.im Raum stärken können. Dabei sollen vielfältige Methoden erprobt werden, aus denen die Lehrer*innen in der Praxis nach Bedarf und Vorliebe der Lerngruppe wählen können.

Workshop 2: Musik und Szene

Eine Szene ohne Sprache – gerade so lang wie ein ausgewähltes Musikstück dauert – wird entwickelt und wiederholbar eingeübt.

Damit das Vergnügen nicht zu kurz kommt, und das Gelingen garantiert werden kann, werden die Teilnehmer*innen durch eine aufeinander aufbauende, bewährte Reihe von Übungen und Warming-Ups vorbereitend und begleitend zum Ziel geführt.

Workshop 3: Performative Prozesse im Unterricht

Kunst wird immer stärker auch als Prozess wahrgenommen. Die Beziehung von Kunst und Alltag hat sich unter dem Einfluss des Performativen verändert. Kunst interessiert sich für Alltägliches und Unvollkommenes.

Im Rahmen dieses Kurses soll den Teilnehmer*innen ein performativer Zugang zu künstlerischen Themen ermöglicht werden. Die Teilnehmer*innen erhalten Anregungen für sich selbst und für das performative Arbeiten mit Schüler*innen jeder Schul- und Altersstufe.

Workshop 4: Kunst und Szene

Dieser Workshop ist thematisch einem Museumsbesuch nachempfunden. Dies ermöglicht den Teilnehmer*innen, bereits zu Beginn in eine Rolle zu schlüpfen, die ihnen jedoch noch kein bewusstes szenisches Verhalten abverlangt und beinahe unmerklich geschieht, um sie behutsam in den Bereich „Kunst und Szene“ zu begleiten.

Eingebettet in diese inszenierte Museumsführung werden verschiedene Methoden angeboten, sich szenisch verschiedenen Kunstwerken in ihrem Inhalt, vielleicht ihrer Aussagekraft anzunähern.

Workshop 5: Film

Der Workshop gibt einen Einblick in die Prinzipien der Filmarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dabei erarbeiten die Teilnehmer*innen in Kleingruppen nach einer kurzen theoretischen Einführung eigenes Filmmaterial, an Hand dessen Grundsatzwissen erklärt und vermittelt wird.

Workshop 6: Schwarzlicht

In diesem Workshop werden Einblicke in die faszinierenden Möglichkeiten des Schwarzlichttheaters vermittelt. Die Teilnehmer*innen lernen unterschiedliche Materialien kennen und erproben deren besondere Wirkungen und Anwendungsprinzipien in kurzen Szenen.

 

Um bewegungsfreundliche und unempfindliche Bekleidung wird gebeten!

Marius Dechant, geb. 1981, arbeitet seit seinem 2. Staatsexamen 2013 als Mittelschullehrer, wo er größtenteils Sprachlerner*innen unterrichtet. Seit 2013 leitet er eine Theater AG und erprobt und untersucht die Möglichkeiten des darstellenden Spiels mit Kindern und Jugendlichen mit Flucht- und/oder Migrationserfahrung hinsichtlich deren Spracherwerbs und künstlerisch – biographischen Ausdrucks. Von 2015 bis 2017 studierte er als Zusatzfach „Darstellendes Spiel“. Gemeinsam mit Kristin Treiner-Kleischmann und Gudrun Wolfrum leitet er seit 2016 die Kulturtage der Nürnberger Grund-, Mittel- und Förderschulen.  
Ulrike Mönch-Heinz, Lehrerin in der Oberstufe am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nürnberg-Langwasser, Theaterlehrerin (Staatsexamen, Studiengang Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg), Organisatorin der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Haupt- und Förderschulen, Referentin in der Weiterbildung von Theaterlehrern in der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, Multiplikatorin für Szenisches Lernen, 2. Vorsitzende des Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater in Bayern (PAKS) und Vorsitzende des Bundesverbandes für Theater in Schulen (BV.TS/Doppelspitze).  
Andres Müller, Journalist und Fernsehautor, war nach seinem Medienwissenschaftenstudium in Erlangen mehrere Jahre für die großen privaten Sender tätig. Seit über 10 Jahren realisiert er regelmäßig mit Kindern verschiedenste Film-Projekte und produziert Filme für verschiedene Firmen und Institutionen.  
Kristin Treiner-Kleischmann, geb. 1972, arbeitet seit dem 2. Staatsexamen 1999 überwiegend im Grundschulbereich. 2002 gründete sie als Fachberaterin für das Fach Kunsterziehung den Lehrerarbeitskreis und wirkte im Team der Kulturtage als Ansprechpartnerin für die Bildende Kunst mit. Ihre private Tanzausbildung nutzt sie seit dem Jahr 2013, um an der Friedrich-Alexander-Universität den Bereich „Musik und Szene“ für die MUBIKIN-Lehrerfortbildungen und Ausbildung von LehrerInnen im Bereich der Basiskompetenzerweiterung anzubieten.  
Gudrun Wolfrum, ist
Gudrun Wolfrum, ist Lehrerin am Förderzentrum Nürnberg-Langwasser. In den Jahren 2010–12 absolvierte sie den Lehrgang zur Theaterlehrerin in Dillingen. Im Anschluss studierte sie den Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel in Erlangen, den sie 2014 mit dem Staatsexamen im Darstellenden Spiel abschloss. Neben ihrer Tätigkeit als Theaterlehrerin ist sie Multiplikatorin für „Szenisches Lernen“ in Mittelfranken sowie Mitglied bei PAKS (Pädagogischer Arbeitskreis Schultheater). Darüber hinaus arbeitet sie im ORGA-Team der Kulturtage der Nürnberger Grund-, Mittel- und Förderschulen sowie als Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Theater für Unter-, Mittel- und Oberstufe am Förderzentrum Nürnberg Langwasser.
 

Anmeldeschluss: 8.11.2017

Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Leitung: Hannes Hoffmann

Kursbeschreibung:

In diesem magischen Workshop lernen GrundschullehrerInnen ihre SchülerInnen künftig auf performative Art und Weise zu bezaubern. Der freie Theaterpädagoge und Schauspieler Hannes Hoffmann zeigt in vielen praktischen Übungen wie Themen wie Ausgrenzung und Angst durch schnell erlernbare Zaubertricks und spielerisch eingebettet in Geschichten aufgegriffen und auf gewinnbringende Weise mit Kindern behandelt werden können. Frei nach dem Motto: Zaubern leichtgemacht!

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Hannes Hoffmann

  • Geboren am 3.10.1985
  • Studium der Theaterwissenschaft, Pädagogik und Darstellendes Spiel (Universität Erlangen-Nürnberg)
  • 2008 – 2010: Schauspielunterricht bei Werner Müller (Pantomime PAN), Thomas L. Dietz (Staatstheater Nürnberg)
  • seit 2010: Fortbildungen im Bereich Figurentheater, u. A. bei Neville Tranter (Stuffed Puppet Theatre), Bodo Schulte (Käpt’n Blaubär), Anurupa Roy (Katkatha, Neu Delhi)
  • seit 2010: freier Theaterpädagoge und Schauspieler, u. A. am Figurentheater Salz+Pfeffer, Dehnberger Hoftheater, Landestheater Oberpfalz
hoffmann

Anmeldeschluss: 11.11.2017

Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 40,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 20,- € für Lehrkräfte

Leitung: Glenn Giera-Bay

Kursbeschreibung:

Im Film wird heute jeder zum Actionhero! Ob James Bond, Supergirl oder Captain Jack Sparrow: Hier wird getreten, gespuckt, gekratzt, gewürgt, an den Haaren gezogen und geschlagen! Solche und andere „actiongeladenen“ Szenen lassen sich auch – ohne Schmerzen zu verursachen – auf die Schultheaterbühne übertragen, denn beim Bühnenkampf werden die Gesetze des Kampfes umgekehrt: Es führt nicht der Agressor, sondern der Verteidiger. Nur so entsteht das berühmte „Miteinander-Gegeneinander“. In diesem Workshop lernen TheaterlehrerInnen die Tricks des Bühnenkampfes bis hin zu einer fertigen Kampfchoreographie. Dabei werden die körperliche Durchlässigkeit sowie die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit gefördert.

Bitte bringen Sie Trainingskleidung mit und vergessen Sie die Wasserflasche nicht!

Glenn Giera-Bay ist Schauspieler und Theaterpädagoge, sowie Spielleiter. Er ist regelmäßig Referent an der Theater-Akademie Stuttgart, an der Freiburger Schauspielschule und an der Akademie für Lehrerfortbildungen in Dillingen, wo er unter anderem den Qualifizierungslehrgang zum Theaterlehrer mit Zertifikat betreut.

Anmeldeschluss: 21.11.2017

Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: AkademieLAB (Kulturwerkstatt Auf AEG, Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 0,- €

Leitung: Tanja Klepacki, Astrid Hornung, Hans Hunglinger, Wolfgang Bräuer

Kursbeschreibung:

In unserem neuen Zentrum für Kultur und Kulturelle Bildung finden Lehrkräfte aller Schularten Fort-und Weiterbildungsangebote für sich und eine breite Palette an kreativen Workshop-Angeboten für Ihre Schülerinnen und Schüler im Klassenverband. Der KinderKunstRaum ist ihr Partner für bedarfsgerechte Projektentwicklung für ihre Schulklasse oder Hortgruppe, wenn es um die Auseinandersetzung mit bildender Kunst, die spartenübergreifend mit Medien, darstellender Kunst oder interkulturellem Lernen kombiniert wird, geht. Um Angebote bedarfsgerecht zu entwickeln, ist die Reflexion der eigenen Arbeit und der Erfahrungsaustausch mit Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern ein wichtiger Teil der Arbeit.

Bei dieser Veranstaltung ist auch die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik dabei, deren Schwerpunkt in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sämtlicher Schularten liegt, die im Bereich des Schultheaters oder im Bereich des Szenischen Lernens (Theater als Unterrichtsmethode) arbeiten bzw. zukünftig arbeiten möchten. Das Angebot richtet sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an erfahrene (Theater-)Lehrkräfte und umfasst beispielsweise Kurse, Fachtage und Tagungen aus den Themenbereichen Schauspieltheorie und -praxis, Regie und Dramaturgie, Sprache und Sprechen, Didaktik des Schultheaters, Improvisation sowie Körperarbeit.

Der KinderKunstRaum und die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik informieren über ihre Arbeit. Sie können einige Angebote aus dem Programm selber ausprobieren und lernen die Räume und Möglichkeiten der neuen Kulturwerkstatt auf AEG kennen.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Anmeldeschluss: 1.2.2017

Sommerhalbjahr 2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im ersten Teil (Ia) liegt der Fokus auf theatralem Lernen nach Marcel Kunz und Verfahren aus dem biografischen Theater sowie theatralen Grenzbereichen wie dem szenischen Schreiben.

Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Grundkurs Ia und Ib können grundsätzlich einzeln gebucht werden, für vertiefte Grundlagen sollten jedoch beide Kurse besucht werden!

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 27.1.2017

Uhrzeit: 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Marius Dechant & Kristin Treiner-Kleischmann

Kursbeschreibung:

In den vergangenen Jahren war zu beobachten, dass sich das traditionelle Bild von Kunstwerk und Künstler in einer Weise verändert hat, welche Kunst auch vermehrt als Prozess wahrnimmt. Die Beziehung von Kunst und Alltag hat sich unter dem Einfluss des Performativen verändert. Kunst interessiert sich für Alltägliches und Unvollkommenes.

„Wenn alte Grenzziehungen zwischen Kunst und Leben aufbrechen, dann muss Kunstvermittlung mehr leisten, als künstlerische Fertigkeiten und gesicherte Wissensinhalte zu lehren“ (Maria Peters „Performative Handlungen und biografische Spuren in Kunst und Pädagogik 2005)

Im Rahmen dieser Veranstaltung soll den Teilnehmern ein performativer Zugang zu künstlerischen Themen ermöglicht werden. Ausgangspunkt wird das Motto „Von der Rolle…“ der diesjährigen Nürnberger Kulturtage sein. Teilnehmer an diesem Projekt erfahren ebenso eine Vorbereitung wie anderweitig Motivierte, welche durch dieses bewusst allgemein gehaltene Motto Anregungen für das performative Arbeiten mit Schülern jeder Schul- und Altersstufe erhalten.

Um bequeme und bewegungsfreundliche Kleidung sowie passendes Schuhwerk wird gebeten!

ReferentInnen:

Marius Dechant
Kristin Treiner-Kleischmann, geb. 1972, arbeitet seit dem 2. Staatsexamen 1999 überwiegend im Grundschulbereich. 2002 gründete sie als Fachberaterin für das Fach Kunsterziehung den Lehrerarbeitskreis und wirkte im Team der Kulturtage als Ansprechpartnerin für die Bildende Kunst mit. Ihre private Tanzausbildung nutzt sie seit dem Jahr 2013, um an der Friedrich-Alexander-Universität den Bereich „Musik und Szene“ für die MUBIKIN-Lehrerfortbildungen und Ausbildung von LehrerInnen im Bereich der Basiskompetenzerweiterung anzubieten.

Anmeldeschluss: 24.3.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Rainer Turba

Kursbeschreibung:

Dieser Kurs beschäftigt sich mit der Stimme als ästhetische Artikulations- und Ausdrucksform. Der menschliche Laut- und Stimmapparat bietet ganz verschiedene Ausdrucks- und Artikulationsmöglichkeiten. Dabei beschränken sich diese Möglichkeiten nicht nur auf sprachliche Ausdrucksformen und Gesang, sondern umfassen bspw. auch Aspekte wie Lautmalerei, Summen, Pfeifen etc. In theoretischen Inputs und vielen praktischen Übungen soll in diesem Seminar u.a. folgenden Fragen nachgegangen werden: Wie funktioniert eigentlich der menschliche Laut- und Stimmapparat? Was sind überhaupt stimmliche Artikulationsformen? Wie entsteht überhaupt ein Ton? Wie kann dieser bewusst beeinflusst werden? Welche technischen Mittel können zur Beeinflussung sowie zur Verfremdung der Stimme herangezogen werden?

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Bitte beachten Sie, dass Rainer Turba am Freitag, den 12. Mai 2017 von 16:00 – 18:00 Uhr bereits eine kleine Einführung in das Thema anbietet, zu der wir Sie sehr gerne begrüßen würden!

Kursleitung:

Rainer Turba

Vocal Coach und Kulturmanager

Nach dem 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (1996) machte sich Rainer Turba zunächst als Gesangspädagoge mit eigenem Studio und als Profimusiker selbständig. Über viele Jahre coachte er Gesangssolisten in den Musicalproduktionen von Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer und hat seit 2001 einen Lehrauftrag für Rock / Pop-Gesang am Institut für Musikpädagogik der Friedrich Alexander Universität Erlangen / Nürnberg in Nürnberg an der Regensburger Straße inne.

Nach seinem Kulturmanagement-Studium, das er 1999 abschloss, arbeitete er teils in Angestelltenverhältnissen, teils selbständig ergänzend als Kulturmanager. Von 2007 bis 2015 war er Geschäftsführer von Stagecoach in Deutschland, einem Franchise-System für Schulen für darstellende Künste für Kinder und Jugendliche mit Hauptsitz in England. Seit 2015 leitet er den PZ-Kulturraum, einen Veranstaltungsort für Kulturveranstaltungen der Fahner Medien Gruppe in Lauf an der Pegnitz.

Anmeldeschluss: 13.5.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Christian Vittinghoff

Kursbeschreibung:

Anhand einer kurzen theoretischen Einführung in die Kostümgestaltung nimmt uns Christian Vittinghoff mit in die Welt der Theaterkostüme und bietet uns Einblicke in historische Hintergründe und aktuelle Tendenzen. Im Anschluss widmen wir uns der Gestaltungspraxis. In vielen kreativen Übungen geht es dabei u.a. konkret um Materialkunde, das grafische Entwickeln von Kostümen sowie um das Zeichnen eigener Figurinen. Ein Kurs der für Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten eine Vielzahl spannender Impulse für die Arbeit in der eigenen Theatergruppe bereithält.

Um bequeme, schmutzunempfindliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Kursleitung:

Christian Vittinghoff:
  • geboren in Würzburg 1965
  • studierte an der Kunstakademie in Antwerpen freie Malerei
  • Assistent der Ausstattung (Robert Geiger) Staatsschauspiel Nürnberg 1996 bis 1999
  • Ausstattungsleitung am Landestheater Schwaben
  • freier Bühnen- und Kostümbildner, freier bildender Künstler und Kunstpädagoge seit 2002
  • Theaterproduktionen Bühne (Raum, Licht Video) und Kostüm:
    Staatsschauspiel Nürnberg, Theater Erlangen, Landestheater Schwaben, Combinale Lübeck, Gostner Hoftheater, Theater im Turm Köln,Forumtheater Stuttgart, Fitz Stuttgart, Kulturcentrum Skåne (S)
  • 2005 bis 2010 Aufenthalt in Schweden
  • seit 2010 in Nürnberg
    arbeitet als freier Bühnen- und Kostümbildner, bildender Künstler
  • gründete 2011und leitet seitdem den KunstRaum, Atelier für Künstler mit Behinderungen
 

Anmeldeschluss: 19.5.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Lindy Annis

Kursbeschreibung:

Ein Workshop für Lehrkräfte aller Schularten!

Die deutsch-amerikanische Dramaturgin Lindy Annis führt uns ein in die Welt der Tableau Vivants und zeigt wie aus Werken der bildenden Kunst bewegte Szenen entwickelt werden können. (Weitere Informationen folgen in Kürze!)

Um bequeme, schmutzunempfindliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Kursleitung:

Lindy Annis

Anmeldeschluss: 16.6.2017

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im ersten Teil (Ia) liegt der Schwerpunkt auf Ingo Schellers Ansatz und damit auf der Körperarbeit zur Einstimmung sowie ganzheitlich orientierten Verfahren (z.B. in Anlehnung an Albrecht Schau).
Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 30.6.2017

Winterhalbjahr 2016/17

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Lise-Meitner-Gymnasium (Jahnstraße 3, 82008 Unterhaching)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 50,- € für bay. Lehrkräfte (Ab einer festen Gruppe von 15 Teilnehmer*innen sind weitere Vergünstigungen möglich!)

Kursleitung: Ulrike Endres und Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Er eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 3.10.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Marina Krauß, André Studt

Kursbeschreibung:

Wie schon in den letzten Jahren orientiert sich das Programm dieses Fachtags an den aktuellen Themen und Entwicklungsdynamiken der Beruflichen Oberschulen. Dabei wechseln sich informative Einheiten mit theoretischen und rezeptiven Inputs auf spannende Weise ab.

Zum Einstieg informiert der Verband „Theater an Beruflichen Oberschulen“ über das Wahlfach Theater, Theater in der F- Vorklasse und die Theatertage im März 2017 in Amberg.

Im Anschluss spricht André Studt, Dozent für angewandte Theater- und Medienwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg, zum Thema „Die Krise der Repräsentation – Herausforderung für das Schultheater“.

Um die Theorie gleich mit einer praktischen Rezeptionserfahrung verknüpfen zu können, besuchen wir zum Abschluss des Fachtages gemeinsam die aktuelle Performance „ROMANTIC ROOM“ des Theater „zwo sieben“. Im Anschluss besteht die Möglichkeit mit den Performern im Rahmen einer Diskussionsrunde, die von André Studt moderiert wird, selbst ins Gespräch zu kommen.

Zur Performance „ROMANTIC ROOM“

Mehr blaue Blumen, mehr Drama, mehr Zeit, mehr Liebesbriefe. Wir feiern das große Gefühl, die verklärte Erinnerung, die sinnlose Schwärmerei. Das Gewöhnliche soll geheimnisvoll werden, das Bekannte die Würde des Unbekannten bekommen und das Endliche den Schein der Unendlichkeit. Ein Theaterraum wird zum ROMANTIC ROOM; ein Schauplatz, um uns aus der Hölle der Zweckmäßigkeit herauszukatapultieren.

In ROMANTIC ROOM nehmen sechs Performer*innen des Theaters „zwo sieben“ romantische Motive auf, um Verschüttetes wiederzufinden und einen neuen, feineren Blick auf die Gegenwart zu erhalten.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Kursleitung:

André Studt studierte Theater- und Medienwissenschaft, Politologie, Philosophie und Neuere und Neueste Geschichte in Kiel und Erlangen. Im Anschluss war er zunächst freiberuflich in den Bereichen Kulturadministration, -management, Theaterpädagogik, Schauspiel, Dramaturgie und Regie (Inszenierungen u.a. in Erlangen, Siegen, Groningen/NL) tätig. Heute arbeitet er als Dozent für pragmatische Theaterwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen hierbei insbesondere in den Bereichen „Dramaturgie ästhetischer Kommunikation/ästhetischer Prozesse“, „Regie(theater) und Inszenierungsprozesse“, „Projektarbeit als Lehr- und Lernsetting“ sowie „Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel“.
 Andre-Studt_HF2

Anmeldeschluss: 3.10.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 9:00 – 16:00 Uhr

Ort: Gymnasium Landau (Harburger Str. 12, 94405 Landau/Isar)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 20,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Dieses Fortbildungsangebot richtet sich an Lehrer sämtlicher Schulfächer- insbesondere auch der MINT-Fächer-, die im Bereich des Schultheaters oder im Bereich des Szenischen Lernens (Theater als Unterrichtsmethode) arbeiten bzw. arbeiten wollen.
Beim Stichwort Szenisches Lernen denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieser Fortbildung ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Kursleitung:

Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern).
 

Anmeldeschluss: 25.9.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres & Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses insgesamt zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Im ersten Teil (Ia) liegt der Schwerpunkt auf Ingo Schellers Ansatz und damit auf der Körperarbeit zur Einstimmung sowie ganzheitlich orientierten Verfahren (z.B. in Anlehnung an Albrecht Schau).
Dieses Kursangebot eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben und ihr vorhandenes Wissen und Können über und in diesem Bereich auffrischen bzw. erweitern möchten.

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 7.11.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Kursleitung: Beatrice Baier

Kursbeschreibung:

Beim Szenischen Lernen handelt es sich um ein besonders performatives Lehr- und Lernverfahren, das den ganzen Körper involviert. Die Schüler bleiben beim Szenischen Lernen konzentriert und motiviert, weil sie selbst aktiv sind und selbst entscheiden, wie sie sich verhalten. Sie finden ihre eigene Beziehung zur Welt und erleben sich als handlungsfähig. Gleichzeitig werden grundlegende im Lehrplan verankerte Kompetenzen wie Bewegungskoordination, körperliches und sprachliches Ausdrucksvermögen, Teamfähigkeit und Selbstvertrauen gefördert.

Damit Szenisches Lernen gelingt, muss es vorbereitet werden. Daher wird in diesem Kurs auch der Einsatz theatraler Mittel (Raum, Körper, Stimme, Objekt) sowie theatraler Methoden als Übungsmuster aus der Theaterpraxis vermittelt.

Alle Übungen werden im Hinblick auf die praktische Umsetzung im Unterricht mit Inhalten aus dem Lehrplan Plus Grundschule verknüpft. Auf diese Weise werden wir spielerische Stundenbilder zu verschiedenen Themen entstehen lassen.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentin:

Beatrice Baier ist als Grund- und Hauptschullehrerin tätig und unterrichtet derzeit als Klassenlehrerin eine Theaterklasse im Ganztag am Förderzentrum in Sonthofen/ Allgäu. Darüber hinaus ist sie Referentin an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie 1. Vorsitzende von PAKS, dem Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater an Grund-, Mittel- und Förderschulen.

 baier-019

Anmeldeschluss: 12.11.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 14:30 – 17:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Leitung für die Akademie: Tanja Klepacki

Beschreibung:

Im neuen Zentrum für Kultur und Kulturelle Bildung finden Lehrkräfte aller Schularten Fort-und Weiterbildungsangebote für sich und eine breite Palette an kreativen Workshop-Angeboten für Ihre Schülerinnen und Schüler im Klassenverband. Der KinderKunstRaum ist ihr Partner für bedarfsgerechte Projektentwicklung für ihre Schulklasse oder Hortgruppe, wenn es um die Auseinandersetzung mit bildender Kunst, die spartenübergreifend mit Medien, darstellender Kunst oder interkulturellem Lernen kombiniert wird, geht. Um Angebote bedarfsgerecht zu entwickeln, ist die Reflexion der eigenen Arbeit und der Erfahrungsaustausch mit Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern ein wichtiger Teil der Arbeit.

Um ins Gespräch zu kommen lädt der KinderKunstRaum regelmäßig in die Kulturwerkstatt auf AEG ein. Bei der ersten Veranstaltung ist auch die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik dabei, deren Schwerpunkt in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften sämtlicher Schularten liegt, die im Bereich des Schultheaters oder im Bereich des Szenischen Lernens (Theater als Unterrichtsmethode) arbeiten bzw. zukünftig arbeiten möchten. Das Angebot richtet sich also sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an erfahrene (Theater-)Lehrkräfte und umfasst beispielsweise Kurse, Fachtage und Tagungen aus den Themenbereichen Schauspieltheorie und -praxis, Regie und Dramaturgie, Sprache und Sprechen, Didaktik des Schultheaters, Improvisation sowie Körperarbeit.

Der KinderKunstRaum und die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik informieren über ihre Arbeit. Sie können einige Angebote aus dem Programm selber ausprobieren und lernen die Räume und Möglichkeiten der neuen Kulturwerkstatt auf AEG kennen.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Anmeldeschluss: 30.11.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

Uhrzeit: Fr. 14:00 – 19:00 Uhr und Sa. 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 45,- € für Lehrkräfte

Kursbeschreibung:

In den Theorie- und Praxisinputs dieses Fachtags wird es vor allem darum gehen die gegenwärtigen Korrespondenzen zwischen Theater und Film zu thematisieren und aufzuzeigen, wie diese für das Theater in der Schule fruchtbar gemacht werden können.

Impulsvortrag: „Theater und Film – theoretische und historische Perspektiven“

Referent: Dr. Hans-Friedrich Bormann (Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg)

***

Workshop 1: „Theater.Film – Digital: Remix“

Leitung: Prof. Dr. Martina Leeker (Leuphana Universität Lüneburg)

In dieser Werkstatt soll die Übersetzung von Film auf die Bühne unter den besonderen Bedingungen digitaler Kulturen betrachtet werden. Film und Kino haben sich hier im Vergleich zum guten alten Kintopp grundlegend verändert. Zum einen können digitale Filme schnell und einfach zusammengeschnitten und auf Grund der Codierung in Datenfiles sogar im einzelnen Bild verändert werden. Zum anderen haben sich mit dem Internet in Gestalt von Plattformen wie YouTube oder Vimeo neue Wege und Formate der Distribution sowie mit Plattformen wie Mozilla’s Popcorn Maker neue Weisen der Produktion ergeben. Es ist eine Ästhetik des „Remix“ oder „Mashup“ – ursprünglich aus der elektronischen Musik kommend – entstanden, in der unterschiedliche Filmschnipsel exzessiv kopiert und neu gemischt werden. Mit diesem Verfahren kamen eigene Montagetechniken wie z. B. der Supercut auf, mit dem Fragmente aus unterschiedlichen Filmen zu einem Thema montiert werden. Neben diesen Verfahren werden unterschiedliche Gestaltungsweisen des Films wie Einstellungsgrößen, Montage- sowie Zeitformen verkörpert und szenisch erprobt.

Es wird der Frage nachgegangen, welche Gestaltungweisen im Theater durch diese Übersetzungen und Verkörperungen erschlossen werden und welche kulturelle Aufgabe sie haben könnten.

Bitte bequeme Arbeitskleidung sowie Zollstöcke mitbringen!

Martina Leeker: Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und Paris; Theaterausbildung in Mime und Theater bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq, Paris; wissenschaftlicher und künstlerischer Schwerpunkt im Bereich Theater/ Performance mit Medien; bis Herbst 2010 Juniorprofessur für Theater und Medien an der Universität Bayreuth; 2012 – 2013 Gastprofessorin für Theaterpädagogik an der UdK Berlin, seit 2013 Senior-Researcher für Methoden digitaler Kulturen an der Leuphana Universität Lüneburg (http://projects.digital-cultures.net/dcrl-experiments-interventions/). Mitbegründerin von transARTES und der Sommerakademie Theater/Schule, Brandenburg (https://www.facebook.com/pages/Sommerakademie-TheaterSchule-Brandenburg/216138725146832).

 martina_leeker_portrait

***

Workshop 2: Hol den Film ins Theater!

Leitung: Andres Müller in Kooperation mit Ulrike Mönch-Heinz

Dieser Workshop richtet sich v.a. an Lehrerinnen und Lehrer der Primarstufe. Wo und wie bereichert der Film den theatralen Prozess? Wir drehen und verwenden das Material zur Verstärkung bzw. Kontrastierung des Spiels auf der Bühne. Darüberhinaus betrachten wir typische Gestaltungsmittel des Films und suchen nach deren theatralen Umsetzungsmöglichkeiten. Die Teilnehmer durchlaufen den Prozess von der Ideen-und Themenfindung bis zur Möglichkeit einer Präsentation.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Andres Müller, Journalist und Fernsehautor, war nach seinem Medienwissenschaftenstudium in Erlangen mehrere Jahre für die großen privaten Sender tätig. Seit über 10 Jahren realisiert er regelmäßig mit Kindern verschiedenste Film-Projekte und produziert Filme für verschiedene Firmen und Institutionen.  amueller
Ulrike Mönch-Heinz, Lehrerin in der Oberstufe am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nürnberg-Langwasser, Theaterlehrerin (Staatsexamen, Studiengang Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg), Organisatorin der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Haupt- und Förderschulen, Referentin in der Weiterbildung von Theaterlehrern in der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, Multiplikatorin für Szenisches Lernen, 2. Vorsitzende des Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater in Bayern (PAKS) und Vorsitzende des Bundesverbandes für Theater in Schulen (BV.TS/Doppelspitze).  moench-heinz

Anmeldeschluss: 26.11.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 25,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Michael Assies

Kursbeschreibung:

Märchen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschichten und erfreuen sich – bei Menschen aller Altersstufen – immer noch einer hohen Bekanntheit. Wenn sie Kindern heute auch nicht mehr regelmäßig von ihren Eltern vorgelesen werden, so tauchen sie doch als Hörspiele, Hörbücher und natürlich als Filme regelmäßig in den Kinderzimmern auf. Was macht Märchen heute noch so interessant für die Theaterarbeit in der Grundschule?

Dieser auf insgesamt zwei Termine angelegte Workshop versucht Antworten auf diese Frage zu finden und praxisorientiert Wege aufzuzeigen, wie man zu einer theatralen Umsetzung „märchenhafter“ Spielvorlagen kommen kann ohne dabei an eine „verstaubte“ oder veraltete Theaterpraxis anknüpfen zu müssen, die der Lebenswelt der Kinder eher fern zu sein scheint.

Beim ersten Termin (am 2.11.2016) werden die Grundlagen gesetzt und erste Schreibversuche durchgeführt. Jede/r Workshopteilnehmer/in wählt ein Märchen, das für die eigene Gruppe/Klasse dramatisiert werden soll. Anschließend versuchen wir die übergreifende Intention des Textes zu erkennen bzw. eine eigene Intention – also das, was mit dem Stück transportiert werden soll – zu entwickeln.

Passt der Stoff und die Rollen zu meiner Theatergruppe?
Möchte ich mit den Schülerinnen und Schülern eigene Rollen bzw. ein eigenes Stück entwickeln?
Soll mit Verfremdungstechniken, Rollensplitting und/oder chorischen Elementen gearbeitet werden?
Wie entwickle ich eine spannungsreiche Dramaturgie, die nicht nur die spielenden Kinder, sondern auch die Zuschauer in ihren Bann zieht?
Und wie können Übergänge zwischen den einzelnen Szenen gestaltet werden?

All diesen Fragen soll im ersten Teil dieser Workshopreihe nachgegangen werden.

Während der erste Kurstermin auch ohne den zweiten Kurstermin gebucht werden kann, setzt der Besuch des zweiten Workshoptermins die Teilnahme am ersten Workshoptermin voraus.

Um bequeme und bewegungsfreundliche Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referent:

Michael Assies

  • geboren am 20. August 1950
  • Studium der Fächer Deutsch, Kunst und Schulspiel an der Pädagogischen Hochschule Berlin.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Tätigkeit an der Lisa-Tetzner-Grundschule in Berlin-Neukölln. Hier wesentlich für den Aufbau des Theaterbereichs mitverantwortlich.
  • Initiator und Leiter des mittlerweile 20. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen.
  • Daneben verantwortlich für den Bereich „Schüler machen Theater“ im PluS-Verein.
  • Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen sowie des Landesverbandes Theater in Schulen Berlin.
  • Leiter der berufsbegleitenden Weiterbildung „Darstellendes Spiel in der Grundschule und an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“.
 massies

Anmeldeschluss: 26.10.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Hannes Hoffmann

Kursbeschreibung:

Wie jeder Schauspieler haben auch die Elemente aus dem Figurentheater ihren eigenen Charakter. Sie drücken bereits etwas aus, ohne von einem Spieler bewegt zu werden. Wird dann einer Figur durch gekonnte Führung noch Bewegung und Stimme verliehen, entwickelt sich das vorher leblose Material zum Darsteller, von dem eine unglaubliche Ausstrahlungskraft ausgeht.

Anhand verschiedener Materialien und Figuren tauchen wir in diesem Workshop in die Welt des Figurentheaters ein. Von Aufwärmspielen bis zu kleinen Szenen soll die Fusion von Schauspiel und Figurentheater ausprobiert werden.

Der Workshop zeigt darüber hinaus, wie aus den einfachsten Materialien (Zeitungspapier und Tesa) eine Puppe bzw. Figur entstehen kann, die von drei Personen geführt wird. Diese „Bunraku“-Technik ist eine traditionelle japanische Form des Figurentheaters und verlangt von den Schülern Konzentration und Zusammenspiel bei der Puppenführung.

Gerne dürfen eigene Figuren zum Workshop mitgebracht werden.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referent:

Hannes Hoffmann

  • Geboren am 3.10.1985
  • Studium der Theaterwissenschaft, Pädagogik und Darstellendes Spiel (Universität Erlangen-Nürnberg)
  • 2008 – 2010: Schauspielunterricht bei Werner Müller (Pantomime PAN), Thomas L. Dietz (Staatstheater Nürnberg)
  • seit 2010: Fortbildungen im Bereich Figurentheater, u. A. bei Neville Tranter (Stuffed Puppet Theatre), Bodo Schulte (Käpt’n Blaubär), Anurupa Roy (Katkatha, Neu Delhi)
  • seit 2010: freier Theaterpädagoge und Schauspieler, u. A. am Figurentheater Salz+Pfeffer, Dehnberger Hoftheater, Landestheater Oberpfalz
 hoffmann

Anmeldeschluss: 14. Januar 2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Auf AEG (Fürther Straße 244d, 90429 Nürnberg)

Raum: AkademieLAB (Erdgeschoss)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Susanne Bentzien

Kursbeschreibung:

„Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind, wir sind glücklich, weil wir lachen.“

Im ersten Teil dieses Workshops wird durch einfache gruppendynamische Übungen und Spiele gemeinsam eine Atmosphäre geschaffen, in der etwas Außerordentliches möglich wird: „Das Lachen ohne Grund“.
Lachen entspannt, macht glücklich und befreit von eingefahrenen Verhaltensmustern. Mit den vorgestellten Methoden schaffen wir in der Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern gelöst den Übergang zum Theaterspielen.

Im zweiten Teil lernen wir Übungen, Improvisationen sowie Grundlagen der Schauspielkunst und der Arbeit an der Figur (Rolle) kennen, mittels derer die Schülerinnen und Schüler ihre vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten, ihr kreatives Potenzial und ihre Spielphantasie entdecken und ausprobieren können. Darüber hinaus wollen wir der Frage nachgehen, wie aus diesen Übungen und Improvisationen ein Kaleidoskop verschiedenster Theaterszenen entwickelt werden kann.

Ein gezieltes Körpertraining und das Linklater Stimmtraining zur Befreiung und Kräftigung unserer Stimme unterstützen uns dabei und aktivieren unsere stimmliche Ausdrucksvielfalt.

Bitte mitbringen: Schreibmaterial, Gymnastikkleidung, rutschfestes Schuhwerk

Referentin:

Susanne Bentzien, ist Schauspiel- und Sprachcoach. Ihre Ausbildung zur Schauspielerin absolvierte sie an der Hochschule der Künste, Berlin. Es folgten diverse Theaterengagements (u.a. Schauspielhaus Zürich) sowie zahlreiche TV-und Filmrollen. Darüber hinaus arbeitet sie als Rundfunksprecherin und als Lehrbeauftragte für Theater und Stimmbildung am Schauspiel München, an der Bayerische Theaterakademie, der Europäischen Filmschauspielschule Zürich, am Konservatorium Musikschule Zürich, an der Stage Academy of Switzerland sowie der Volkshochschule München.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.schauspiel-stimmtraining.de

 bentzien

Anmeldeschluss: 14.10.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Sommerhalbjahr 2016

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Werner Müller

Kursbeschreibung:

Kann man denn in der Primarstufe schon „richtig“ Pantomime und Theater spielen? UND OB!!!

Schon den Kleinen ab der ersten Klasse macht nonverbales Spiel und Pantomime, ob nun im Klassenverband oder im klassenübergreifenden Großprojekt Riesenspaß!

Dabei werden wir uns in diesem Workshop mit dem nonverbalen Spiel und den Techniken der Pantomime zunächst „sehr erwachsen“ auseinandersetzen, um dann Möglichkeiten des Übertrags auf die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern zu erörtern.

Im ersten Teil des Workshops wird es um das nonverbale Spiel mit Kindern in der ersten und zweiten Klasse gehen. Gezeigt werden Übungen zum imaginären Gegenstand, zum imaginären Partner sowie zum pantomimischen Rollenspiel. Darüber hinaus werden Möglichkeiten für pantomimische Mitspielaktionen gezeigt, mit denen – beispielsweise bei Schulfesten – auch die Eltern und Geschwisterkinder in das theatrale Spiel einbezogen werden können.

Im zweiten Teil des Workshops wird dieses Methodenrepertoire um Übungen und Spielanlässe erweitert, die insbesondere für Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse geeignet sind. Im Zentrum stehen hier beispielsweise Übungen zur imaginären Kraft sowie zum imaginären Raum.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referent:

Werner Müller (Jahrgang 1943):

  • Schauspieler, Regisseur, Pantomime, Lehrer und Dozent.
  • Rektor der Johann-Daniel-Preißler-Schule Nürnberg im Ruhestand
  • Ausbildung bei Jean Soubeyran, Ladislav Fialka, Prof. Klöden u.v.a.
  • Seit über dreißig Jahren Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten im Bereich Kommunikation und Theater.
  • Ständige Auftritte mit seinen Soloprogrammen als Rezitator, Geschichtenerzähler, Pantomime, Clown und Spielmann.
  • Gastspielreisen nach Frankreich, Griechenland, Finnland, Italien, Marokko, Österreich, Südkorea, Tschechische Republik.
  • Verschiedene Auftritte in ARD, ZDF und anderen Fernsehanstalten als Akteur und als Regisseur.
  • Gastregisseur an verschiedenen Theatern.
  • Buchautor und Autor von zahlreichen Theaterstücken.
  • Träger des Kulturförderpreises der Stadt Erlangen.
wmueller

Anmeldeschluss: 8.6.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Liz Rech

Kursbeschreibung:

Viewpoints ist eine amerikanische Improvisations- und Kompositionstechnik, die ein grundsätzliches Nachdenken über die Funktionsweise von Theater ermöglicht. Ursprünglich in den 1970er Jahren von der Choreografin Mary Overlie als eine Methode der Bewegungsimprovisation entwickelt, wurde die Viewpoints-Theorie später von den Regisseurinnen Anne Bogart und Tina Landau für das Schauspiel adaptiert.

Die sechs Viewpoints sind Space, Shape, Time, Emotion, Movement und Story.

Für Bogart und Landau waren die zwei wichtigsten Viewpoints Time/Zeit (= Tempo, Dauer, kinästhetische Response und Wiederholung) und Space/Raum (= Architektur, räumliche Beziehungen, Topographie). Die unterschiedlichen Viewpoints dienten Bogart in ihrer Arbeit sowohl als ein ästhetisches Reflektionstool, als auch zur praktischen Erarbeitung von Inszenierungen mit Schauspielern. Viewpoints ist Teil der postmodernen Theatertradition, in der es keine Hierarchie zwischen den verschiedenen Elementen im Theater gibt.

Der eintägige Workshop beschäftigt sich damit, wie man die Viewpoint-Technik für die Theaterarbeit in der Schule fruchtbar machen kann. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Viewpoints-Theorie geht es in diesem Workshop vor allem darum, in praktischen Theaterübungen die unterschiedlichen Viewpoints zu erforschen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung und geeignetes Schuhwerk wird gebeten!

Referentin:

Liz Rech studierte von 1995 bis 2002 Dramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie in München. Während ihres Studiums arbeitete sie u.a. als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater in Berlin und besuchte die Schauspielklasse am Conservatoire D‘Art Dramatique in Avignon/Frankreich. Von 2002 bis 2007 studierte sie Regie an der Theaterakademie Hamburg. Seit 2007 realisierte sie zahlreiche Projekte im Grenzbereich zwischen Schauspieltheater und Performance. Daneben erarbeitete sie zahlreiche Projekte im professionellen Kinder- und Jugendtheater, leitete regelmäßig Werkstätten und Workshops bei „Theater macht Schule“, übernahm Coachings im theaterpädagogischen Bereich und war in den letzten Jahren auch verstärkt in der Lehrerfortbildung tätig.  rech

Anmeldeschluss: 13.6.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Michael Assies

Kursbeschreibung:

Märchen gehören nach wie vor zu den beliebtesten Geschichten und erfreuen sich – bei Menschen aller Altersstufen – immer noch einer hohen Bekanntheit. Wenn sie Kindern heute auch nicht mehr regelmäßig von ihren Eltern vorgelesen werden, so tauchen sie doch als Hörspiele, Hörbücher und natürlich als Filme regelmäßig in den Kinderzimmern auf.

Was macht Märchen heute noch so interessant für die Theaterarbeit in der Grundschule?

Dieser Workshop versucht Antworten auf diese Frage zu finden und praxisorientiert Wege aufzuzeigen, wie man zu einer theatralen Umsetzung „märchenhafter“ Spielvorlagen kommen kann ohne dabei an eine „verstaubte“ oder veraltete Theaterpraxis anknüpfen zu müssen, die der Lebenswelt der Kinder eher fern zu sein scheint. Im Fokus des Workshops stehen demzufolge insbesondere das inszenatorische Potenzial von Märchen sowie die Eröffnung zeitgemäßer Zugänge zu diesen Stoffen, die bei genauerer Betrachtung eine große Vielfalt kreativer Ansätze und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei wird es unter anderem auch um die Erstellung von dramatischen Sequenzen sowie um die Klärung der Frage wie Intention, Sprache und Bewegung in Einklang zu bringen sind, gehen.

Um bequeme Kleidung und sportliches Schuhwerk wird gebeten!

Referent:

Michael Assies
  • geboren am 20. August 1950
  • Studium der Fächer Deutsch, Kunst und Schulspiel an der Pädagogischen Hochschule Berlin.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Tätigkeit an der Lisa-Tetzner-Grundschule in Berlin-Neukölln. Hier wesentlich für den Aufbau des Theaterbereichs mitverantwortlich.
  • Initiator und Leiter des mittlerweile 20. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen.
  • Daneben verantwortlich für den Bereich „Schüler machen Theater“ im PluS-Verein.
  • Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen sowie des Landesverbandes Theater in Schulen Berlin.
  • Leiter der berufsbegleitenden Weiterbildung „Darstellendes Spiel in der Grundschule und an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“.
massies

Anmeldeschluss: 14.6.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Kursleitung: Sacha Anema

Kursbeschreibung:

Die Lust am Spielen ist da, aber es soll kein traditionelles Theater werden? Dann ist dieser Kurs genau richtig!

Schon um 1920 gab es Umbrüche im dramatischen Theater – zuerst mit den Theorien von W.E. Meyerhold, E.G. Craig und später mit J. Grotowski und E. Decroux. Das Avantgarde-Theater wollte sich aus den Zwängen des realistischen Dramas befreien und ein eigenständiges, dynamisches, ästhetisches Theater schaffen, das sich von den herkömmlichen und überlieferten Ausdrucksformen löst und anstelle dessen eine innovative Form hervorbringt.

In diesem Workshop werden Anschlussmöglichkeiten an diese Theorien für das Schultheater aufgezeigt und ungewöhnliche Übungen und Etüden am eigenen Leib ausprobiert. Mit diesem praktischen Handlungswissen wird es den teilnehmenden Theaterlehrerinnen und -lehrern möglich sein, ihre Schülerinnen und Schülern dazu herauszufordern sich selbst in einer eher abstrakten, assoziativen und artifiziellen Form auszudrücken und zu erfahren.

Nach praktischen Übungen und theoretischen Hintergründen werden wir uns in Kleingruppen aufteilen und anhand von verschiedenen Aufgabenstellungen Ideen für kleine Szenen entwickeln.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentin:

Sacha Anema, Regisseurin und Performerin, kommt aus den Niederlanden. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der „Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten“ (Staatliche Theaterschule).

  • Bis 1985 Spiel/Leitung von Theater- und Film-Projekten in Holland.
  • Seit 1986 Lebens- und Arbeitszentrum in München als freischaffende Performerin, Regisseurin und Choreografin, an diversen Stadttheatern und in der freien Szene.
  • Überregionale Lehrtätigkeit an Universitäten, Theaterschulen und Fortbildungsinstitutionen.
  • Sprechertätigkeit (u.a. Goethe-Institut und diverse Tonstudio’s)
Sacha_Anema

Anmeldeschluss: 23.7.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

 

Winterhalbjahr 2015/16

Uhrzeit: 9:30 – 17:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Gernot Helmreich und Marina Krauß

Kursbeschreibung:

Der zweite Fachtag für Theater an Beruflichen Oberschulen gliedert sich in zwei Abschnitte. Vormittags soll diskutiert und ausgelotet werden, inwiefern die derzeit gültigen Lehr- und Stundenpläne Möglichkeiten bieten, um Theater als Fach oder als Teil des Deutschunterrichts in die Beruflichen Oberschulen zu integrieren.

Die Verweildauer der SchülerInnen an dieser Schulform hat sich in den letzten Jahren teilweise verdoppelt, denn neben der elften und zwölften Klasse gibt es jetzt an vielen Schulen auch die Vorklassen und die Möglichkeit, das Allgemeine Abitur in der 13. Klasse zu erlangen. Im Kontext der gesellschaftlichen Verpflichtung auch den SchülerInnen der Beruflichen Oberschule den Weg zur kulturellen Teilhabe zu eröffnen, stellt sich die Frage, wie Theater auch in dieser Schulform einen höheren Stellenwert bekommen kann. In diesem Zusammenhang soll zudem der Frage nachgegangen werden, welche Chancen und Potentiale der Aufbau einer verbandlichen Netzwerkarbeit für die Professionalisierung von Theaterlehrkräften an den Beruflichen Oberschulen – als Voraussetzung für eine flächendeckende Integration des theatralen Spiels in die Lehr- und Stundenpläne dieser Schulform – bereithalten könnte.

Nachmittags werden parallel zwei Workshops angeboten:

Der Vorsitzende des Landesarbeitsverbandes Theater und Film an bayerischen Schulen Karlheinz Frankl beschäftigt sich in seinem Workshop mit dem Thema „Text und Rolle“. Dabei geht er gemeinsam mit den TeilnehmerInnen folgenden Fragen nach: 1. „Wie entwickle ich an einem epischen Kurztext mit meiner Gruppe Rollen in ausreichender Zahl und Qualität?“ 2. „Wie unterstütze ich meine Spieler bei der Entwicklung ihrer Rolle?“

Winfried Steinl, pensionierter Lehrer, Kabarettist und Leiter des Theaters „Rampenfieber“ aus Amberg zeigt in seinem Workshop den Weg zu einer gelungenen Inszenierung.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Die ReferentInnen:

Karlheinz Frankl, geb. 1961, Lehrer für Deutsch, Geschichte und Theater. Leiter schulischer und außerschulischer Theatergruppen. Referent in der Lehrerausbildung und -fortbildung für Theater und Szenisches Lernen. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Theater und Film an den bayerischen Schulen e.V.. Autor von Stücken, Aufsätzen, Rezensionen.  
Gernot Helmreich (M.A.), geb. 1967, legte 2000 das 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (Deutsch und Geschichte) ab. Er unterrichtet an der Max-Grundig-Schule in Fürth (Berufliche Oberschule) und leitet dort seit elf Jahren die Theatergruppe. Seit dem Schuljahr 2013/14 ist er MB-Fachmitarbeiter Deutsch und initiierte die zweiten Theatertage der Beruflichen Oberschulen, die in Fürth an der Max-Grundig-Schule stattfanden.  helmreich
Marina Krauß, geb.1960, legte 1988 das 2. Staatsexamen für Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien ab. Sie unterrichtet an der Beruflichen Oberschule Regiomontanus-Schule in Coburg. Seit acht Jahren ist sie die Leiterin der dortigen Theatergruppe. 2008-2010 absolvierte sie das Erweiterungsstudium Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2013 initiierte und organisierte sie die ersten Theatertage der Beruflichen Oberschule, die in Coburg stattfanden.  krauss
Winfried Steinl, geb. 1942 in Amberg/Oberpfalz (Bayern). Studium der Germanistik, Geschichte, Sozialkunde in München. Lehrer am Herzog-Christian-August-Gymnasium in Sulzbach-Rosenberg (D/G/Sk/DS) bis 2006. Lebt in Kümmersbruck. Leiter verschiedener Gruppen für Darstellendes Spiel und des Grundkurses Dramatisches Gestalten an der Schule. Leiter einer freien Theatergruppe („Rampenfieber“) in Amberg. Leiter des Jugendklubs am Stadttheater Amberg. Mitarbeiter in der Lehrerfortbildung für Darstellendes Spiel. Leiter verschiedener Theaterworkshops. Zeitweilig Lehraufträge an der Ludwig-Maximilian-Universität München, der Hochschule für Musik und Theater Rostock und der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. Juror für das Theatertreffen der Jugend Berlin von 1991 bis 2002. Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.  steinl

Anmeldeschluss: 5.10.2015

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Michael Assies

Kursbeschreibung:

Das Theaterspiel in der Grundschule ist bekanntermaßen – außer in Hamburg – im regulären Fächerkanon der Grundschulen in Deutschland nicht verhaftet. Gleichwohl wird vermutlich in keiner Schulart so viel Theater gespielt wie in der Grundschule. Die Werkstatt zeigt Möglichkeiten auf, grundlegende Theaterbasics zu erproben und altersgemäß anzuwenden. Dabei werden u.a. auch folgende Fragestellungen behandelt:

  • Wie steige ich mit Kindern in das Theaterspiel ein?
  • Wie ritualisiere ich das Vorgehen beim Theaterunterricht?
  • Wie kommen Kinder zu einer theatralen Haltung; wie setze ich also die Trennung vom privaten zum theatralen Spiel?
  • Wie aktiviere ich insbesondere den körperlichen Spielausdruck?
  • Wie rhythmisiere ich theatrale Vorgänge?
  • Wie komme ich zu Spielvorlagen?
  • etc.

Um bequeme, unemfpindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referent:

Michael Assies
  • geboren am 20. August 1950
  • Studium der Fächer Deutsch, Kunst und Schulspiel an der Pädagogischen Hochschule Berlin.
  • Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums Tätigkeit an der Lisa-Tetzner-Grundschule in Berlin-Neukölln. Hier wesentlich für den Aufbau des Theaterbereichs mitverantwortlich.
  • Initiator und Leiter des mittlerweile 20. Neuköllner Theatertreffens der Grundschulen.
  • Daneben verantwortlich für den Bereich „Schüler machen Theater“ im PluS-Verein.
  • Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen sowie des Landesverbandes Theater in Schulen Berlin.
  • Leiter der berufsbegleitenden Weiterbildung „Darstellendes Spiel in der Grundschule und an Schulen mit sonderpädagogischem Förderbedarf“.
 massies

Anmeldeschluss: 3.11.2015

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Anmeldung kann auch nur für einen Tag erfolgen!

Uhrzeit: jeweils 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 100,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 50,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Endres und Bianka Zeitler

Kursbeschreibung:

Beim Stichwort „Szenisches Lernen“ denken viele Lehrkräfte an Ingo Scheller und an Instrumentarien wie Standbild, Hilfs-Ich oder Heißer Stuhl. Dabei bietet das Szenische Lernen – als eine ganzheitliche und damit sehr motivierende und wirkungsvolle Form des Lernens und der Auseinandersetzung mit Texten und Themen – weit mehr Ansätze und Verfahren. Es gibt eine ganze Reihe an interessanten neuen Entwicklungen in diesem Bereich. So werden beispielsweise auch andere kreative Unterrichtsverfahren, wie z.B. das szenische Schreiben in die Methode einbezogen oder auch neuere Formen aus der Theaterarbeit, wie das biografische Theater oder das site specific theatre, für den Unterricht nutzbar gemacht. Ziel dieses zweitägigen Grundkurses ist es, die Grundlagen des Szenischen Lernens vorzustellen, sowie ein Repertoire an gängigen wie auch weniger bekannten Verfahren kennenzulernen und praktisch zu erproben. Der Kurs gibt Anregung für den Fachunterricht ebenso wie für fächerübergreifendes Arbeiten und pädagogische Zielsetzungen. Er eignet sich für Lehrkräfte, die diese Form des Arbeitens kennenlernen wollen, ebenso wie für Lehrkräfte, die schon einmal mit Verfahren des Szenischen Lernens gearbeitet haben.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentinnen:

Ulrike Endres hat die Fächer Anglistik/Amerikanistik und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Heute ist sie Schulleiterin des Caspar-Fischer-Gymnasiums Kulmbach. Seit Februar 1987 arbeitet sie im Bereich Schultheater und leitet Theatergruppen der Schule sowie Grundkurse „Dramatisches Gestalten“ und Kurse in „Theater und Film“. Daneben hat sie bereits theaterdidaktische und -praktische Seminare/Übungen am Lehrstuhl für die Didaktik der dt. Sprache und Literatur an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg abgehalten und ein Studenten-Theaterprojekt durchgeführt. Im Team mit Bianka Zeitler ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung als Multiplikatorin für Szenisches Lernen und Unterrichtsspiel tätig.  endres
Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern). zeitler

Anmeldeschluss: 9.11.2015

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 17:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Sven Asmus

Kursbeschreibung:

Am Beispiel von zwei Jahren Oberstufenarbeit eines Grundkurses Theater versuchen wir im Workshop von der Makroebene (Projektplanung, gemeinsame dramaturgische Arbeit mit Schülern usw.) bis zur Mikroebene (Theatralisierung von „sperrigem Textmaterial“, Einstiege in Eigenproduktionen usw.) gemeinsam zu ergründen, wie Theaterarbeit mit 25 SchülerInnen im Rahmen von „normalem“ Unterricht gelingen kann.

Im ersten Projekt „OpheliaS“, das im Rahmen des Workshops vorgestellt werden soll, ging es um eine sehr freie Hamlet-Adaption. Das zweite Projekt, eine Eigenproduktion mit dem Titel „XOXO“, beschäftigte sich lustvoll-forschend mit Genderklischees und ritualisiertem Rollenverhalten. In dem Workshop werden wir gemeinsam Übungen spielpraktisch erproben, die den SchülerInnen gestellt wurden, und teilweise anhand von Videobeispielen der SchülerInnen auswerten. Spannend ist hierbei zu sehen, auf welche Art diese einfachen Übungen aus dem Unterricht in die Inszenierung eingeflossen sind. Außerdem wird es auch kurz um das Thema „Klausuren“ bzw. „Klausurersatzleistungen“ gehen, nämlich inwieweit diese produktiv für das gemeinsame Projekt genutzt werden können.

Bitte bringen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhe mit!

Referent:

Sven Asmus
  • Referatsleitung des Bereichs Künste der Abteilung Fortbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung Hamburg (LI), dort insbesondere zuständig für den Bereich Theater und die zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung „Lehrgang Schultheater“.
  • Lehrer für Theater, Bildende Kunst und Biologie an einem Hamburger Gymnasium.
  • Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (Schwerpunkt Film und Rauminstallationen) sowie der Universität Hamburg (Biologie und Erziehungswissenschaft).
  • Goldschmiedelehre in Pforzheim und Stuttgart.
  • Zivildienst und Abitur in Stuttgart, Grundschulzeit und Geburt (1967) in Hamburg.
  • Verheiratet, zwei Kinder (23 und 16 Jahre).
 asmus

Anmeldeschluss: 20.11.2015

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Werner Müller

Kursbeschreibung:

In diesem Workshop soll es darum gehen wie man mit der eigenen Phantasie und dem eigenen Körper Räume und Gegenstände erschaffen sowie Stimmungen und Atmosphären entstehen lassen kann, um so Situationen in der eigenen Phantasie und in der Phantasie der Zuschauer reifen zu lassen, die real nicht auf der Bühne vorhanden sind.

Folgende Themenfelder sollen dabei in Theorie und Praxis erprobt werden:

  • Koordination der Körperbewegung
  • Technik der Pantomime
  • Darstellung eines imaginären Gegenstands (Trinken aus verschiedenen Gefäßen, Spiel mit imaginären Bällen und Stangen, Essen von Obst und anderen Speisen, Geschenke auspacken, Arbeit am Fließband, neue Kleider u.v.a.m.)
  • Darstellung eines imaginären Partners
  • Direkte und indirekte Darstellung imaginärer Räume
  • Darstellung der imaginären Kraft (Ziehen und Gezogenwerden, Drücken und Gedrücktwerden)
  • Darstellung von Märchen und anderen Geschichten

All diese Themen und Techniken werden im Rahmen des Workshops gemeinsam in der Gruppe erarbeitet und erprobt sowie im Hinblick auf Einsatzbereiche und Umsetzungsmöglichkeiten im Schultheater beleuchtet.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referent:

Werner Müller (Jahrgang 1943):

  • Schauspieler, Regisseur, Pantomime, Lehrer und Dozent.
  • Rektor der Johann-Daniel-Preißler-Schule Nürnberg im Ruhestand
  • Ausbildung bei Jean Soubeyran, Ladislav Fialka, Prof. Klöden u.v.a.
  • Seit über dreißig Jahren Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten im Bereich Kommunikation und Theater.
  • Ständige Auftritte mit seinen Soloprogrammen als Rezitator, Geschichtenerzähler, Pantomime, Clown und Spielmann.
  • Gastspielreisen nach Frankreich, Griechenland, Finnland, Italien, Marokko, Österreich, Südkorea, Tschechische Republik.
  • Verschiedene Auftritte in ARD, ZDF und anderen Fernsehanstalten als Akteur und als Regisseur.
  • Gastregisseur an verschiedenen Theatern.
  • Buchautor und Autor von zahlreichen Theaterstücken.
  • Träger des Kulturförderpreis der Stadt Erlangen.
 wmueller

Anmeldeschluss: 26.11.2015

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für Lehrkräfte

Kursleitung: Claudia Sendlinger

Anmerkung: Theater.Sprache ist das Thema des SDL 2016 in Erfurt!

Kursbeschreibung:

Einst der Ursprung des Sprechtheaters, erlebt er heute ein Comeback auf deutschen Bühnen und auch im Schultheater: der Chor. Wenn mehrere Menschen auf einer Bühne gleichzeitig den selben Text sprechen, hat das eine enorme szenische und akustische Sprengkraft. Die Aussage des Textes wird potenziert, gleichzeitig ist ein Chor ein visuelles Statement – diese Kraft nutzen heute wieder zeitgenössische Autoren und Regisseure.

Sei es, dass der Text einer Figur chorisch umgesetzt wird oder der Chor im Stück eine festgeschriebene Instanz ist: handwerklich-technisch verlangt der Chor den SprecherInnen mehr ab als nur gemeinsames, verständliches Sprechen. Im Seminar widmen wir uns Fragen wie: Wann setze ich einen Chor im Schultheater ein? Was verlangt eine chorische Arbeit von mir als Chorleiter? Wie viel Freiheit kann ich den SchülerInnen geben und wie viel Partitur muss ich erarbeiten und einstudieren? Welche sprechtechnischen Kniffe gibt es, um die Verständlichkeit zu erhalten? Wie kommen die SprecherInnen zu einem gemeinsamen Impuls und einem gemeinsamen Tun, ohne als Individuen zu verschwinden? Wie bewahre ich die SchülerInnen vor stimmlicher Überbelastung? Diese Fragen bearbeiten wir sowohl im Erfahrungsaustausch als auch im Erarbeiten einiger kleiner Chortexte, die Sie vor Seminarbeginn zugesendet bekommen. Die praktische Arbeit steht in diesem Seminar im Vordergrund.

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Referentin:

Claudia Sendlinger studierte Germanistik, Anglistik und Sprecherziehung in Regensburg und arbeitet seither als Sprecherzieherin im Schauspiel und in der Musik – als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie begleitete darüber hinaus Schauspieler in Textarbeit und Stimmentwicklung in Produktionen am Schauspiel Frankfurt, der Württembergischen Landesbühne Esslingen und dem Theater Ulm. Für das Staatstheater Nürnberg und das Nationaltheater Mannheim arbeitet sie als Sprecherzieherin für laufende Produktionen und als Chortrainerin. Fachberatung und Neueinrichtung der Publikation: Der kleine Hey. Die Kunst des Sprechens – DVD.

Motto: Raus mit der Sprache!

sendlinger

Anmeldeschluss: 28.11.2015

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesverband Theater in Schulen e.V. und der Stiftung Mercator!

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr

Ort: Werkstatt 141 Auf AEG (Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg)

Teilnahmegebühr: 60,- €

Erm. Teilnahmegebühr: 30,- € für bay. Lehrkräfte

Kursleitung: Ulrike Mönch-Heinz und Kristin Treiner-Kleischmann

Kursbeschreibung:

„Das Unsichtbare sichtbar machen!“

Diese Sichtweise Max Liebermanns eröffnet vielseitige Möglichkeiten hinter die Dinge, Farben und Formen zu blicken und auch den Menschen, in seinen verschiedenen Arten in der Welt zu sein, zu betrachten.

Aktuelle Lehrplanimpulse verlangen immer wieder nach neuen, anderen Methoden, die einen kreativen Umgang mit verschiedensten Themenfeldern forcieren und die SchülerInnen zu kreativen Ideen sowie individuellen Arbeits- und Umsetzungsweisen anregen. Dies gilt auch und besonders für den Kunst- und Theaterunterricht.

Wir wollen zeigen, dass das Betrachten von Kunst im Betrachter spielerische Bewegungen, Klänge, Töne und Worte hervorbringen und wachrufen kann, welche wiederum dazu führen, dass er sich für neue Gedanken und Geschichten, deren Ursprung das künstlerische Objekt ist, öffnet. Umgekehrt soll darüber hinaus aufgezeigt werden, welche Wege der künstlerischen Gestaltung im Hinblick auf die bildende Kunst im szenischen Spiel angelegt sein können.

Wir wollen „das Unsichtbare sichtbar machen“!

Um bequeme, unempfindliche und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten.

Referentinnen:

Ulrike Mönch-Heinz, Lehrerin am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Nürnberg-Langwasser in der Oberstufe, Theaterlehrerin (Staatsexamen, Studiengang Darstellendes Spiel/Theater an der FAU Erlangen-Nürnberg), Organisatorin der Nürnberger Kulturtage der Grund-, Haupt- und Förderschulen, Referentin in der Weiterbildung von TheaterlehrerInnen in der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen, Multiplikatorin für Szenisches Lernen, 2. Vorsitzende des Pädagogischen Arbeitskreis Schultheater in Bayern (PAKS), 2. stellv. Vorsitzende des Bundesverbandes für Theater in Schulen (BV.TS).  moench-heinz
Kristin Treiner-Kleischmann, geb. 1972, arbeitet seit dem 2. Staatsexamen 1999 überwiegend im Grundschulbereich. 2002 gründete sie als Fachberaterin für das Fach Kunsterziehung den Lehrerarbeitskreis und wirkte im Team der Kulturtage als Ansprechpartnerin für die Bildende Kunst mit. Ihre private Tanzausbildung nutzt sie seit dem Jahr 2013, um an der Friedrich-Alexander-Universität den Bereich „Musik und Szene“ für die MUBIKIN-Lehrerfortbildungen und Ausbildung von LehrerInnen im Bereich der Basiskompetenzerweiterung anzubieten.  kleischmann

Anmeldeschluss: 8.1.2016

>> Zum Anmeldeformular der Akademie!

>> Zur Anmeldung via FIBS! (Nur für Lehrerinnen und Lehrer aus Bayern!)

>> Bitte beachten Sie auch folgende Hinweise!

Sommerhalbjahr 2015

Nürnberg | Montag, 13. April 2015 | 10:00-18:00 Uhr

Referent:
Alan Brooks

Tanz als Kommunikations- und Ausdrucksmittel nimmt in der Schule im Allgemeinen und im Schultheater im Besonderen eine immer größere Rolle ein. Dieser Kurs ist für Lehrkräfte gedacht, die die vielfältigen Möglichkeiten des Tanzes nutzen und in ihre schulische Arbeit integrieren möchten. Unter der Leitung des renommierten Kinder- und Jugendchoreographen Alan Brooks (Tanz mal drei/ Schultanz in Bayern/ Move!) erfahren die Teilnehmer wie wichtig Bewegung und Ausdruck für zwischenmenschliche Kommunikation und Gruppenarbeit sind und lernen an praktischen Arbeitsbeispielen, die Möglichkeiten des Modernen Tanzes für das Schultheater und die schulische Arbeit im Allgemeinen gezielt und richtig einzusetzen.
Einige der behandelten Themen sind:
– Grundlagen des Modernen Tanzes für Schülerinnen und Schüler
– Kreative Aufgabenstellung
– Aufbau einer Choreographie
– Jungen und Tanz
– Grundlagen der Duettarbeit
– Tanz als Selbstfindung

Der Kurs wird in deutscher Sprache gehalten! Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Alan Brooks wurde in England geboren und begann seine Tanzkarriere an der renommierten Rambert School in London. Dem erfolgreichen Abschluss folgte ein zweijähriges Engagement am Scottish Dance Theatre in Dundee, Schottland. In dieser Zeit entstanden auch erste Jugendprojekte und Choreographien. 1998 wechselte Alan Brooks als Solist zum Ballett Theater München (BTM). Unter der künstlerischen Leitung von Philip Taylor tanzte er dort u.a. in Werken bekannter Choreographen wie Philip Taylor, Jiri Killian, Carolyn Carlson und Rui Horta. Im Jahr 2003 initiierte Alan Brooks mit „Tanz mal drei“ ein richtungsweisendes Tanzprojekt für Schüler und Jugendliche, an das er in den letzten Jahren mit dem Projekt „Schultanz in Bayern“ sehr erfolgreich anknüpfen konnte. Zusätzlich zu der Konzeption und Leitung dieses Schulprogramms entstanden in dieser Zeit auch choreographische Arbeiten und Tanzprojekte für das Ballett Theater München, die Münchner Philharmoniker und das Staatstheater am Gärtnerplatz. Seit 2007 ist Alan Brooks als freiberuflicher Tänzer, Choreograph und Projektleiter mit Arbeiten in München, London und Frankreich tätig. brooks

München | Freitag, 24. April 2015 | 10:00-18:00 Uhr

Referentin:
Bianka Zeitler

Ziel dieses eintägigen Aufbaukurses Szenisches Lernen ist es, geeignete Methoden des biografischen Theaters für das Szenische Lernen im Unterricht (fächerübergreifend) vorzustellen und gemeinsam praktisch zu erproben. Darüber hinaus sollen auch unbekanntere szenische Verfahren für die Annäherung an Text und Figur nach Marcel Kunz erarbeitet und umgesetzt werden. Dieser Kurs richtet sich an Lehrkräfte, die bereits über Grundkenntnisse im Szenischen Lernen verfügen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Bianka Zeitler ist Studiendirektorin am Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach für die Fächer Deutsch, Französisch, Ethik und Theater. Seit 1980 arbeitet sie als Theaterlehrerin in den Bereichen Grundkurs Darstellendes Spiel, Theater in der Unter- und Mittelstufe, Profilfach Theater, P-Seminar Theater, verschiedenen Theaterprojekten und einige Jahre in einer freien Gruppe. Als Multiplikatorin für Szenisches Lernen ist sie in der Referendarausbildung und Lehrerfortbildung tätig. Seit dem WS 2011/12 hat sie einen fachpraktischen Lehrauftrag im Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel an der Universität Bayreuth. Seit 2002 ist sie Vorstandsmitglied bei TAG (Theater am Gymnasium in Bayern).  zeitler

Nürnberg | Donnerstag, 21. Mai 2015 | 10:00 – 18:00 Uhr

Referentin:
Sabine Kündiger

Diese Werkstatt befasst sich mit grundlegenden Herangehensweisen an die Typologien der Commedia dell’Arte. Körpertechniken, Bewegungsmuster sowie Handlungsabfolgen bei der Entwicklung der bekannten Figuren stehen im Vordergrund. Kleine szenische Ansätze sowie Beispiele aus der Praxis sollen einen Einblick in die Möglichkeiten der Übertragung von Commedia dell’Arte-Strukturen in die Schultheaterarbeit geben.

Um bequeme und bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Sabine KündigerStudienrätin für Deutsch und Theater an einem Berliner Gymnasium.
Leitung der Lehrerweiterbildung für Darstellendes Spiel in der Senatsverwaltung
für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin.
Fachseminarleiterin für Darstellendes Spiel im Berliner Schuldienst.
Vorsitzende des Landesverbandes ‚Theater in Schulen Berlin’.
Werkstattleitungen im gesamten Bundesgebiet und in der Schweiz, Arbeit mit Unterrichtsgruppen der Jahrgangsstufen 5 – 13, Teilnahme an verschiedenen Festivals.
Veröffentlichungen, u.a. in der Zeitschrift „Schultheater“ des Friedrich-Verlages.
kuendiger

Nürnberg | Mittwoch, 17.6.2015 | 10:00-18:00 Uhr

Referent: Veit Güssow

Das Seminar wird einen Einblick in die Arbeit mit Halbmasken und Vollmasken geben. Bei Halb-Masken bleibt der Mund frei, sie können sprechen. Vollmasken hingegen erzählen (in der Regel) stumm.
Mit welchen Techniken können Masken zum Leben erweckt werden? Wie setzt man sie wirkungsvoll auf der Bühne ein? Welche erzählerische Kraft steckt in ihnen? Wie überlässt man die spielerische Inspiration den Masken? Und wie kann insbesondere die Arbeit mit Charakter-Halbmasken – sogenannten Trance-Masken – dazu beitragen, ungeahnte kreative Potenziale freizusetzen?
Mit diesen Fragen wird sich das Seminar beschäftigen. Heraus kommen unvorhergesehene, faszinierende Masken-Charaktere, die mit Hilfe von Improvisationstheatertechniken zum Sprechen, Bewegen und Interagieren gebracht werden.

Die benötigten Masken werden gestellt. Gerne können eigene Masken mitgebracht und ausprobiert werden.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Veit Güssow ist freier Theaterregisseur und Seminarleiter. Er inszenierte u.a. am Bayerischen Staatsschauspiel, am Staatstheater Nürnberg sowie an den Stadttheatern von Erlangen, Fürth, Regensburg und St. Gallen. 2013 leitete er für „Impuls – Festival für Neue Musik“ in Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater Dessau und der Anhaltischen Philharmonie das Jugend-Musiktheaterprojekt „Siegfried – nicht tot zu kriegen“, das im Bauhaus Dessau, der Oper Halle und dem Theater Magdeburg gezeigt wurde.
Als Regie- bzw. Dramaturgieassistent arbeitete er u.a. mit Dieter Dorn, Keith Johnstone, Thomas Ostermeier zusammen.
Lehraufträge hat(te) er u.a. an der Freien Universität Berlin, der Universität Hildesheim, der FAU Erlangen-Nürnberg sowie mehrfach an der Akademie für Schultheater.
Seine Doktorarbeit zum Thema „Die Präsenz des Schauspielers“ erschien 2013 im Alexander Verlag Berlin.
guessow

Nürnberg | Freitag, 26. Juni 2015 | 10:00 – 18:00 Uhr

Referent:
Sven Asmus

Am Beispiel von zwei Jahren Oberstufenarbeit eines  Grundkurses Theater versuchen wir im Workshop von der Makroebene (Projektplanung, gemeinsame dramaturgische Arbeit mit Schülern etc.) bis zur Mikroebene (Theatralisierung von „sperrigem Textmaterial“, Einstiege in Eigenproduktionen etc.) gemeinsam zu ergründen, wie Theaterarbeit mit 25 Schülern im Rahmen von „normalem“ (Theater-)Unterricht gelingen kann.
Im ersten großen Projekt mit dem Namen „OpheliaS“ ging es um eine sehr freie Adaption von Hamlet. Das zweite Projekt – eine Eigenproduktion mit dem Titel „XOXO“ – beschäftigte sich lustvoll-forschend mit Genderklischees und ritualisiertem Rollenverhalten.

Im Rahmen des Workshops werden wir gemeinsam Übungen spielpraktisch erproben, die den Schülern gestellt wurden, und teilweise anhand von Videobeispielen der Schüler auswerten. Spannend ist hierbei zu sehen, wie diese einfachen Übungen aus dem Unterricht in die Inszenierung eingeflossen sind. Außerdem wird es auch kurz um das Thema „Klausuren“ bzw. „Klausurersatzleistungen“ gehen, nämlich inwieweit diese produktiv für das gemeinsame Projekt genutzt werden können.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Sven Asmus:

  • Referatsleitung  des Bereichs Künste der Abteilung Fortbildung am Landesinstitut für Lehrerbildung Hamburg (LI), dort insbesondere zuständig für den Bereich Theater und die zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung „Lehrgang Schultheater“
  • Lehrer an einem Hamburger Gymnasium für Theater, Bildende Kunst und Biologie
  • Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg  (Schwerpunkt Film und Rauminstallationen) sowie der Universität Hamburg (Biologie und Erziehungswissenschaft)
  • Goldschmiedelehre in Pforzheim und Stuttgart
  • Zivildienst und Abitur in Stuttgart, Grundschulzeit und Geburt (1967) in Hamburg
  • verheiratet, zwei Kinder (23 und 16 Jahre)
asmus

Nürnberg | Freitag, 3. Juli 2015, 14:00 – 19:00 Uhr & Samstag, 4. Juli 2015, 10:00 – 18:00 Uhr

Kurs zum Thema des SDL 2016 in Erfurt!

Referentin:
Claudia Sendlinger

Ein gelungener Sprechakt auf der Bühne hat immer – auch im Schultheater – eine gewählte Form und gewählte Mittel. Das Sprechen „passiert“ dem Spieler nicht einfach, sondern ist ein bewusster Vorgang, der mit normaler Alltagssprache nicht bewältigt werden kann. Nicht einmal Theatertexten, die in scheinbar alltäglicher Sprache verfasst sind, kommt man mit Mitteln der Alltagssprache bei. Man braucht eine geeignete Sprechtechnik, den Atem, den Körper, die Stimme: einerseits um das Instrument zur Verfügung zu haben und damit tun zu können, was man will. Anderseits um im Zuhörer Bilder entwickeln und etwas auslösen zu können und im Sinne der Figur zu verhandeln.
Dieser Herausforderung nähern wir uns von 2 Seiten: Wir werden im Seminar zunächst an den handwerklichen Elementen Atem, Stimme, Körper und Artikulation arbeiten um diese dann in der Textarbeit als darstellerische Mittel einzusetzen. Die praktische Arbeit an den eigenen sprecherischen Fähigkeiten mündet also in die Arbeit an Texten unterschiedlicher Epochen und der Frage: Wie kann ich einen fremden Text gemeinsam mit meinen SchülerInnen zu unserem eigenen machen und gleichzeitig die Besonderheiten der Autorensprache respektieren? Über welche Techniken erschließen wir uns einen Text für die Bühne, um vom bloßen Sagen zum Meinen zu kommen und uns und den verkörperten Figuren eine Stimme zu verleihen?

Dieser Workshop bietet eine grundlegende Einführung in das Thema „Sprechen/Sprache und Theater“ und steht allen interessierten Lehrkräften offen.

Um bequeme, bewegungsfreundliche Kleidung wird gebeten!

Claudia Sendlinger studierte Germanistik, Anglistik und Sprecherziehung in Regensburg und arbeitet seither als Sprecherzieherin im Schauspiel und in der Musik – als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie begleitete darüber hinaus Schauspieler in Textarbeit und Stimmentwicklung in Produktionen am Schauspiel Frankfurt, der Württembergischen Landesbühne Esslingen und dem Theater Ulm. Für das Staatstheater Nürnberg und das Nationaltheater Mannheim arbeitet sie als Sprecherzieherin für laufende Produktionen und als Chortrainerin.
Fachberatung und Neueinrichtung der Publikation: Der kleine Hey. Die Kunst des Sprechens – DVD.
Motto: Raus mit der Sprache!
sendlinger

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesverband Theater in Schulen e.V. und der Stiftung Mercator!